Niederlage in Augsburg

Es war ein gebrauchter Sonntagnachmittag, am 18. November im Augsburger Curt-Frenzel Eisstadion für die Eisbären. Am 19. Spieltag unterlagen sie vor 5.462 Zuschauern mit 0:3. Es war das erste Spiel in dieser Saison, wo die Mannschaft von Clement Jodoin ohne eigenen Torerfolg blieb. Das Spiel hatte noch gar nicht so richtig begonnen, die lagen die Eisbären bereits mit 0:1 hinten. Es dauerte 19 Sekunden, die Eisbären hatten das Eröffnungsbully gewonnen und trugen den ersten Angriff des Spiels vor. Tragischerweise schlug Danny Richmond über den Puck und daraus entwickelte sich ein Konter für die Augsburger. Dieser frühe Gegentreffer zeigte Wirkung.

Die Eisbären zeigten sich durchaus bemüht, ein Treffer wollte nicht gelingen. Eher im Gegenteil, Eisbärengoalie Kevin Poulin hielt seine Mannschaft im Spiel. In der 29. Minute war er machtlos, als Andrew Leblanc zum 2:0 für Augsburg treffen konnte. Als zehn Minuten später die Augsburger auf 3:0 erhöhten, Torschütze Matthew White, war das Spiel Vorentscheiden. Bei diesem Gegentreffer fälschte Micky DuPont den Puck für seinen Torwart unglücklich ab. Die Eisbären fanden keine Mittel gegen die leidenschaftlich kämpfenden Augsburger Panther.

Das Schlussdrittel endete torlos. Wenigstens konnte James Sheppard in der 58. Minute einen Sieg nach Punkten erringen. Er lieferte sich einen Faustkampf mit Augsburgs Adam Payerl, für beide war das Spiel vorzeitig beendet. Das Spiel war von vielen Raufereien gekennzeichnet. Es kam zu einer beachtlichen Ansammlung von Strafminuten. Die Eisbären fügten ihrer Saisonstatistik weitere 64 Minuten hinzu, die Augsburger brachten es auf 52. Neben James Sheppard musste auch Danny Richmond vorzeitig duschen. Sein zweiter Faustkampf war einer zuviel.

Die Eisbären bleiben bei 30 Punkten und belegen Platz sechs in der Tabelle. Sie spielen bereits am kommenden Donnerstag, 22.11. 19:30 in der heimischen MB-Arena gegen die Düsseldorfer EG. Die DEG kommt mit der Empfehlung eines Sieges in der Overtime gegen den rheinischen Rivalen Kölner Haie nach Berlin.

Hans-Peter Becker

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