Wenn auch das Ergebnis mit 3:1 eindeutig ausfällt (25:21,19:25,25:22,25:20), so erwartet schwer tat sich doch der BBSC am Sonntag Nachmittag gegen den TV Gladbeck.
Gleich zu Beginn des 1. Satzes lagen die Berlinerinnen mit einigen Aufschlagfehlern zu viel schnell mit 4:8 gegen die Gäste zurück. Mit guter Block-Abwehrarbeit holte der BBSC Punkt für Punkt auf und Lea Schilling schaffte mit einem Monsterblock den 1. Ausgleich zum 12:12. Die Führung wurde ausgebaut, der 1. Satz eingefahren.
Der 2. Satz ging gegen die engagierten Gäste verloren, erneut begünstigt durch viele Eigenfehler auf Berliner Seite. Die BBSC-Annahme wackelte und andererseits sorgte Gladbecks gute Abwehr immer wieder dafür, dass die Gastgeberinnen keine Geschenke erhielten. Das setzte sich Anfang des 3. Satzes fort. Nach dem deutlichen Rückstand gegen die Gäste mit 4:11 und 12:19 hatte Berlins Trainer Robert Pultke mit der Hereingabe von Kristina Bognar, Antonia Klamke und Giulia Eisenacher neue Akzente gesetzt – auf einmal lief das Spiel deutlich besser. Die Aufschläge passten nun (schöne Serie von Lea Schilling) und auch im Angriff wurde die Heimmannschaft stärker. Logisch: Die Halle wurde lauter, diese Mannschaft machte dem Publikum jetzt Spaß und zog die Fans mit. Der Ausgleich zum 22:22 wurde gefeiert und Kristina Bognar sicherte mit einem Ass den Satzgewinn.
Auch der 4. Satz war wieder umkämpft. Den Ausschlag für den letztendlichen Erfolg der Berlinerinnen gab das starke Zusammenspiel zwischen Zuspiel und den Angreiferinnen, wenngleich die Gäste nie aufgaben und erst bei den letzten Aktionen ein wenig die Luft fehlte. Karoline Vogt stellte mit einem schönen Einbeiner eine komfortable 4 Punkte-Führung zum 22:18 hier, Stephanie Utz sicherte den Matchgewinn zum 25:20.
Die kämpferisch starken Gäste hatten die BBSC Schmetterlinge ganz schön unter Druck gesetzt, „doch wir kamen Mitte des 3. Satzes endlich in unseren Rhythmus und haben gleichzeitig deutlich weniger Fehler gemacht“ konstatierte BBSC-Trainer Pultke.
Nach den kommenden Auswärtsspielen gegen Dingden und Emlichheim geht es zuhause in der Hämmerlinghalle erst am 10. März 2018 gegen Oythe in der Liga weiter.
Burkhard Kroll

Am Dienstag (20. Februar) startet mit dem ersten von sieben Vorrundenturnieren der MBS Basketball Schulcup in Oranienburg. In der MBS Arena in der Oberhavel-Kreisstadt fällt somit der Startschuss für die Turnierserie im Gemeinschaftsprojekt MBS & ALBA – GANZ GROSSER SPORT IN BRANDENBURG, die im Juni mit dem Finalturnier in der Berliner Max-Schmeling-Halle ihren Höhepunkt findet. Die Mittelbrandenburgische Sparkasse (MBS) und ALBA BERLIN engagieren sich bereits im zehnten Jahr in diesem Basketball-Projekt. Insgesamt werden mehr als 100 Teams in der Vorrunde erwartet. Erstmals spielen in dieser Saison Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2009 und jünger als „Youngsters“-Mannschaften bereits in der Vorrunde des MBS Basketball Schulcups. ALBA-Vizepräsident Henning Harnisch: „Nach der erfolgreichen Einführung der Youngsters-Wertung zum Finalturnier im letzten Jahr ist die Resonanz auf die jüngste Altersklasse im Schulcup bereits in der Vorrunde groß. In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich Mirko Petrick als sportlicher Leiter an Schulen für den Aufbau von Ballspielgruppen für die Klassen 1-3 stark gemacht. Als Zuständiger für die Trainerausbildung bei ALBA BERLIN und dem Berliner Basketball Verband wird er in Zukunft noch enger mit den Lehrern und Trainern unserer Partnervereine in Brandenburg zusammenarbeiten und so eine engere Vernetzung von Schulen und den Vereinen vor Ort vorantreiben.“

