Kampf um die Tabellenspitze in der Deutschen Wasserball Liga

Die Wasserfreunde Spandau 04 führen die Tabelle der DWL zwei Spiele vor Ende der Hauptrunde an, das aber nur auf Grund des besseren Torverhältnisses gegenüber Waspo Hannover. Mit 22:7 (6:2, 4:1, 6:3, 6:1) gewannen die Berliner gegen White Shark Hannover durch Tore von S. Hamby 5, M. Restović 3, N. Dedović, M. Čuk, L. Gielen, M. Jüngling, L. Küppers, M. Stamm 2 und M. Marzouki, T. Preuß je 1. Nicht ganz so deutlich gewann Waspo Hannover zu Hause gegen den OSC Potsdam. Die Potsdamer hielten sich wacker und lagen im 3. Spielanschnitt mit nur 5:7 Toren im Rückstand, dann konnte das Team von Waspo Dank eines gewaltigen Endspurts mit 9 Toren Unterschied gewinnen. Das reichte dem Team von Carsten Seehafer nicht, um einen Wechsel an der Tabellenspitze zu erzielen. Der Berliner Trainer Petar Kovacevic, der grundsätzlich mit dem Ausgang dieses Spieltages hätte zufrieden sein können, übte Kritik an der Spielweise seiner Jungs. Er forderte mehr Konzentration über den gesamten Spielverlauf. Immerhin haben die Wasserfreunde in den verbleibenden zwei Spielen der Hauptrunde die Chance, den aktuellen Vorsprung zu bewahren. Spieler des Tages wurde Spencer Hamby, der sich gleich mit 5 Toren ins Spielprotokoll eintragen durfte. Torwart Laszlo Baksa haderte mit seiner Defensive, da er mit den 7 Gegentreffern sehr unzufrieden war.

Christian Zschiedrich

Umkämpfter Sieg der BR Volleys zum Playoff Auftakt – 500. Spiel für Felix Fischer

Der TV Ingersoll gab sich in der Max-Schmeling-Halle nicht einfach so geschlagen. Den 3. Satz entschieden die Gäste sogar mit 25:18 für sich. Mit dem gleichen Punktestand und einem starken Schlusssport der Berliner hieß es nach dem ersten Satz 25:18. Zwei Zähler besser, mit 25:16 endete der zweite Satz. Ter Mat, Zhukouski und Kromm sorgten mit sicheren, druckvollen Aufschlägen und der besseren Durchschlagskraft im Angriffsverhalten für den  komfortablen Vorsprung. Dann aber mussten die Berliner alles in die Waagschale werfen, um erfolgreich in die Playoffs 2017 zu starten. Die Bisons des TVBühl gingen im 3. Satz verbessert zu Werke, deckten Schwächen im Team von Trainer Serniotti vor allem in der Annahme auf, so dass eine verständliche Unruhe bei den Anhängern im Volleyballtempel aufkam. Die Berliner gaben den dritten Satz, wie bereits anfangs erwähnt, mit 18:25 ab.

Mehr als 5.000 Zuschauer trugen am Samstagabend in der Max-Schmeling-Halle ein orange-weiß-kariertes Stirnband und bejubelten einen 3:1-Sieg (25:18, 25:16, 18:25, 25:18) gegen die Bühler.  Ein Großteil der Zuschauer war zu Ehren des Urgesteins  Felix Fischer gekommen. Sie brauchten ihr Kommen keineswegs zu bereuen. Regisseur Zhukouski setzte das Drehbuch sofort filmreif um und servierte Fischer die Bälle, so dass die Ikone Felix von Anfang an glänzen konnte.
In seinem 500. Spiel für den Sportclub Charlottenburg durfte Felix Fischer, der sich in diesen Tagen für die Initiative „Zeichen setzen für den Nachwuchs!“ stark macht, gleich von Beginn an ran und stand neben Ruben Schott, Robert Kromm, Tsimafei  Zhukouski, Wouter ter Maat, Graham Vigrass und Luke Perry in der „Starting-Seven“ von Coach Roberto Serniotti. Der Deutsche Meister begeisterte immer wieder mit starken Abwehraktionen. Letztlich machte die Durchschlagskraft im Angriff den Unterschied.

Bühl wehrte sich nach Kräften, vor allem die Aufschläge von Akhrorjon Sobirovs brachten die Berliner mehrfach in die Bredouille.

Ein sichtlich gerührter Held, Markenzeichen sein Stirnband, kommentierte diesen besonderen Tag gewohnt emotional: „Es ist ein geiles Gefühl, dass so viele Leute und auch die Mannschaft das Stirnband getragen haben. Der Einlauf in die Halle war ein absoluter Gänsehaut-Moment, etwas ganz besonderes. Da war ich schon etwas sprachlos. Gerade bin ich einfach nur glücklich.“

Sein Trainer Roberto Serniotti – ebenfalls mit Stirnband ausgestattet : „Das war ein guter Start in die Playoffs. Wir sind konzentriert aufgetreten, aber im dritten Satz hat Bühl sehr gut aufgeschlagen. Umso besser war es, wie wir im vierten Satz zurückgekommen sind. “  Bereits am Dienstag (21. März um 19.30 Uhr) geht es weiter. Die BR Volleys empfangen Istanbul BBSK zum mit Spannung erwarteten Rückspiel im Playoff-12 der CEV Champions League.

Christian Zschiedrich

Felix Fischer machte sein 500. Spiel für die BR Volleys

DEL Playoff Viertelfinale, Spiel 4 – Eisbären mit Kantersieg

Es war das berühmt und berüchtigte Momentum am Mittwochabend in der Arena am Ostbahnhof. Das Spiel war 25 effektive Spielminuten alt, da ließen die Mannheimer eine Riesenchance liegen. Im Gegenzug hatten die Eisbären das Spiel gedreht. Louis-Marc Aubry vollendete, was Florian Busch und Daniel Fischbuch vorbereitet hatten. Im Anfangsdrittel waren die Adler zunächst in Führung gegangen. Sie nutzten ihre zweite Überzahlmöglichkleit im Spiel, Ryan MacMurchy war der Torschütze. Die Eisbären antworteten prompt, nur 29 Sekunden später fiel der Ausgleich durch Charles Linglet. Ein zauberhafter Angriffszug, eingeleitet von Frank Hördler, ein Querpass von Nicolas Petersen und Linglet war mit seiner Kelle zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Eishockey aus dem Lehrbuch, keine Chance für die Verteidigung, den Treffer zu verhindern. Anschließend wogte das Spiel hin und her, bis zu jenem eingangs erwähnten magischen Moment.
In der 26. Minute war das Spiel gedreht und bis zum Ende des Mittelabschnittes sorgten die Eisbären für eine Vorentscheidung. In der 29. Minute erhöhte zunächst Andre Rankel auf 3:1, Marcel Noebels Schuss konnte Dennis Endras im Adler Tor parieren, gegen Rankels Schuss aus dem Hinterhalt war er machtlos. Das 4:1 fiel in der 37. Minute, Laurin Braun hatte seinen ersten großen Auftritt. Wieder wurde ein Angriff der Adler abgefangen. Constantin Braun und Andre Rankel bereiteten vor und Laurin Braun trifft die Torlatte, der Puck prallt zu ihm zurück. Endras hatte bereits reagiert und so konnte Laurin Braun ungehindert einschieben. Spätestens jetzt waren die 12.212 Zuschauer in der Arena am Ostbahnhof völlig aus dem Häuschen.
Im Schlussabschnitt hatten die Mannheimer das Spiel wohl mehr oder minder aufgegeben. Die Eisbären erhöhten in der 46. Minute auf 5:1. Erneut hatte Laurin Braun einen großen Auftritt, einen Alleingang schloss er erfolgreich ab. Der Puck soll mit 139 km/h eingeschlagen sein. Für das letzte Tor des Abends zeichnete Darin Olver verantwortlich. In der 56. Minute stellte er den Endstand von 6:1 her. Am Ende brannten beim Mannheimer David Wolf die Sicherungen durch. Er lieferte sich einen Faustkampf mit Eisbär Alex Roach. Die Gewichtsklasse stimmte, Wolf 99 kg und Roach 102 kg, also Schwergewicht, Unentschieden oder ein kleiner Punktvorteil für den Eisbären. Die restliche Spielzeit verlief friedlich.
Was ist dieser Sieg wert ? Die Eisbären glichen die Serie wieder aus. Die weiße Weste der Heimspiele wurde gewahrt. Allgemeiner Tenor bei den Beobachtern, wer das nächste Spiel gewinnt wird auch die Serie erfolgreich abschließen. Das nächste Spiel wird am Freitag in Mannheim ausgetragen. Der Sieger hat dann am Sonntag, ab 14:00 Uhr in der Arena am Ostbahnhof den ersten Matchball. In der Pressekonferenz nach dem Spiel war von Mannheims Trainer Sean Simpson nur zu vernehmen: „Heute waren die Eisbären besser und am Freitag geht es weiter.“ Eisbären Trainer Uwe Krupp antwortete auf Nachfrage, trotz des hohen Sieges wird hier keiner euphorisch. Euphorie ist ein zu hohes Wort. Es war immer eng und bleibt eng.
Egal, wie es am Ende ausgeht. Mit dem bisherigen Verlauf der Playoffs haben die Eisbären die Saison gerettet. Das Viertelfinale wurde erreicht und nach aktuellem Stand Spiel 6 erzwungen. Sollte die Reise weitergehen, es wäre alles Zugabe.
Hans-Peter Becker

Hertha BSC und Sportick

Foto: Hans Becker

Hertha BSC verweigert beharrlich Christian Zschiedrich, Herausgeber und Chefredakteur von Sportick die Akkreditierung zu den Spielen.

Ich als Betroffener verurteile diese Behandlung seitens der Vereinsführung und nenne sie arrogant und schäbig. Andere Kollegen nannten das vereinsschädigend. Gegen diese Degradierung werde ich mich öffentlich wehren, das habe ich der Pressestelle schriftlich gegeben. Wer lässt sich schon gerne auf den Arm nehmen?

Vor Saisonbeginn beantragten wir termingerecht und unter Einhaltung aller Vorschriften für die neue Saison 2016/17 eine Dauerakkreditierung. Wir bekamen sogar Bescheid – keine Dauerakkreditierung, wir müssten zu den Heimspielen jeweils Tagesakkreditierungen beantragen. Das taten wir auch bis zum heutigen Tage. Wiederholt bekamen wir unsere Anträge gar nicht beschieden. Auf wiederholtes Bitten wurde mitgeteilt: „Da Sie in der Vergangenheit mehrmals gegen die Medienrichtlinien der DFL verstoßen haben, können wir keine Akkreditierung für Spiele von Hertha BSC ausstellen. Bitte sehen Sie in Zukunft davon ab, Akkreditierungsanträge zu stellen“. Wir baten um Konkretisierung, erhielten keine weitere Antwort. Erstaunlich, die DFL, mein Vertragspartner in den Jahren als Inhaber von TV Rechten, wusste von meinen angeblichen Verfehlungen gar nichts.

Wir versuchten, die Vorwürfe überzeugend zu entkräften. Inzwischen bekamen wir Post aus München. Ein Zweitligaverein verfährt mit unliebsamen Journalisten, übrigens auch in Dresden, genauso. Der örtliche Presseverband schaltete sich ein, und verurteilte das Vorgehen in aller Schärfe. Selbst wenn der Verband in Sachen Interessenvertretung nichts machen kann, in aller Schärfe öffentlich die Meinung gesagt, das ist ja schon etwas, was durchaus hilfreich sein kann.

Unsere Rechtsabteilung fand heraus, dass wir Anspruch auf freien Zugang zu allen Pressekonferenzen, auch zu den PK‘ s unmittelbar nach Spielschluss haben. Wie das die Pressesprecherin von Hertha BSC im Olympiastadion ohne Akkreditierung für uns handhaben werde, wurde wieder nicht beantwortet. Mit einem Arbeitsauftrag unserer Redaktion beantragte ein leitender Redakteur mit Verbandspresseausweis bezeichnenderweise ohne Erfolg etwa eine Akkreditierung. Warum wohl?

Bei anderen Berliner Vereinen aus dem Bereich des Profi-Sports haben wir keinerlei Probleme mit Akkreditierungen. Liebe Hertha, ohne gleich zum Anwalt zu rennen und zu klagen, gibt es nicht auch eine moralische Seite in dieser Angelegenheit. Was halten Sie von Moral? Wir verweisen auch auf bereits veröffentlichte Artikel unter der Überschrift „Hertha BSC mit der nächsten Kuriosität“ und ergänzend in unserem Spielbericht „Hertha BSC schlägt Dortmund 2:1“.

Christian Zschiedrich

Fußball Oberliga – das war’s, liebe Tennis Borussen

Meiner Meinung nach hättet ihr im Falle eines Sieges im Spitzenspiel bei Optik Rathenow noch ein Wörtchen oben mitreden können. Doch es bleibt für TeBe bei 30 Punkten, vorentscheidend wurde leider mit 1:3 verloren. Für Optik Rathenow ist der Matchgewinn ein wichtiger Schritt, um als Regional-Liga-Absteiger, jetzt 41 Punkte, mit der Trainerlegende Ingo Kahlisch den direkten Wiederaufstieg zu schaffen. Aus Sicht der VSG Altlgienicke wäre das fatal. Der Verein hat sich mit namhaften Zugängen verstärkt, in dieser Saison viel investiert. Aufstiegschancen sind für den Tabellenzweiten bei noch ausstehenden 11 Spielen gegeben. Der Abstand zu Optik beträgt nur zwei Punkte. Spannung hoch 3, denn die VSG hat ein Spiel weniger absolviert. Jetzt geht’s richtig los! Altglienicke muss am kommenden Sonntag nach Rostock zum Tabellenachten. Die zweite Mannschaft von Hansa Rostock hat sich bisher alles andere als stabil gezeigt. Die Ausbildung für das Profi-Team steht im Vordergrund. Gegen Altglienicke wird es auf die Tagesform und den Kader ankommen. Überraschend stabil  und formverbessert präsentiert sich Lichtenberg 47 als Tabellendritter (36 Punkte) unter Trainer Uwe Lehmann. Dennoch wäre es für mich eine faustdicke Überraschung, sollte Lichtenberg 47 Meister werden. Auf dem Konto sind fünf Punkte weniger als beim Spitzenreiter Optik Rathenow. Gegen den Malchower SV wurde vor 167 Zuschauern 3:1 gewonnen und lösbar ist die nächste Aufgabe bei Hertha 03, beim Tabellenfünften. Die Zehlendorfer sind verwundbar, verloren aktuell zu Hause gegen Aufsteiger Grün-Weiss Brieselang 0:2. Die 03er haben schon tolle Spiele abgeliefert, ihnen fehlt offensichtlich (wie Hansa II) die Konstanz. Das Berlin-Derby am Sonntag, 14 Uhr, Ernst-Reutersportfeld, hatten wir angesprochen. Bereits am Freitagabend, ab 20 Uhr, spielt Tennis Borussia gegen den Malchower SV (Mommsenstadion). Am Samstag muss Hertha 06 nach Schwerin. Am Sonntag jeweils ab 14 Uhr, werden die Partien Victoria Seelow – Optik Rathenow und Hansa Rostock II – VSG Altglienicke ausgetragen.
Christian Zschiedrich

Regionalliga Fußball – FC Carl Zeiss Jena gewinnt, Energie Cottbus verliert

Theoretisch ist in den ausstehenden 11 Spielen noch alles drin, bewertet man die zurückliegenden Leistungen bis zum 24. Spieltag, so hat nur eine Mannschaft, die führende aus Jena (54 Punkte) zur konstanten Form gefunden, dagegen blieb die Pele Wollitz-Truppe aus Cottbus (47 Punkte) trotz des verordneten Muss zum Aufstieg, als aktueller Zweiter, hinter den Erwartungen zurück. Der Berliner AK (40 Punkte) spricht zwar als Tabellendritter offiziell immer noch von Aufstieg, realistisch ist das nach der 1:3-Heimniederlage gegen den souveränen Tabellenführer aus Jena wohl nicht mehr. Das Spiel des BFC Dynamo (7.) in Nordhausen (11.) fiel aus. Selbst unter Berücksichtigung der Nachholspiele, beide Vereine haben mit der Meisterschaft nichts mehr zu tun. Das trifft auf ebenso auf Viktoria 89 und Babelsberg 03 zu, der Meisterschaftszug ist abgefahren. Beide gewannen ihre Spiele, Viktoria 2:0 in der Oberlausitz und Babelsberg mit 1:0 bei RB Leipzig II. Viktoria (6.)  hat erfreuliche 34 Punkte und Babelsberg (5.) hat deren 35. Die positive Entwicklung des FC Viktoria 89 Berlin, im letzten Jahr gerade mal mit blauem Auge am Abstieg vorbeigeschliddert, registrieren wir wohlwollend. Von den Berliner Vertretern nimmt Herthas Zweite momentan den schlechtesten Rang, Tabellen 10 mit 30 Punkten ein. Zum Glück gewannen sie ihr Heimspiel gegen den Vorletzten Budissa Bautzen 2:1. Sehen wir das Positive, so stellen wir fest, kein Berliner Verein ist in Abstiegssorgen.
Christian Zschiedrich

Nur noch 3 Spieltage in der Deutschen Wasserball-Liga

Spannender geht es kaum. Nach dem souveränen Sieg der Wasserfreunde Spandau 04 gegen den ASC Duisburg 17:6(7:1, 4:1, 4:2, 2:2) gelang den Berlinern die Punktlandung im Kampf um die Tabellenspitze. Mit einer Differenz von 109 Treffern ist Spandau ein Tor besser als Waspo Hannover. Das Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz 1 nach der Hauptrunde geht an den verbleibenden drei Spieltagen weiter! Waspo Hannover hatte beim Lokalderby als Gast der White Sharks Hannover mit einem 20:4-Erfolg vorgelegt. Aufgrund einer um 10 Tore höheren Differenz im Vergleich zu den minuspunktgleichen Wasserfreunden Spandau 04 übernahm Waspo zeitweilig die Tabellenführung der DWL-Gruppe A. Die Berliner konnten in ihrem Heim-Match des 11. Spieltages, im Duell Meister gegen den Vize der der letzten Saison, den ASC Duisburg, das sofort wieder korrigieren. Das war keineswegs absehbar. Das Leistungsniveau des Berliners Teams hatte sich – zum richtigen Zeitpunkt – in den letzten Wochen konstant verbessert. So dominierte die Mannschaft von Petar Kovacevic das Spiel nach Belieben. Ein Sieg mit einer Differenz von 11 Toren, das hatte es im Duell zwischen diesen beiden Teams, die seit einem Jahrzehnt das deutsche Wasserball-Geschehen bei den Männern beherrschen, bisher nicht gegeben. Beide betritten in den letzten Jahren das Finale. Lediglich 2013 konnte Duisburg den Meisterschaftstitel erringen. „Vor allem in der ersten Halbzeit hat unser Team in der Defensive und in der Balleroberung wirklich sehr gut gespielt. In der zweiten Spielhälfte konnte Duisburg sich steigern, aber tatsächlich waren unsere Spieler dann auch nicht mehr ganz so effektiv“, resümierte Spandaus Manager Peter Röhle. In diesem Match gegen Duisburg, erzielten acht Akteure die Spandauer Tore. Der Kapitän Marko Stamm war mit 5 Toren am erfolgreichsten, je 2 Tore erzielten M. Restović, N. Dedovic, M. Cuk, S. Hamby und L. Gielen, M. Marzouki, R. Saudadier, P. Gottfried gelang ein Treffer.
Christian Zschiedrich

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Hertha BSC schlägt Dortmund 2:1

Es kam, wie wir es in unserer Vorschau andeuteten, Hertha zeigte wer Herr im Hause ist. Vor 74.667 Zuschauern, ausverkauftes Haus erzielte Kalou in der 11. Minute die 1:0 Führung. Ibisevic hatte vorbereitet, nutzte dabei einen Fehler im Spielaufbau der Dortmunder, Ginter hatte sich den Ball zu weit vorgelegt und dann ging es blitzschnell in die andere Richtung. Kalou konnte völlig unbedrängt, aus kürzester Distanz nur noch einschieben. Pal Dardai begann die Partie zum vierten Mal in unveränderter Aufstellung.
Es gibt auch wieder negatives zu berichten: Hertha verweigerte uns die Akkreditierung. Wer weiß, was der Zschiedrich gemacht hat, könnte sich der Ein oder Andere fragen. Er war zu kritisch ? Deshalb sei hier dokumentiert, wir haben mit keinem Berliner Verein oder irgendeiner Institution seit über 30 Jahren bei unserer Berichterstattung irgendwelche Probleme, bezeichnenderweise nur mit Hertha. Doch die Stimmen gegen Hertha häufen sich.
Ein schlechtes Beispiel liefert München 1860. Mittlerweile gibt es einen Dauerzwist seitens des Vereins mit den Medien. Der Bayerische Journalistenverband (BJV) kritisierte den Traditionsclub hart. „Der Verein missbraucht das Hausrecht dafür, missliebige Berichterstattung zu unterbinden“.
Der bei Hertha in Ungnade gefallene Redaktionschef Christian Zschiedrich hingegen genießt anderen Orts Anerkennung. Dafür sprechen Lob, Auszeichnungen und Ehrungen sogar vom DFB. Die Führung von Hertha BSC ist auf bestem Wege in dem Falle ein Eigentor zu schießen und Imageschaden zu fabrizieren.
Zurück zum Spiel, mit großer Energieleistung und dank besserer Zweikampf-Quote kam Hertha nach Aubameyang‘s Ausgleichstreffer in der 55. Minute wieder zurück. Der Siegtreffer zum 2:1 fiel fiel durch Plattenhardt. Ein direkt verwandelten Freistoß (71.) brachte Hertha auf die Siegerstraße. Der eingewechselte Weiser (ab 66. Minute für Ibisevic) hatte ihn herausgeholt. Mit Karacho landete das Leder äußerst platziert in der Torwartecke, im rechten Dreiangel. Hertha hat jetzt 40 Punkte.
Christian Zschiedrich

DEL Playoffs – Eisbären Sieg gegen Mannheim mit Bildergalerie

Nach der unglücklichen Niederlage im ersten Viertelfinal-Spiel waren die Eisbären unter Zugzwang . Ein drohender Rückstand von 0:2 in der Serie wäre eine gewisse Vorentscheidung gewesen. Sie gerieten sofort in Rückstand, die erste Minute im Spiel war noch nicht vergangen, da musste Petri Vehanen den Puck passieren lassen. Luke Adam netzte ein, es waren erst 53 Sekunden vergangen, unglücklicher hätte es nicht beginnen können. Mannheim machte weiter Druck, sie wollten bereits im 1. Drittel für klare Verhältnisse sorgen. Die Eisbären ließen sich nicht beirren, in der 14. Minute fiel der Ausgleich. Daren Olver war der Torschütze. Es entwickelte sich ein Playoff-Fight, wo beide Teams auf Augenhöhe spielten. Torchance auf Torchance folgte mit viel Tempo im Spiel. Erneut gingen die Gäste aus Mannheim in Führung, in der 17. Minute durch Ronny Arendt und erneut schlugen die Eisbären zurück. Nur eine knappe Minute später erzielte Nicolas Petersen den 2:2 Ausgleich. Die erste Sturmreihe der Eisbären hatte erneut zugeschlagen. Es war erst ein Drittel gespielt und die Zuschauer hatten 4 Tore gesehen.
Im Mittelabschnitt drehten die Eisbären das Spiel. In der 26. Spielminute war es erneut Daren Olver, der Drew MacIntyre im Mannheimer Tor überwand. In der 36. Minute überstanden die Eisbären eine Unterzahlsituation, Micky DuPont kassierte die erste Strafzeit im Spiel, 2 Minuten wegen Hakens. Diese überstanden sie unbeschadet. Doch in der 38. Minute war Matthias Plachta zur Stelle und sorgte für den 3:3 Ausgleich. In diesem Drittel hatten die Eisbären zwei Überzahlmöglichkeiten, die sie nicht nutzen konnten.
Die Entscheidung fiel im Schlussdrittel. In der 49. Minute demonstrierte Daniel Fischbuch allerbeste Schusstechnik. Mit Tempo 122 km/h schlug der Puck ein. Es gab keine Chance der Abwehr. Sie lagen erneut in Führung. Knapp 6 Minuten vor dem Ende des letzten regulären Spieldrittels vergab Kapitän Andre Rankel eine Riesenchance das Ergebnis auf 5:3 zu stellen. Der Deckel wäre vermutlich drauf gewesen. So hieß es weiter zittern. Bange Blicke immer wieder zur Spieluhr, könnte es reichen oder droht wieder eine Verlängerung. In den letzten 4 Spielminuten überschlugen sich die Ereignisse. Der Held aus dem ersten Spiel, Matthias Plachta verlor die Nerven und kassierte eine 10 minütige Disziplinarstrafe. Christoph Ullman leistete sich eine Strafe wegen übertriebener Härte. Es war die insgesamt 4 Überzahlmöglichkeit für die Eisbären, erneut gelang kein Treffer. Für die Erlösung sorgte Julian Talbot, der Center der 4. Reihe stellte in der vorletzten Spielminute das Ergebnis auf 5:3. Die Mannheimer nahmen eine Auszeit, ihr Torwart blieb auf der Bank und erneut Talbot, war der Torschütze beim empty-net 20 Sekunden vor der Schlusssirene. Keiner musste Nachsitzen, alles wurde in der regulären Spielzeit erledigt. Am Sonntag geht es in Mannheim weiter, 2 Dinge müssen verbessert werden, das Unterzahlspiel und die Bullygewinne.
Hans-Peter Becker

Spieldaten
Ort: MB Arena Berlin
10.03.2017 19:30 Uhr
Zuschauer: 13.348
Schiedsrichter: Köttstorfer, Rainer – Rohatsch, Marian – Koewert, Andreas – Schelewski, Robert
Endstand: 6:3
Drittelergebnisse: 2:2/1:1/4:0
Strafen: Eisbären 2 Minuten
Mannheim 18 Minuten

Eisbären Berlin
Tor Vehanen, Petri – Cüpper, Marvin
1. Reihe Petersen, Nicolas – Olver, Darin – Linglet, Charlee – Hördler, Frank – Baxmann, Jens
2. Reihe Braun, Laurin – Noebels, Marcel – Rankel, Andre – Gervais, Bruno – Müller, Jonas
3. Reihe Fischbuch, Daniel – – Aubry, Louis-Marc – Busch, Florian – DuPont, Micky – Braun, Constantin
4. Reihe Macqueen, Jamie – Talbot, Julian – Machacek, Spencer, – Wissman, Kay
Trainer Uwe Krupp

Adler Mannheim
Tor MacIntyre, Drew – Endras, Dennis
1. Reihe Kink, Marcus – Joudrey, Andrew – Arendt, Ronny – Akdag, Sinan – Larkin, Thomas
2. Reihe MacMurchy, Ryan – Radeke, Brent – Ullmann, Christoph – Reul, Denis – Richmond, Daniel
3. Reihe Kolarik, Chad – Adam, Luke – Plachta, Matthias – Goc, Nicolai, – Johnson, Aaron
4. Reihe Tardif, Jamie – Festerling, Garett – Wolf, David – Bittner, Dominik
Trainer Sean Simpson

Bildergalerie

Schock für die Eisbären – Rückstand nach 53 Sekunden Foto: Stefan Wenske
Jamie MacQueen in Aktion Foto: Stefan Wenske
Laurin Braun beim Torschuss Foto: Stefan Wenske
Petri Vehanen pariert den Torschuss von Mannheims David Wolf Foto: Stefan Wenske
Mannheims Goalie David MacIntyre – 30 Torschüsse abgewehrt Foto: Stefan Wenske
Jubel über den Treffer zum 3:3 Zwischenstand Foto: Stefan Wenske
Nicolas Petersen trifft zum 2:2 vor der ersten Drittelpause Foto: Stefan Wenske
Die 1. Sturmreihe mit Darin Olver, Nicolas Petersen und Charles Linglet hat zugeschlagen, 3 der 6 Tore gingen auf ihr Konto. Foto: Stefan Wenske