Nach 13. Spieltagen ist Regionalliga leider wieder Pause gezwungen, zunächst für einen Monat. Die können die 19 Regionalliga-Nordost Mannschaften schöpferisch nutzen. Aus unterschiedlichsten Gründen war der Start für die Mannschaften optimal oder aber je nach Standortbestimmung weniger erfolgreich ausfallen.
Drei Spielausfälle am Spieltag vor der Pause lassen weiter auf einen schwierigen Saisonverlauf schließen. Der künftigen Terminplan wird noch enger. Die bereits angesetzten Partien FC Viktoria 89 – 1.FC Lok Leipzig, VfB Auerbach – Union Fürstenwalde und Tennis Borussia – Berliner AK 07 fielen Corona zum Opfer.
Im Berlin-Derby Lichtenberg 47 – Hertha BSC II teilten sich die Vereine mit dem 1:1 die Punkte. Es gab zwei weitere 1:1-Spielausgänge: ZFC Meuselwitz – BFV Dynamo und Energie Cottbus – FSV Luckenwalde trennten sich ebenfalls 1:1. Endlich siegte wieder einmal Optik Rathenow, mit 2:0 gegen den Bischofswerdaer FV und 2:0 siegte Chemie Leipzig gegen den Chemnitzer FC. Die Babelsberger erzielten beim 2:2 in Halberstadt ein Remis, während Altglienicke im Jahnsportpark mit einem 5:2 über Carl Zeiss Jena glänzte.
Bei einem Relegationsplatz und drei direkten Absteigern wird es einen erbitterten Kampf geben. Punktgleich mit je 11 Punkten stehen Optik Rathenow, Meuselwitz, Auerbach und Halberstadt da.
Die Standortbestimmung der Berliner Vereine: Erfreulich aus hauptstädtischer Sicht ist die Erfolgsserie des FC Viktoria, 11 Spiele und und 11 Siege. Souverän führen sie die Tabelle an. Der Meister steigt im nächsten Jahr direkt in die 3. Liga auf. Auf Platz 2, mit etwas Abstand von 8 Punkten, folgt die VSG Altglienicke. Beide haben die selbe Anzahl von Spielen ausgetragen. Die Saison ist noch lang und mal sehen wer die Pause besser nutzen konnte.
Die Platzierungen der anderen Berliner Mannschaften:
5. Berliner AK 07 12 Spiele 20 Punkte
7. BFC Dynamo 11 Spiele 18 Punkte
12. Lichtenberg 47 13 Spiele 16 Punkte
14. Hertha BSC II 11 Spiel 14 Punkte
19. Tennis Borussia 10 Spiele 9 Punkte
Die angezeigten Tabellenplätze haben nur einen geringen Aussagewert, da die Zahl absolvierten Spiele unterschiedlich ist.
TeBe wird es als Aufsteiger und jetzigem Stand weiter schwer haben, auch wenn die Lilaweißen in den Begegnungen recht ansprechend gespielt haben. Bisher haben sie 9 Punkte sammeln können, TeBe hat bisher erst 10 Partien austragen können.
Christian Zschiedrich
