Spreefüxxe unterliegen Rosengarten

Foto: Thomas Sobotzki

Die Spreefüxxe Berlin verlieren ihr Heimspiel gegen die bisher verlustpunktfreien Norddeutschen der HL Rosengarten 08-Buchholz. Nach einer schwachen ersten Hälfte, kämpften sich die Berlinerinnen bis auf einen Treffer heran. Am Ende musste man sich dem aktuellen Tabellenzweiten dennoch mit 25:28 geschlagen geben.

Anders als in Zwickau lief in der Anfangsphase bei den Spreefüxxen kaum etwas zusammen. Rosengarten hingegen musste wenig Aufwand betreiben, um die freistehende Mitspielerin in Szene zu setzen und einfache Tore zu erzielen. Bereits nach sieben Minuten nahm Trainer Goncalo Miranda beim Spielstand von 2:5 die erste Auszeit. Doch es kam nichts bei seinen Spielerinnen an. Vorne häuften sich technische Fehler und schlechte Torabschlüsse und dann nutzte Rosengartens Linksaußen Zeliha Puls das schlechte Rückzugsverhalten der Spreefüxxe zu einfachen Gegenstoßtreffern. Nach zehn Spielminuten lag man bereits aussichtslos mit 2:9 zurück und Miranda nahm Auszeit Nummer zwei. Doch auch die zweite Ansprache brachte nichts. In den nächsten zehn Spielminuten gelang dem Angriff der Berlinerinnen nur ein magerer Treffer. Die Gäste hingegen machten munter weiter, erhöhten auf 13:3. Bis zur Halbzeit gelangen den Spreefüxxen immerhin weitere sieben Treffer und so ging es mit 15:7 in die Pause.

Auch in Hälfte zwei brauchten die Spreefüxxe Anlaufzeit. Doch die Körpersprache war nun eine andere und vor allem Torfrau Annabell Krüger gab mit einigen sehenswerten Paraden und einem Treffer über die gesamte Spielfeldlänge ihrer Mannschaft Rückenwind. Zudem schien die Umstellung der Abwehr auf eine offensivere Variante Früchte zu tragen. Von 12:19 kämpfte man sich innerhalb von zwölf Minuten auf einen Treffer heran. Doch dann stellte auch Rosengarten die Abwehr um, nahm die bisher stark aufspielende Anna Blödorn aus dem Spiel und plötzlich fiel man wieder in ein altes Muster. Einfache Ballverluste, schlechte Abschlüsse und der fehlende Biss in der Abwehr brachten nun wieder die Gäste in einen Lauf, die auf 21:27 davonzogen. Mit 25:28 gab es am Ende noch etwas Ergebniskosmetik.

Letztendlich muss man sich auf Seiten Berlins darüber ärgern, dass man zeitweise zeigte, dass man durchaus dem Meister Paroli bieten kann und dass mit einer geringen Fehlerquote definitiv mehr drin gewesen wäre. Zum Jahresende müssen die Spreefüxxe am kommenden Wochenende zum 1. FSV Mainz 05, der derzeit auf Tabellenplatz vier verweilt. Abschließend kommt am 22. Dezember der Tabellenführer, die Kurpfalz Bären, in den Fuxxbau.

Spreefüxxe Berlin: Faßold, Krüger (1); Ansorge (3), Krakat, Momot, Humer, Blödorn (7), Kirchhoff Madsen, Wagenlader (3), Schwarz (2), Förster (2), Magg (7/6). Zeistrafe: Momot

HL Rosengarten 08-Buchholz: Vogel, Filter; Schulz (1), Land (5), Schultze (5), Nicolai (1), Lamp (4/1), Herbst, Schneider (5/3), Axmann, Hauf, Borutta, Puls (7/1). Zeitstrafen: Land (2), Lamp, Herbst, Schneider.

Anna Eber

Veröffentlicht von

Christian Zschiedrich

Er kann von sich mit Fug und Recht behaupten, immer ein Leben für und durch den Sport geführt zu haben. Er spielte Fußball, nicht mal untalentiert, brachte es dabei zu einigen Ehren, studierte Sport in Leipzig, arbeitete als Sportlehrer und trainierte Fußballmannschaften. Zwischendurch erwarb er beim DFB seine Trainerlizenz. Nach und nach entdeckte er dabei sein Herz für den Sportjournalismus, schrieb Artikel für verschiedene Zeitungen und hob in Berlin eine eigene Sportsendung im Lokal-TV aus der Taufe. Über 2.000 Sendungen wurden unter seiner Leitung produziert. An`s Aufhören verschwendet er keinen Gedanken, schließlich bietet das Internet viele neue Möglichkeiten.

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