8. Spieltag

Im Mittelpunkt des achten Spieltages stand die Begegnung im Poststadion zwischen dem Berliner AK und Tabellenführer Energie Cottbus. Es war tolles, ein fesselndes Spiel vor 1.357 Zuschauern. Leider hat sich der Stadionsprecher völlig daneben benommen. Eine weitere Gelegenheit wird er nicht bekommen. Übrigens sahen 1.748 Zuschauer in Babelsberg das Spiel gegen Altglienicke, 1.987 Zuschauer waren beim Spiel ZFC Meuselwitz gegen Chemie Leipzig und 1.633 Zuschauer lockte der BFC Dynamo gegen Budissa Bautzen an. Diese Zahlen ragen im Vergleich zu den anderen Begegnungen mit jeweils nur etwas mehr als 300 Zuschauern heraus.

Ins Amateurstadion zum Spiel Hertha BSC II – TSG Neustrelitz (Vorletzter) waren nur 353 Zuschauer gekommen, um Valentin Lazaro (von RB Salzburg gekommen) bei seinem Debüt zu sehen. Er hinterließ, als die erhoffte Verstärkung, eine Stunde lang einen großartigen Eindruck. Bereits in der 15. Spielminute schoss er mit einem sehenswerten Tor die Ante Covic-Truppe auf die Siegerstraße – mit bewundernswerter Technik und einem kernigen Schuss ins obere rechte Toreck. Voraus ging eine geschickte, schnelle Mitnahme des Balles. Herthas Zweite muss bereits am kommenden Freitag ins Stadion der Freundschaft zu Energie Cottbus. Allerdings könnte Pal Dardai Valentin Lazaro am Donnerstag mit nach Schweden zum Euro-League-Spiel gegen den schwedischen Pokalsieger Östersund nehmen. Herthas Zweite muss in der Woche sogar zweimal ran. Vor dem Cottbus-Spiel hat Herthas U 23 anlässlich des Premier League International Cup am Mittwoch zuvor bei Leicester City anzureisen.

Energie Cottbus, souveräner Tabellenführer, 8 Spiele, 24 Punkte, wird sicher kein leichtes Spiel gegen Herthas Reserve haben. Die Mannschaft von Trainer Claus Dieter Wollitz wirkt stabiler und abgezockter als im letzten Jahr. Der 1:0-Sieg (69. Schlüter) ist der Beweis dafür, dass die mutig nach vorn spielenden 07er Schützlinge von Markus Zschiesche von den Gästen aus Cottbus auswärts hauchdünn besiegt werden konnten. BAK bleibt bei 11 Punkten, wie Viktoria 89. Thomas Herbst verlor mit seinem Team (defensiv schwach) gar mit 1:4 in Fürstenwalde. Ansonsten sind aus Berliner Sicht noch zwei Siege und ein Unentschieden zu vermelden. Aufsteiger Altglienicke, jetzt 12 Punkte, erkämpfte sich mit dem 1:1 in Babelsberg verdientermaßen einen Punkt. Hertha II – TSG Neustrelitz endete 3:1 und der BFC Dynamo zerlegte Budissa Bautzen 5:0. Gäste-Trainer Torsten Gütschow: „Der BFC hat uns heute eine Lehrstunde erteilt.“ BFC-Coach Rene‘ Rydlewitz hofft auf eine Wiederholung dieser Leistung am Freitag beim VfB Auerbach (spielte in Halberstadt 2:2).

Christian Zschiedrich

Herthas unrühmlicher Führungsstil

Chefredakteur Christian Zschiedrich. Foto Sportick

Der öffentliche Brief von Christian Zschiedrich an Hertha BSC hat seine Wirkung nicht verfehlt. Von Beruf aktiver Journalist, ist sich der in Berlin verdienstvolle und geehrte Pressevertreter sicher, nur infolge zu kritischer Fragen und Kommentare lediglich bei Hertha in Ungnade gefallen zu sein. Denn in der Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, Verbänden und Institutionen wird seine journalistische Arbeit anerkannt und geschätzt. Warum und wieso kann Hertha nicht über den Dingen stehen?  Hertha scheint der Auffassung zu sein, wen interessiert das schon, wenn wir dem zeigen, was eine Harke ist. Da haben wir schon ganz andere gefügig gemacht. Es ist dennoch wert, hin und wieder erzählt zu werden und daran zu erinnern.

 

Die Feststellung: Seit drei Spielzeiten verweigert Hertha BSC trotz redaktioneller Aufträge die Akkreditierung für einen Mann mit nachweislicher Redaktionsarbeit und offiziellem Verbands-Presseausweis. 25 Jahre lang war Zschiedrich für die lokale Sportsendung TV Sport in Berlin verantwortlich. Zwangsläufig führte das zu einem hohen Bekanntheitsgrad. Kuschen kennt er nicht.  Rückgrat haben nicht alle Menschen. Er scheut die Auseinandersetzung nicht und sagt, was gesagt werden muss. Aktuell  betreut Zschiedrich verantwortlich auch das Internetportal www.sportick.eu. Die Ablehnung der Akkreditierung zu den Heimspielen begründet die Hertha-Pressestelle nur mündlich. Angeblich habe Zschiedrich gegen DFL-Bestimmungen verstoßen. Aber nach Rücksprache mit der DFL, mit der TVSIB jahrelang vertraglich kooperierte, war das dort nicht einmal bekannt.

 

Zeitlich befristet wurde der Ausschluss von den Heimspielen nicht. Hertha darf sich „rühmen“, Zschiedrich wie einen Gewalttäter auszuschließen, für immer. Ist das rechtens und moralisch in unserem Land zu vertreten? Jeder hat das Recht selbst zu entscheiden, wer in sein Wohnzimmer eintreten darf. Nur ist das Olympiastadion Herthas Wohnzimmer? Sind die Bundesligaspiele nicht hochkommerzielle, öffentliche Veranstaltungen unter der Regie des DFB/DFL? Sollte Hertha nicht das „Recht“ und die Pflicht haben,  für einen guten Ruf und Fairplay zu wirken?

 

Zschiedrich wurde zu Beginn der vergangenen Saison aufgefordert, keinen Antrag auf eine Tages-Akkreditierung mehr zu stellen. Welche Veranstaltungen von sportlichem Wert und Interesse für die Allgemeinheit sind, sollte jede Redaktion selbst entschieden dürfen.  Zu Beginn dieser Saison 2017/18 wurde der Antrag auf Dauer-Akkreditierung wieder ohne Begründung abgelehnt. Also blieb  die Möglichkeit, z.B. gegen Werder Bremen eine Tages-Akkreditierung zu beantragen. Der Antrag wurde form- und fristgerecht eingereicht. Wieder keine Antwort.

 

Vielleicht ist Hertha überlastet, den Anforderungen nicht gewachsen und reagiert deshalb nicht. Zwei Tage vor dem Spiel gegen Werder Bremen wurde schriftlich an den fälligen Bescheid erinnert – ob positiv oder negativ, er kam nicht. Herthas Pressestelle schießt trotz personellen Wechsels Eigentore, pflegt eben in dieser Art und Weise das sportliche Zusammenleben  in unserer Sport-, Haupt- und Weltstadt (würdelos). Da fragt sich doch den Fakten nach, wer verstößt hier wohl gegen die DFL-Bestimmungen?

 

Freigegeben: Christian Zschiedrich

Hertha verliert in Mainz und dazu Ibisevic

Kommentar von Chefredakteur Christian Zschiedrich. Foto: Sportick

Eine weitere Auswärtsniederlage (0:1) kassierte Hertha BSC in einer unattraktiven, wenig ansehnlichen Begegnung gegen Mainz 05. Beide Mannschaften schafften es bis zur Halbzeitpause, ohne einen einzigen Schuss auf das Tor auszukommen. Das ist rekordverdächtig im negativen Sinne, hat seinen Seltenheitswert. Rekik leitete mit einem Foul die Pleite ein. Zu allem Überfluss flog Ibisevic (90.) vom Platz. Allerdings steht hier Aussage gegen Aussage. Schiedsrichter Stieler, der dem Berliner bereits als Spieler der TSG Hoffenheim mal die Rote Karte gezeigt hatte, behauptet, Ibisevic habe zu ihm gesagt: „Du bist scheiße“. Das bestreitet der mit Rot Gebrandmarkte, er habe gesagt: „Das ist schlecht“. Hat’s der Referee missverstanden? In der Hitze des Gefechts wäre das zumindest nicht auszuschließen. Dennoch bin ich mir sicher, der DFB wird dem Unparteiischen glauben. Ibisevic droht eine Sperre über das übliche Maß hinaus. Ärgerlich ist auch der Ausgang des Spiels, entschieden durch einen Elfmeter (54.), verwandelt von Pablo de Blasics. Im Zweikampf Rekik gegen Muto kam der Angreifer im Strafraum zu Fall. Tobias Stieler sah sich die Szene am Bildschirm noch einmal an und zeigte danach auf den 11-m-Punkt. Rune Jarstein ahnte die richtige Ecke, hatte die Finger noch am Ball.

Auf Hertha kommen im Uefa-Cup, eine englische Woche jagt nun die nächste, am Donnerstag in Schweden gegen Östersunds FK und am Sonntag gegen die Bayern, wichtige Begegnungen zu. Für mich ist kein Trost, dass Hertha nach 6 Spielen 8 Punkte hat. Ich hielt die Mannschaft in dieser Saison für stabiler. Na dann schau‘ n war mal…

Christian Zschiedrich

Spreefüxxe vor schwerer Auswärtsaufgabe

Foto: Thomas Sobotzki – Fotodesign Berlin

Die Spreefüxxe Berlin gastieren am heutigen Sonnabend beim SV Werder Bremen. Alles andere als eine leichte Aufgabe wartet dabei auf das Team von Christian Schücke.

Denn die Woche lief alles andere als gut bei den Berlinerinnen. „Wir hatten sechs Spielerinnen, die diese Woche aufgrund von Erkrankung und Verletzung nicht richtig trainieren konnten. Bei den meisten ist auch der Einsatz morgen noch ungewiss. Gerade zum Saisonbeginn, wo man jede Einheit braucht um sich einzuspielen ist das natürlich sehr bitter“ gibt sich Managerin Britta Lorenz ernüchternd. Doch kampflos werden sich die Spreefüxxe dennoch nicht zeigen. Mit dem nötigen Selbstbewusstsein aus dem Sieg vom vergangenen Wochenende will man mutig und unbekümmert auftreten. Trainer Christian Schücke wird seine Mannschaft entsprechend einheizen: „Auswärts wird jede Partie schwer, aber wir haben diesmal keinen Druck, den hat dafür Werder.“

Foto: Thomas Sobotzki – Fotodesign Berlin

Bremen verlor am vergangenen Wochenende nach einer großen Aufholjagd am Ende knapp bei der FSG Waiblingen-Korb. Auch die Spreefüxxe wissen wie man einen schlechten Start ausbügeln kann, vor heimischer Kulisse konnte man gegen Herrenberg die Partie am Ende noch minimal für sich entscheiden. Beide Mannschaften gewannen bisher jeweils ihre Heimpartie und verweisen somit nach zwei Spieltagen 2:2 Punkte. Bremen gelang dabei ein 32:29-Erfolg gegen den Aufsteiger aus Kirchhof.

Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams liegt eine ganze Weile zurück. In der Drittligasaison 2011/12 war es damals eine klare Angelegenheit für die Spreefüxxe. Doch seither ist in beiden Vereinen viel passiert. Während die Berlinerinnen in dieser Saison als Aufsteiger an den Start gehen, blickt Bremen auf einen 11. Platz in der Vorsaison zurück. Ganz unbekannt ist man sich beim morgigen Duell aber nicht. In der Vorbereitung beim Turnier in Markranstädt gab es zwar kein direktes Duell, dennoch konnte man die jeweils andere Mannschaft etwas begutachten. Das es bei der morgigen Partie mehr als ein Bestaunen geben wird, ist allen Beteiligten klar. Schließlich geht es um die nächsten beiden Punkte und die wird keiner verschenken.Anwurf der Partie ist um 19:30 Uhr in der Klaus-Dieter-Fischer Halle in Bremen.

Quelle: Spreefüxxe Berlin

Füchse Berlin siegen weiter

Foto: Füchse Berlin

Die Füchse wahren die weiße Weste und gewinnen mit 26:24 gegen Stuttgart. Zur Freude des Handballsports in Berlin – die Siegesserie hält: Die Füchse Berlin haben auch das vierte Saisonspiel siegreich gestaltet. Gegen den TVB Stuttgart holten die Hauptstadthandballer vor 6343 Fans einen knappen 26:24 (14:14)-Sieg. Die Eigengewächse Fabian Wiede und Kevin Struck überzeugten und wussten zu gefallen.

„Das war ein ganz harter Kampf“, resümierte Kevin Struck, „wir haben das aber letztlich gut über die Zeit gebracht.“ Der Linksaußen steuerte fünf Treffer zum vierten Saisonsieg bei und bekam hinterher reichlich lob. Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning: „Kevin hat seinen Mann wieder einmal gestanden. Es ist hervorragend, wie er sich reingeworfen hat. Mit ihm sind wir sehr zufrieden.“ Und überhaupt lobte der Geschäftsführer die allgemeine Lage. Dass man trotz vier verletzter Spieler erneut ein starkes Spiel gezeigt hat, macht Hanning glücklich: „Ich bin mit der Gesamtsituation sehr zufrieden.“

Personell stark angeschlagen gingen die Füchse Berlin in die Partie gegen den TVB 1898 Stuttgart. Im Rückraum fielen verletzungsbedingt Steffen Fäth, Paul Drux und Marko Kopljar aus, zudem musste Velimir Petkovic noch auf Linksaußen Bjarki Elisson verzichten. Dafür im Kader: die Nachwuchsspieler Frederik Simak, Kuno Schauer und Tim Matthes sowie Christoph Reißky (Doppelspielrecht TUSEM Essen).

Die Berliner starteten durchwachsen in die Begegnung. Der erste Wurfversuch von Petar Nenadic landete neben dem Tor und auf der Gegenseite netzte Michael Kraus direkt ein. Wenig später legte Bobby Schagen vom Siebenmeterpunkt nach. Stuttgart lag beim 0:2 in Führung. Die Berliner taten sich in der Anfangsphase schwer, Lücken in der gegnerischen Abwehr zu finden. Gelang es ihnen doch scheiterten sie jedoch immer wieder an Johannes Bitter im Tor des TVB.

Nach gut fünf Minuten erlöste Petar Nenadic dann sein Team und markierte das erste Füchse-Tor. Nun konnte auch Petr Stochl einige Würfe parieren und so ermöglichte er es den Hauptstädtern nach dem 2:4 zum 4:4 (10.) auszugleichen. Bis zum 6:6 blieb die Partie weiter eng, dann wurde Bitter erneut zum Faktor und Stuttgart konnte auf 6:8 (13.) erhöhen. Petkovic reagierte und zog die Grüne Karte. Die Berliner stellten ihr Angriffsspiel um und agierten nun mit zwei Kreisläufern. Schmidt scheiterte jedoch an Bitter und so erzielte Bobby Schagen erneut vom Punkt das 6:9 (17.).

Die Füchse fanden nun langsam ins Spiel, standen in der Abwehr stabiler, machten für die Stuttgarter die Räume deutlich enger und brachten den Ball vorne im Tor unter. In die Pause ging es mit einem 14:14.

In der zweiten Halbzeit blieb es eng. Über die Stationen 17:16 (36.), 21:18 (43.) bauten die Berliner ihren Vorsprung dann aber aus. Kevin Struck sorgte mit seinem fünften Treffer für das 23:20 (49.).

Beide Mannschaften kämpften weiter und schenkten sich nichts. Die Berliner behielten aber weiter die Nase vorn, was sie vor allem Petr Stochl zu verdanken hatten, der für seine Mannschaft einen starken Rückhalt bildete. Angeführt vom diesmal starken Fabian Wiede kamen die Berliner letztlich zum vierten Saisonsieg. Hanning: „Es ist schön, dass sich Fabi heute mit einem guten Spiel belohnt hat. Er haderte in den letzten Wochen selbst am meisten mit seiner Leistung. Dieses Spiel gibt ihm Selbstvertrauen.“

Füchse-Trainer Velimir Petkovic war nach dem Spiel erleichtert: „Ich bin sehr glücklich mit dem Sieg. Uns fehlen vier wichtige Spieler. Dass wir dann diesen harten Kampf gegen Stuttgart annehmen und bestehen, macht mich sehr zufrieden.“

Beste Werfer ihrer Teams waren Fabian Wiede und Petar Nenadic mit jeweils sechs und Michael Kraus mit acht Treffern. Statistik: Heinevetter, Stochl – Wiede (6), Vukovic (3), Struck (5), Gojun, Nenadic (6), Schauer, Plaza Jimenez, Lindberg (3/1), Zachrisson (1), Schmidt (2), Matthes, Reißky

Quelle: Füchse Berlin

Hertha gewinnt gegen auswärtsschwache Leverkusener 2:1

Christian Zschiedrich kommentiert. Foto: Sportick

Leverkusen biss sich die Zähne aus und verlor auswärts zum dritten Mal. Hertha BSC hat nach drei Unentschieden bei drei Pflichtspielen in Folge wieder einen Sieg gefeiert: Am Mittwoch gelang den Berlinern Bayer Leverkusen mit 2:1 zu besiegen. Zweimal binnen acht Minuten schlugen die Blau-Weißen in der ersten Halbzeit zu, verteidigten über das gesamte Spiel geschickt und gestattete der Werkself von Bayer kaum Torchancen.

Hertha-Coach Pal Dardai änderte seine Startelf (auf Grund der englischen Wochen) nach dem 1:1 in Sinsheim bei der TSG Hoffenheim  auf vier Positionen: Pekarik, Langkamp, Lustenberger und Esswein mussten für Stark, Darida, Kalou und Ibisevic weichen. Leverkusens Coach Heiko Herrlich verzichtete auf jede Umstellung nach dem 4:0 Erfolg gegen Freiburg unter seiner Regie.

Bayer Leverkusen begann furios und hatte bereits nach exakt einer Minute die erste gute Torchance: Volland bediente Brandt auf der linken Seite im Strafraum, der Nationalspieler zog halbhoch ab – und scheiterte an Jarstein. Von da an spielten die Berliner konzentrierter.

Ein Befreiungsschlag von Herthas Innenverteidiger Rekik wurde zur perfekten Vorlage für Lecki. Der Australier drang in den Strafraum ein und schlenzte die Kugel mit dem schwächeren linken Bein herrlich ins lange Eck, genau in den Winkel (16.). Es war nicht nur ein sehenswertes, richtungsweisendes Tor. Lecki hatte ungewohnlich viel Zeit, sich zu überlegen, wo der Ball hin soll. Für Leverkusen war es bereits das Gegentor Nummer 9 in der noch jungen Saison.

Die Gäste befanden sich bei einem Weiser-Einwurf im Tiefschlaf, Ibisevic setzte sich am Fünfmeterraum – schnell schaltend – durch und flankte maßgerecht auf Kalou – der per Kopf traf  (24.). Die Gäste hatten allein im ersten Durchgang zwar 60 Prozent Ballbesitz, aber in der Offensive keine Lösungen parat, um die Berliner Hintermannschaft groß in Gefahr zu bringen. nur Bellarabis vermeintlicher Anschlusstreffer muss als einzige Ausnahme aufgeführt werden. Allerdings wurde die Anerkennung verweigert, da Havertz zuvor Weiser gefoult hatte (32.).

Der Anschlusstreffer durch Brandt (84.) fiel zu spät.

Die Hertha 8 Punkte, ist jetzt punktgleich mit Gladbach und einen besser als RB Leipzig, aktuell auf dem 8.Tabellenplatz. Leverkusen lediglich 4 Punkte belegt Tabellenplatz 14. Schlusslicht ist Köln, 0 Punkte, da brennt gewaltig die Luft. Im nächsten Spiel geht es zu den erstarkten Hannoveranern. Einem Abstiegsplatz, Rang 17, belegt Werder Bremen mit 2 Punkten (1:1 in Wolfsburg, empfängt jetzt den Tabellensechzehnten SC Freiburg). Auswärts muss auch Hertha in Mainz ran. Die 05er haben bisher 5 Punkte geholt und stehen auf Platz 15.

Christian Zschiedrich

Füchse reagieren auf Verletztensituation – holen Reißky aus Essen zurück

Geschäftsführer Bob Hanning, Füchse Berlin, Foto: Christian Zschiedrich

Mit Steffen Fäth, Marko Kopljar und Bjarki Elisson müssen die Füchse Berlin gegen den TVB Stuttgart (19 Uhr/Sky) auf drei Spieler verzichten. Der Hauptstadtklub reagiert auf die Verletztensituation und holt Christoph Reißky zurück.

Rückraumspieler Reißky ist mit einem Doppelspielrecht ausgestattet und läuft zurzeit für den TUSEM Essen in der zweiten Liga auf. Essens Sportlicher Leiter Herbert Stauber: „Partnerschaften sind keine Einbahnstraßen. Selbstverständlich geben wir Christoph für die beiden Spiele frei.“

Demnach wird das 22-jährige Berliner Eigengewächs in den nächsten beiden Saisonspielen gegen Stuttgart am morgigen Donnerstag (19 Uhr/Sky) und in Gummersbach (28. September, 19 Uhr) wieder für seine Füchse auflaufen.

Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning bedankt sich ausdrücklich bei den Essenern: „Wir sind dem TUSEM unheimlich dankbar für die problemlos Hilfestellung und freuen uns jetzt, Christoph endlich wieder im Füchse-Trikot zu sehen.“

In der vergangenen Saison war Linkshänder Reißky bereits aufgrund von Personalproblemen gefragt und stellte sein großes Potenzial unter Beweis. In mehreren Bundesliga- und EHF-Cup-Spielen kompensierte er den Ausfall von Fabian Wiede.

Der rechte Rückraumspieler ist bereits heute in die Hauptstadt gereist und wird schon heute im Kader stehen.

Quelle: Füchse Berlin

Schaut her: Lichtenberg 47

Das Team von Trainer Uwe Lehmann ist Tabellenführer in der NOFV Oberliga Nord, mit 13:3 Toren, 15 Punkten nach dem 5.Spieltag. Immerhin zwei Punkte besser als die Mannen von Trainer Ingo Kahlisch. Optik Rathenow ist mit 13 Punkten Tabellenzweiter und muss am Sonntag in der Sömmeringstraße gegen Hertha 06 antreten. Aufsteiger SC Staaken  rangiert mit drei Punkten gefährdet unmittelbar über den Strich und muss am Sonntag zu Hause gegen Spitzenreiter Lichtenberg 47 ran. Im Berlin-Derby zwischen Lichtenberg 47 und CFC Hertha 06 blieben die drei Punkte gerade mal so ii der Howoge-Arena Hans Zoschke. 267 Zuschauer staunten nicht schlecht, als Hertha 06 in Minute 39 durch Erilgit in Führung ging. Fiegen nahm dann aber noch kurz vor Halbzeit das Herz in beide Hände und glich mit einem Gewaltschuss aus 20 m zum 1:1 aus. Es dauerte bis kurz vor Toresschluss als der eingewechselte Jahn(89.) per Kopfball auf Flanke von Gawe das Siegtor erzielte. Übrigens genau wie vor einer Woche in Zehlendorf. Da wurde auch 2:1 (89.) gewonnen. Das nennt man Last-Minute-Siege.

Und was machen aktuell die anderen Berliner? Hertha 03 verliert 1:4 in Rathenow, der SC Staaken verliert 0:2 bei Brandenburg Süd, nur Tennis Borussia holt einen Punkt beim Tabellensechsten in Torgelow. Nach dem Trainerwechsel standen mit Neu-Coach Brdaric 2 Spiele an. Gewonnen wurde keins, verloren aber auch nicht.0:0 in Rathenow und 1:1 gegen den Torgelower FC Greif. Hei´ßt: 5 Punkte in 5 Spielen = Tabellenzwölfter. Die Ziele sind ganz andere. Ab jetzt soll es richtig losgehen – mit der Neuverpflichtung von Mittelstürmer Manual Fischer (27). Er kann auf 78 Drittligaspiele verweisen und war zuletzt vereinslos. Am Freitag, 19.30 Uhr, könnte es gegen den 1.FC Frankfurt könnte es erstmals in einem Heimspiel klappen, sich dem heimischen Publikum zu präsentieren. Weshalb erstmals? Das Mommsenstadion wird modernisiert (Leichtathletik EM), deshalb die Auswärtsspiele. Hertha 03 empfängt am Samstag Greif Torgelow und wie bereits erwähnt, der SC Staaken Tabellenführer Lichtenberg 47 und Hertha 06 Optik Rathenow.

Berlin-Liga: Im Spitzenspiel trennten sich Blau-Weiß 90 – SD Croatia 1:1. Bedeutet: Blau-Weiß 90, das bessere Torverhältnis, führt mit 16 Punkten vor den punktgleichen Croaten (21:2 gegen 18:3). Der BFC Preussen holte sich die Auswärtspunkte und bezwang SV Tasmania 3:2. Sparta Lichtenberg schickte die Füchse Berlin 4:1 heim. Das Nord-Derby Füchse gegen den Nordberliner SC wird, wir bitten um Beachtung, am Freitag, 19.00 Uhr, auf dem Wackerplatz in dern Kienhorststraße ausgetragen.

Christian Zschiedrich

Nach Hüttenberg ist vor Stuttgart: Füchse Berlin starten heute in die Vorbereitung

Nach dem Auswärtssieg beim TV Hüttenberg sind die Füchse Berlin heute in die Vorbereitung auf das Stuttgart-Spiel am Donnerstag (19 Uhr/Sky) gestartet. Dabei müssen die Berliner weiterhin auf drei Spieler verzichten.

Er hielt und hielt und hielt. Auch zwei Tage nach seiner erneut furiosen Leistung in Gießen waren Fans und Verantwortliche von den Paraden von Petr Stochl angetan. „Unglaublich, wie gut er wieder war“, stelle Petar Nenadic fest, der mit neun Toren zum Man of the Match gekürt wurde, und Trainer Velimir Petkovic ergänzte: „Auf Petr war wieder Verlass.“

Mit ganz entscheidenden Paraden zog der 41-Jährige dem Aufsteiger am Sonntagabend in der Osthalle in Gießen den Zahn. Hinterher sagte er gewohnt bescheiden: „Ich rede nicht gerne über mich selbst. Ich bin da, um Bälle zu halten und dem Team zu helfen. Und das hat glaube ich ganz gut geklappt.“

Am Donnerstag erwarten die ungeschlagenen Berliner, die nach einem freien Tag heute wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen sind, im heimischen Fuchsbau den TVB Stuttgart. In der Vorbereitung schlugen die Füchse die Bittenfelder beim Sparkassen Cup in Ehingen mit 32:22. Torhüter Stochl: „Wir kennen Stuttgart sehr gut. Zu Hause wollen wir niemandem Punkte schenken. Das gilt auch für dieses Spiel.“

Verzichten muss der Hauptstadtklub am Donnerstag neben Steffen Fäth (Zerrung) weiterhin auf Bjarki Elisson (Wade) und Marko Kopljar (Adduktoren). Beim Linksaußen Elisson peilen die Berliner eine Rückkehr zum Auswärtsspiel in Gummersbach nächste Woche an. Eine seriöser Zeitpunkt zur Rückkehr des Rückraumspielers Kopljar kann nach jetzigem Stand noch nicht festgelegt werden. Gemeinsam mit den Teamärzten arbeitet der Kroate aber akribisch für sein Comeback.

Quelle: Füchse Berlin/Presse

Regionalliga Nordost 7. Spieltag

Energie Cottbus marschiert und konnte die Tabellenführung weiter ausbauen. Das Spitzenspiel Erster gegen Zweiter entschieden sie vor 8.102 Zuschauern mit 3:1 (2:0) für sich, schüttelte den BFC Dynamo als engsten Verfolger  weiter ab. Dennoch bleibt der BFC Dynamo mit 13 Punkten (jeweils einen vor Nordhausen und Babelsberg) auf Tabellenplatz 2. Trotz einer 3:4-Niederlage zu Hause gegen Babelsberg bleibt Viktoria 89 mit 11 Punkten auf Tabellenplatz 5. Allerdings sind die sechs Mannschaften von Platz 5 bis 10 punktgleich, darunter der Berliner AK mit 11 Punkten infolge des 1:0-Sieges in Neustrelitz.  Küc 0:1 (13.) erzielte auch zur Freude von Trainer Zschiesche den frühen Siegtreffer.

Das wohl „verrückteste“ Spiel an diesem Wochenende, 3 : 4 (0:2), sahen 828 Zuschauer im Stadion Lichterfelde zwischen Viktoria 89 und Babelsberg 03. Einen 0:3-Rückstand glich Viktoria durch Schünemann (63.), Kargbo (81.) und Gladrow (83.) per Eigentor zum 3 : 3 aus. Dann schlug T. Schmidt (85.) für die Gäste mit dem erlösendem 4. Tor zurück.

832 Zuschauer im Jahnsportpark, zu Gast der 1.FC Lok Leipzig, sahen eine temperamentvolle Begegnung. Mattuschka (54.) und Kahlert (73.) erzielten für den Aufsteiger die Tore zum zwischenzeitlichen 2 : 1. In der 90.Minute unterlief Stüwe ein unglückliches Handspiel im Strafraum und Malone (Torschütze zum 1 : 1 (64.), verwandelte per Handelfmeter (90.) zum schmeichelhaften Remis für Lok Leipzig. Altglienicke hat als Aufsteiger, wie Lok Leipzig 11 Punkte nach 7 Spielen und ist Tabellenachter.

Herthas Zweite verlor auch beim FC Oberlausitz 1 : 3 und dümpelt weiterhin mit nur 6 Punkten als 15. unter dem Strich. Durch Mirbach  (27.) gingen die Herthaner zunächst in Führung, verloren aber in der 38. Minute mit Mittelstädt wegen Foulspiel und Unsportlichkeit mit Gelb-Roter Karte ihren Leistungsträger. Noch vor der Halbzeit (43.) glich Marek zum 1:1 aus. Zwei weitere Treffer erzielten die Platzherren nach dem Wechsel, Gerstmann war der doppelte Torschütze. Die Berliner fühlten sich durch einige Entscheidungen von Schiedsrichter Ostrin benachteiligt. Ante Covic sprach von einem „brutalen Einfluss“ des Referees auf das Spiel. Nicht jedes zu Zufallkommen (Mittelstädt) ist eine Schwalbe.

Christian Zschiedrich