Hertha BSC hat bereits das erste Testspiel absolviert. Gegen den Zweitligisten Arminia Bielefeld gab es am Ende einen 4:1 Sieg. Verantwortlich dafür war eine starke Schlussphase bei nasskaltem Wetter. Kapitän Vedad Ibisevic (36. Minute) sowie die eingewechselten Pascal Köpke (78.), Muhammed Kiprit (82.) und Davie Selke (85.) erzielten die Treffer für Hertha, Christopher Nöthe (68.) glich zwischenzeitlich per Foulelfmeter aus. Trainer Pal Dardai gab vorallem seiner zweiten Garde eine Chance sich zu zeigen. Die Rückrunde in der 1. Bundesliga startet bereits in der nächsten Woche. Hertha tritt am 20. Januar in Nürnberg an.
Etwas mehr Zeit hat der 1. FC Union in der 2. Bundesliga. Für die Eisernen beginnt das Punktspieljahr erst am 31. Januar mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln. Das ist gleich ein ganzer harter Brocken zum Auftakt. Wie gut, dass die Generalprobe, ein Spiel gegen den Schweizer Spitzenclub FC Basel, doch noch zustande kommen wird. In einer am heutigen Freitag, 11. Januar veröffentlichten Pressemitteilung steht zu lesen:
„Der 1. FC Union Berlin testet zum Abschluss der Wintervorbereitung auf heimischem Platz gegen den FC Basel. Am Sonnabend, dem 26.01.2019 gastiert der Schweizer Erstligist im Stadion An der Alten Försterei in Berlin. Der Anstoß erfolgt um 14 Uhr.
Dem ursprünglich für diesen Termin angesetzten Auswärtsauftritt der Eisernen beim FC Basel setzten die schweizerischen Behörden ein abruptes Ende, da sie dem Gastgeber die Austragung des Spiels untersagten. „
Jetzt steht für die Profis des 1. FC Union ab dem kommenden Wochenende das Trainingslager in Spanien an. Hertha BSC bestreitet am Sonntag, 13. Januar den 10. Telekom-Cup. Insgesamt gibt es vier Spiele: In den Halbfinals treffen Fortuna Düsseldorf und der FC Bayern München (13 Uhr) und Borussia Mönchengladbach und Hertha BSC (14.10 Uhr) aufeinander. Alle Spiele dauern 45 Minuten. Steht es nach der regulären Spielzeit Unentschieden, geht es ohne Verlängerung ins Elfmeterschießen. Das Spiel um Platz drei steigt direkt nach dem zweiten Halbfinale. Das Finale beginnt um 16.30 Uhr.
Im zweiten Anlauf wollen die Wasserfreunde Spandau 4 den ersten
Wasserballsieg des neuen Jahres 2019 landen. Am Samstag werden die
Wasserfreunde in der A-Gruppe der Deutschen Wasserball-Liga den
Rückrunden-Auftakt gegen den ASC zu bestreiten. Spiel 1 des Jahres
fand am Mittwoch in der Champions League bei den Italienern von BPM
Sport Management Busto Arsizio statt und ging 6:8 (1:2,2:4,1:0,2:2)
verloren. Ein Resultat, dass die Azzuri – zwar CL-Neuling, aber mit
sieben italienischen Nationalspielern und dem
Weltklasse-Montenegriner Dejan Lazovic im Tor hochkarätig besetzt –
auf Platz 2 (13 Punkte) und Spandau auf 6 (4 Punkte) beließ.
Da Gruppengegner Waspo Hannover (aktuell Letzter im Achter-Tableau) als Final 8-Gastgeber für die Endrunde Anfang Juni unabhängig vom Hauptrunden-Abschneiden gesetzt ist und mithin nur noch drei weitere Teams das Ticket fürs Finale buchen, sind die Spandauer Chancen auf Wiederholung des Vorjahrescoups trotz noch acht ausstehender Matches nüchtern betrachtet eher gering.
Die Partie in der Lombardei glich unterm Strich der Mehrzahl der im Königswettbewerb bestrittenen Auftritte. Bis auf das Auswärtsspiel bei Titelverteidiger Olympiakos Piräus (4:11) gingen alle weiteren 04-Begegnungen Remis oder mit Ein- bzw. Zwei-Tore-Differenz aus. 12:11 siegten die Männer von Trainer Petar Kovacevic daheim gegen Jadran Split, 9:9 trennte man sich von 2017-CL-Sieger Szolnok, nur 6:7 hieß es gegen Jug Dubronik. Und auswärts stehen neben der Niederlage in Piräus die Niederlagen bei Mladost Zagreb (7:9) und nun Busto Arsizio (6:8) zu Buche.
„In fast allen Partien hatten wir die Chance, die Ergebnisse noch besser aussehen zu lassen, waren aber über die Gesamtspielzeit nicht konstant genug und konnten die aufgeladenen Defizite nicht immer oder nur zum Teil wettmachen“, sagt Trainer Petar Kovacevic. So war es auch beim Lombardei-Gastspiel gegen Busto Arsizio. Die Italiener begannen stark, führten schon mit 6:2. Dann wachte Spandau auf, kämpfte sich bis auf 5:6 heran, ehe die Gastgeber im letzten Spielviertel, nach zwölfeinhalb Minuten ohne Tor wieder trafen und die nur noch gering korrigierte 8:5-Vorentscheidung erzwangen. „Die guten Ansätze ausbauen und konstanter umsetzen, ist unser Vorhaben für neue Jahr“, meint denn auch Kovacevic.
Schon beim ASC Duisburg soll dazu ein Schritt gemacht werden. Die Westdeutschen, die 2013 Spandau sowohl in Meisterschaft als auch Pokal besiegten, müssen zwar einstweilen hinter Hannover und Spandau mit dem OSC Potsdam um Rang 3 im nationalen Ranking kämpfen, sind aber stets besonders motiviert und engagiert, wenn es gegen den Rekordsieger aus der Hauptstadt geht.
Quelle: Peter Röhle / Wasserfreunde Spandau 04
Samstag, 12. Januar 2019
ASC Duisburg – Wasserfreunde Spandau 04
Rückblick:
Mittwoch, 9. Januar 2019 – Champions League, Hauptrunde Gruppe B, 6. Spieltag: BPM Sport Management Busto Arsizio – Spandau 04 8:6 (2:1,4:2,0:1,2:2)
Am Sonnabend, dem 12. Januar 2019 machen sich die Profis des 1. FC Union Berlin auf den Weg ins Trainingslager ins spanische Jerez de la Frontera. Neben den Trainingseinheiten stehen dabei auch drei Testspiele auf dem Programm. Bereits einen Tag nach der Ankunft in Spanien tritt die Elf von Urs Fischer im ersten Test gegen den chinesischen Zweitligisten Shenzhen FC an. Genau wie die beiden folgenden Spiele wird diese Partie auf dem Trainingsplatz beim Teamhotel der Eisernen in Montecastillo stattfinden, der Anpfiff gegen das Team aus dem Reich der Mitte erfolgt um 12:30 Uhr.
Am Freitag, dem 18. Januar 2019 absolviert der 1. FC Union Berlin zwei weitere Testspiele. Die Köpenicker treffen dabei auf den deutschen Drittligisten SpVgg Unterhaching und den FC Lausanne-Sport, der in der aktuellen Saison in der Challenge League, der zweithöchsten Spielklasse der Schweiz, spielt.
Die SpVgg Unterhaching belegt mit 35 Punkten aktuell den fünften Platz der 3. Liga und mischt im Kampf um den Zweitliga-Aufstieg mit. Die von Claus Schromm trainierte Mannschaft schließt ihr Trainingslager im spanischen Cadiz mit dem Spiel gegen die Eisernen ab. Anpfiff erfolgt um 14:00 Uhr.
Der Fußballclub Lausanne-Sport konnte sich im letzten Spiel vor der Winterpause mit einem 2:0-Sieg gegen den FC Will 1900 den dritten Tabellenplatz der Challenge League sichern. Das Spiel gegen die Schweizer beginnt im Anschluss an die Partie gegen Unterhaching um 16:00 Uhr.
Die BR Volleys hoffen darauf, dass sie am Freitagabend von ihrem Publikum ebenso frenetisch angetrieben werden wie beim letzten Heimspiel des vergangenen Jahres. Außerdem wollen die Berliner beim großen #FridayNightLights-Spektakel die Volleyball Bisons Bühl vor sich hertreiben und zum Jahresauftakt in der Max-Schmeling-Halle (11. Jan um 19.30 Uhr) alle drei Punkte daheim behalten.
Von Tabellenplatz sechs aus startet das BR Volleys Team in das neue Jahr
und will diese Position unbedingt schon im Monat Januar verbessern.
Zwei Plätze dahinter rangiert der Auftaktgegner aus Bühl. Doch obwohl
mit dem morgigen elften Hauptrundenspiel die Bundesliga-Hinrunde für die
Gastgeber abgeschlossen wird, ist die Punktebilanz des Kontrahenten
trügerisch. Die „Bisons“ haben bislang ein Match weniger absolviert und
bestreiten in Berlin bereits ihr siebtes Auswärtsspiel, traten also erst
dreimal in der eigenen Arena an und gewannen dort die Hälfte ihrer zehn
Punkte. Von Ende Januar bis Ende März bleiben den heimstarken
Badenern noch acht Partien vor eigenem Publikum, um sich einen
Startplatz für die Playoffs zu sichern.
Für das BR Volleys Team sollte trotz eines
durchwachsenen ersten Saisondrittels die Playoff-Qualifikation nicht in
Gefahr sein. Vielmehr wollen die Hauptstädter mit Beginn des Jahres 2019
im Kampf um eine gute Ausgangslage für die entscheidende
Meisterschaftsphase noch den einen oder anderen Rang gut machen. Bei
dieser Unternehmung wird neben dem Langzeitverletzten Egor Bogachev
(Kreuzbandriss) auch Moritz Reichert (Muskelfaserriss in der
Bauchregion) zunächst fehlen. Außerdem ist der Einsatz von Libero
Nicolas Rossard (Fingerbruch) weiterhin fraglich. „Adam und Samu tragen
jetzt natürlich sehr viel Verantwortung. Beide müssen
funktionieren“, nimmt Trainer Cedric Enard seine ihm verbliebenen
Außenangreifer Adam White und Samuel Tuia für die kommenden
Heimspiel-Wochen in die Pflicht. Als einzige Absicherung steht dem
Franzosen der Nachwuchsspieler Linus Weber auf Außen-Annahme zur
Verfügung.
Aber auch die Gäste aus dem Schwarzwald plagen in
dieser Spielzeit Personalsorgen. Der etatmäßige Libero Tomas Ruiz fällt
wegen einer Hüftoperation komplett aus. Eine Nachverpflichtung gab es
nicht, stattdessen streifte sich mit dem 23-jährigen Tim Stöhr der
Spieler mit den besten Annahmewerten das andersfarbige Trikot des
Defensivspezialisten über. Hinzu kam eine Posse um Ausnahmespieler
Masahiro Yanagida. Der Japaner war in der vergangenen Saison der wohl
auffälligste Akteur der Bundesliga, streikte sich im Sommer aber mehr
oder minder aus seinem laufenden Vertrag heraus und heuerte in Polen an.
Die Extraklasse des
Außenangreifers fehlt der Mannschaft des argentinischen Trainers Ruben
Wolochin.
„In Rottenburg hat unser Aufschlagdruck zuletzt gestimmt. Den müssen wir genauso gegen Bühl abliefern“, weiß Kapitän Sebastian Kühner um die Achillesferse der Gäste. Das Ziel ist also, den lang aufgeschossenen (2,06 Meter) und mittlerweile zum Kreis der Nationalmannschaft gehörenden Zuspieler Mario Schmidgall ins Laufen zu bringen. Hinzukommen muss die Stabilisierung des eigenen Zusammenspiels. Gemeinsam mit den treuen BR Volleys Fans sollte dann unter dem Motto #FridayNightLights, das bereits um 19.00 Uhr eine vom Heimatverein Sport-Club Charlottenburg e.V. präsentierte Lasershow für die Zuschauer bereithält, zum Auftakt des Jahres 2019 ein Heimerfolg eingefahren werden können.
Bezirksstadtrat Tobias Dollase (parteilos, für CDU) hat beim Start von „Berlin hat Talent“ an Reinickendorfer Grundschulen am Dienstag in der Till-Eulenspiegel-Grundschule darauf hingewiesen, dass Bewegung und Sport im Kindesalter heute wichtiger denn je seien. Das „Projekt Berlin hat Talent“ ist ein Programm des Landessportbundes Berlin sowie der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, mit dem Ziel, „Kinder sportlich zu fördern und zu fordern“, so Dollase „Unter den Kindern und Jugendlichen gibt es zahlreiche sportliche Talente, allerdings auch viele Kinder mit motorischem Förderbedarf. Beide Gruppen müssen stärker individuell unterstützt werden“.
Im Rahmen dieses Projektes werden in Grundschulen in Reinickendorf seit heute die motorischen Fähigkeiten von Kindern der dritten Klassen ermittelt. Auf Grundlage dieser Daten erhalten die Eltern und Kinder nach der Auswertung Möglichkeiten, wie sie in Kooperation mit Sportvereinen gezielt trainieren können. Jede der getesteten Schulen hat im Anschluss auch die Möglichkeit, eine Bewegungsfördergruppe einzurichten. Die Tests erfolgen auf der Grundlage des Deutschen Motorik-Tests (DMT), mit dem dem Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Beweglichkeit der acht- bis zehnjährigen Jungen und Mädchen überprüft werden.
Je nach Leistungsstand können auf diese Weise sportlich talentierte Kinder entdeckt und zu „Talentiaden“ (Sportfesten) eingeladen werden, bei denen Landestrainer oder Vertreter verschiedener Sportarten vor Ort sind. Ziel ist es, den Kindern bei der Wahl ihrer künftigen Lieblingssportart zu helfen. „Unter dem Motto „Leistung macht Spaß“ soll versucht werden, Kinder an einen Sportverein zu binden “, so Dollase.
Quelle: Bezirksamt Reinickendorf
2019 bringt für alle BR Volleys Fans sechs neue Höhepunkte der Eventserie „10 Jahre | 10 Highlights“ mit sich. Zum Auftakt des Jahres erstrahlt der Volleyballtempel unter dem Motto #FridayNightLights in bunten Farben! Beim Start in das neue Jahr werden die Hauptstädter als Gäste die Volleyball Bisons Bühl begrüßen und erstmals an einem Freitagabend (11. Jan um 19.30 Uhr) blocken, schmettern – und hoffentlich punkten.
Nach den spielfreien Festtagen will der Hauptstadtclub seine Fans sofort wieder sportlich und organisatorisch begeistern. Das erste von gleich fünf Heimspielen im Monat Januar fügt sich dank des „Sponsor des Tages“, dem Stammverein Sport-Club Charlottenburg e.V., nahtlos in das Jubiläum „10 Jahre | 10 Highlights“ ein. Der Heimatverein der BR Volleys präsentiert vor dem Spiel eine farbenfrohe Lasershow (Beginn 19:00) innerhalb des gesamten Zuschauerraums. Um das Farbspektakel nicht zu verpassen, wird auch diesmal eine frühzeitige Anreise empfohlen. Zusätzlich wird der Club mit einem Stand im Innenraum der Arena aufwarten, bei dem sich am beliebten SCC-Glücksrad probiert werden darf. Zudem sind die Sportler aller Abteilungen eingeladen, das Match gegen die „Bisons“ zu besuchen.
Doch nicht nur die lautstarke Unterstützung ihrer Vereinsmitglieder ist Kapitän Sebastian Kühner & Co sicher: Das #FridayNightLights-Match werden weitere Gäste, oder besser gesagt alte Bekannte, gespannt verfolgen. Die ersten DVV-Pokalsieger des SCC von 1994 sind vor Ort und bekommen in den Satzpausen ebenso wie die SCC JUNIORS Spieler des Monats – präsentiert vom BR Volleys | Fanstrom powered by GASAG einen kurzen Auftritt.
Außerdem darf sich das Publikum am Freitagabend auf das Comeback einer besonders beliebten Aktion aus „10 Jahre Volleyballtempel“ freuen: Auf allen Tribünenplätzen werden für eine Zuschauerchoreographie bunt strahlende Knicklichter ausliegen, die für ein dem Spieltagmotto entsprechendes Farbenmeer sorgen sollen.
Silvester und der mit den für viele obligaten „Knallern“ verbundene Jahreswechsel sind zwar gut eine Woche vorüber, aber für die Wasserfreunde Spandau 04 gibt es am Mittwoch (18 Uhr) am 6. Spieltag der Champions League Gruppe B als Gast von BPM Sport Management in Busto Arsizio in der Lombardei sozusagen mit Spätzündung nochmal eine richtige Wasserball-Rakete. Die Mannschaft von Trainer Petar Kovacevic muss bei den starken Italienern antreten, die zwar Neuling in der Champions League sind, aber sich in ihren bisherigen Auftritten wohl zu Überraschung des Königswettbewerbs und zu den Shootings Stars gemausert haben.
Mit vier Siegen, einem Remis und der Ein-Tor-Niederlage (8:9) gegen Gruppen-Spitzenreiter Jug Dubrovnik (Kroatien) nimmt das Team mit zehn Punkten Platz 2 hinter Dubrovnik (15) in der hochkarätig besetzten Achter-Gruppe vor Titelverteidiger Piräus, Mladost Zagreb (je 8), Szolnok (Ungarn/5), Spandau (4), Jadran Split (3) und Waspo Hannover (2) ein. Damit haben die Italiener beste Voraussetzungen für einen Gruppenrang unter den Top 4, der für den Einzug ins Final 8 im Frühjahr in Hannover nötig ist. Freilich ist Waspo, unabhängig vom Hauptrundenabschneiden für das Endturnier gesetzt, sodass stets gilt: Fürs Final 8 sind Hannover und die ansonsten besten Drei der Gruppe qualifiziert.
Für Spandau sind damit die Aussichten nach realistischer Einschätzung nicht gerade optimal. „Das aber wird uns nicht daran hindern, alles zu versuchen, unsere Restchancen so gut wie möglich beim Schopfe zu packen“, blickt Präsident Hagen Stamm voraus. Zwar ist der Verein von seinen Meriten her noch weitgehend namenlos (verglichen z.B. mit Pro Recco Genua), aber geht man in die Details, ergibt sich ein gänzlich anderes Bild. Beim jüngsten Auswahl-Lehrgang der(das Nationalteam Italiens)über den Jahreswechsel in Los Angeles kamen sieben der 16 Nominierten aus Verona. Dazu stehen mit Torwart Hagen Stamm, Nationalkeeper von Montenegro, und dem Serben Radomir Drasovic zwei Balkan-Asse im Kader.
In der italienischen Serie A ist BPM Sport Management nach bislang 10 Siegen und 2 Niederlagen Dritter mit nur drei Zählern Rückstand auf Pro Recco und Brescia. „Uns erwartet ein hartes Match im doppelten Sinne, denn die Italiener sind auch für ihre körperliche Spielweise bekannt. Da heißt es gegenhalten und sich nicht abducken“, sagt Petar Kovacevic, Trainer der Berliner. Die Spandauer können nach der Verletzung von Kapitän Marko Stamm Ende des vergangenen Jahres wieder in Bestbesetzung antreten.
Quelle: Peter Röhle Wasserfreunde Spandau 04
Nach der denkbar knappen sonnabendlichen Niederlage in der Bundesliga in Braunschweig wollen die Basketballer von ALBA BERLIN die Tabellenführung in der TOP16-Gruppe E des EuroCups verteidigen. Nach dem letztwöchigen 83:74-Sieg über Monaco zum Auftakt des TOP16 müssen die Berliner dafür am Mittwoch (9. Januar, 20 Uhr, live auf Telekom Sport) auswärts bei Partizan Belgrad gewinnen. Schauplatz für das Spiel gegen den serbischen Traditionsklub ist die 6.000 Zuschauer fassende Aleksandar-Nikolic-Halle, welche wegen ihrer hitzigen Atmosphäre zu den gefürchtetsten Auswärtshallen Europas zählt.
Stimmen
Aito Garcia Reneses (Head Coach ALBA): „Uns erwartet in den nächsten Wochen eine ganze Serie von Auswärtsspielen. Die Reiserei wird uns viel Energie kosten, aber darauf müssen wir uns einstellen. Ich habe schon oft in Belgrad gespielt, einfach war es nie. Besonders wegen der enthusiastischen Fans, die viel Druck ausüben können. Partizan ist eine gut gecoachte Mannschaft. Sie spielen mit viel Intensität und natürlich sieht man serbischen Teams immer an, wie gut sie Basketball verstehen.“
Niels Giffey (Spieler ALBA BERLIN): „Partizan hat zwar zwei oder drei Veteranen, ansonsten aber nur junge Spieler. Dazu sind sie gut gecoacht und spielen ihre Heimspiele vor einer unglaublich toughen Kulisse, weswegen das Spiel viel über den Kampf gehen wird. Trotzdem müssen wir gucken, dass wir den für uns richtigen Basketball spielen und die für uns typischen Sachen richtig machen.“
Infos Partizan war in der EuroCup-Vorrunde nach einem schwachen Start schon so gut wie ausgeschieden. Aber die mit einem Durchschnittsalter von nicht einmal 25 Jahren jüngste Mannschaft im Wettbewerb schaffte auf den letzten Metern mit einem sensationellen Auswärtssieg in Villeurbanne und einem 87:72 über Ankara doch noch den Sprung ins TOP16.
Für die dortigen Aufgaben hat sich der fünffache jugoslawische und 16-fache serbische Meister mit Spielmacher und Ex-Albatros Alex Renfroe (zuletzt Manresa) und Center Nikola Jankovic (Estudiantes Madrid) Erfahrung aus der spanischen Liga ins Team geholt. Während der ehemalige Berliner Renfroe bereits am ersten Spieltag mit sieben Punkten und acht Assists im EuroCup debütierte, wird Jankovic sein EuroCup-Debüt im Dress von Partizan am Mittwoch gegen ALBA geben.
Neben seiner Jugendlichkeit fällt Partizan im EuroCup auch durch seine Größe aus dem Rahmen. Bis auf die flinken US-Spielmacher Renfroe und Alex Paige, dem aus Bamberg zu Partizan gewechselten slowenischen Europameister Alexej Nikolic und dem 21-jährigen und 1,98 Meter großen Shooting Guard Nikola Marinkovic sind alle Leistungsträger 2,04 Meter oder sogar größer.
Seinen größten Trumpf hat der frühere Bamberger Andrea Trinchieri, der im November den glücklosen Ex-Albatros Nenad Canak als Partizan-Trainer abgelöst hat, auf den großen Positionen im australischen Center Jock Landale gefunden. Der 23-Jährige ist in seiner ersten Profisaison der effektivste Spieler Partizans und hätte die Serben beim TOP16-Auftakt zusammen mit Renfroe um ein Haar zu einen Sieg in Vilnius geführt.
ALBA-Bilanz gegen Partizan Belgrad ALBA spielte in der vergangenen Saison zum allerersten Mal in einem europäischen Wettbewerb gegen Partizan Belgrad und gewann dabei im EuroCup beide Spiele: Das Hinspiel in Berlin gewann ALBA 111:85, das Rückspiel in Belgrad mit 96:80.
Das Spiel begann nicht pünktlich, weil die Schiedsrichter eine andere Aufstellung der „Starting Six“ auf dem Zettel hatten. Es war ein Schreibfehler, jedenfalls wurde es so kommuniziert, sonst hätte das Spiel mit einer Strafzeit für die Eisbären begonnen. So begann es mit einer Chance für Jonas Müller.
Das Spiel gegen den Tabellensiebten aus Straubing sollte weitere Punkte im Kampf um die direkte Playoff Qualifikation liefern. In Berlin war für die Tigers aus Straubing selten etwas zu holen. In dieser Saison wurde am 27. November 2018, es war der 22. Spieltag, mit 4:0 gewonnen. Die Welt der Eisbären war da noch halbwegs in Ordnung. Mit einem Punkt Vorsprung lagen sie auf Platz sechs vor den Straubingern auf Platz sieben. In der Zwischenzeit zogen die Tigers an den Eisbären vorbei, reisten mit fünf Punkten Vorsprung in der Tabelle nach Berlin und konnten ihn am Ende des Spieltages um einen Punkt vergrößern.
In einem Spiel der verpaßten Gelegenheiten verloren die Eisbären mit 0:1 nach Penalty. Straubings Trainer Tom Pokel wollte ein tolles Eishockeyspiel gesehen haben. Nun gut, jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung. Viel Spektakel hat bedeutet nicht zwingend Qualität. Das Spiel blieb über 65 effektive Spielminuten ohne ein einziges Törchen. Selbst das Penaltyschiessen zur Ermittelung des Zusatzpunktes benötigte eine Verlängerung. Kurz vor 22:00 Uhr am Freitagabend vor 31.619 Zuschauern, darunter eine beachtliche Anzahl von Fans der Straubinger, erlöste Jeremy Williams alle am Spiel Beteiligten und verwandelte seinen Penalty. Er war zuvor als erster Schütze für Straubing noch gescheitert und trat gleich wieder an. Williams ist mit aktuell 20 Toren der erfolgreichste Schütze der DEL.
Die Eisbären kamen schwer in das Spiel, steigerten sich ab dem Mittelabschnitt und hatten am Ende kein Glück. Ein mageres Pünktchen blieb die Ausbeute. Die direkte Qualifikation für die im März beginnenden Playoffs wird ein immer schwereres Unterfangen. Vor dem nächsten Spiel, auswärts am kommenden Sonntag, 6. Januar in Krefeld, müssten sechs Punkte aufgeholt werden.
Hans-Peter Becker
Deutsche Eishockey-Liga DEL 36. Spieltag MB-Arena Berlin 04.01.2019 19:30 Uhr
Penalty
Brendan Ranford kein Tor
Jeremy Williams kein Tor
Sean Backman kein Tor
Antoine Laganiere kein Tor
Jamie MacQueen kein Tor
Stefan Loibl kein Tor Jeremy Williams Tor
Jamie MacQueen kein Tor
„10 Jahre Volleyballtempel“ und noch viele mehr beim Sport-Club Charlottenburg hat Günter Trotz erlebt und geprägt. In „10 Jahre | 10 Stories“ spricht der ehemalige Geschäftsführer über die Unwägbarkeiten der Premiere, eine unliebsame Überraschung und die Traditionspflege. Seine sportliche Einschätzung vor dem ebenso wichtigen wie spannenden Monat Januar mit gleich fünf Heimspielen darf dabei nicht fehlen.
Über das erste Spiel in der Max-Schmeling-Halle haben in „10 Jahre | 10 Stories“ schon einige Protagonisten gesprochen. Wie hast Du die Premiere gegen Düren 2008 erlebt?
Günter Trotz: Dieser Tag war für alle ein einschneidendes Erlebnis. Wir hatten keinerlei Vorerfahrung, ein Event dieser Größenordnung zu stemmen. Der organisatorische Aufwand war immens. Wir mussten unser gesamtes Equipment von der Sömmeringhalle nach Prenzlauer Berg schaffen. Dazu gehörte natürlich auch ein Volleyballboden, den wir bis dato dank viel Überredungskunst nur für die CEV Champions League nutzen durften. Das war ein Teraflex-Boden mit zig Rollen, den der Berliner Verband für die Europameisterschaft angeschafft hatte. Wir mussten dafür einen LKW organisieren und haben alles selbst drei Tage lang verlegt. Der Aufwand allein für das Sicherheitspersonal war riesig und wir konnten überhaupt nicht einschätzen, wie viele Zuschauer kommen und ob sich all das überhaupt lohnt. Letztendlich aber hat es sich ausgezahlt. Deshalb bleibt von dem Spiel besonders der Blick vom Podest aus, als das Licht anging und die Ränge voll waren.
Gab es für Dich weitere ganz besondere Erlebnisse in diesen zehn Jahren?
Trotz: Was mich noch ein Stück weit mehr bewegt hat, war das Spiel gegen Friedrichshafen in der gleichen Saison, am 01. Februar 2009. Unsere Hoffnung war, die 5.000er-Marke zu knacken. Am Ende waren es 7.700 Zuschauer. Das hatte es in der Volleyball Bundesliga noch nicht gegeben. Wir mussten selbstverständlich wieder den gleichen Aufwand fahren und den Boden neu verlegen. Jetzt, nach zehn Jahren, kann man es ja sagen: Als ich das Spielfeld damals nachgemessen habe, war die linke Seite plötzlich einige Zentimeter kürzer. Beim häufigen Verlegen sind durch Verschleiß und Temperatur minimale Lücken entstanden. Nun lagen wohl alle kurzen Enden zusammen. Wir konnten an dem Tag nicht mehr spontan reagieren, hätten das Spiel absagen müssen. Also haben wir das Thema bis Spielbeginn klein gehalten und der Boden wurde anschließend direkt durch den noch heute aktuellen ersetzt.
Du bist nach Deinem Ausscheiden als Geschäftsführer 2009 in die Rolle des Beobachters gerückt. Wie hast Du die Entwicklung des Vereins seitdem erlebt?
Trotz: Wenn man das von der Pike auf mitgemacht hat, ist das gigantisch. Als ich hier 1993 begonnen habe, lag die Organisation des Drumherums noch bei einem örtlichen Steakhouse. Die haben den Einlass und das Catering gemacht und auch die Einnahmen behalten. Wir kamen in die Halle und haben gespielt. Was heute aus unserem „Kind“, das mit Kaweh und mir zunächst unter zwei „Vätern“ aufgewachsen ist, geworden ist, da geht einem wirklich jedesmal aufs Neue ans Herz. Der Schritt in die Max-Schmeling-Halle vor zehn Jahren war der absolut richtige Weg. Es sind jetzt Events geworden, was in der Sömmeringhalle einfach technisch nicht möglich war. Ich habe Hochachtung vor allen, die hier mitwirken, natürlich den Hauptamtlichen, aber vor allem auch den Ehrenamtlern. Ich weiß genau, wie wichtig ihre Arbeit hier ist. Es freue mich, dass viele bis heute bei der Stange geblieben sind.
Ein Bestandteil des Jubiläums ist auch die Traditionspflege, welche Du mit Leben füllen möchtest …
Trotz: Ich habe mittlerweile alle Funktionen abgelegt, doch eine Sache liegt mir noch am Herzen. Auf dem Weg zum Begräbnis des DVV-Ehrenpräsidenten Roland Marder reifte die Idee, verdienstvolle Volleyballer bei uns zu würdigen. Mir ist es ein Anliegen, frühere Erfolge und Engagements nicht zu vergessen. Deshalb holen wir nun bei passenden Gelegenheiten Personen aus unserem Verein und dem Sport generell zu uns in die Arena. Schon zum Weihnachtsspiel war Ulf Quell, einer der ersten Deutschen Meister des SCC 1993 zu Gast. Jetzt, gegen Bühl kommt die Pokalsieger-Mannschaft von 1994.
Was dürfen die Ehrengäste aus Deiner Sicht vom BR Volleys Team erwarten?
Trotz: Der Januar ist für mich die Stunde der Wahrheit. Die Mannschaft muss jetzt ihre Stabilität finden. Das Publikum möchte beim Team immer bedingungslose Leidenschaft sehen. Man kann grandios spielen und verlieren, aber das war in dieser Saison selten der Fall. Die Mannschaft muss kämpfen, kämpfen, kämpfen. Dann hat das Team die Zuschauer hinter sich und das wird bei diesem anspruchsvollen Programm im Januar notwendig sein. Leistung schafft Begeisterung.
Siehst Du das Spiel heute nur noch als Fan?
Trotz: Man kann sich nie lösen, wenn man so etwas mit aufgebaut hat. Mich schmerzt jede Niederlage und ich probiere auch weiterhin, positiv Einfluss zu nehmen. Vor dem letzten Heimspiel bin ich zu Dustin Watten gegangen und habe ihm gesagt, dass es heute auf ihn ankommt. Ich habe also versucht, ihn zu motivieren. Dann hat er ein starkes Spiel gemacht, wurde MVP und kam danach zu mir und sagte: „Günter, die Medaille ist für dich.“ Mein grundlegender Optimismus hat dem Verein schon früher geholfen und ich versuche das beizubehalten.
Günter Trotz war von 1993 bis 2009 als Geschäftsführer der SCC Volleyballer tätig. Gemeinsam mit Kaweh Niroomand war der 76-Jährige verantwortlich für die Geschicke beim neunmaligen Deutschen Meister. Vor seiner Tätigkeit für den Hauptstadtclub war Trotz Generalsekretär des Volleyball-Verbandes der DDR. Unter seiner Führung gewannen die Nationalteams Olympia-Silber 1980 (Männer) und EM-Gold 1983 (Frauen).
Quelle: Christof Bernier/BR Volleys