Herthas Rekordtransfer

Gerade waren die Herthaner nach dem Trainingslager in Berlin gelandet, da erfuhren sie von einem neuen Mitspieler: Dodi Lukébakio wird ab sofort für die Blau-Weißen stürmen. Den Transfer des 21-Jährigen, der vom Watford FC an die Spree wechselt, wickelte der Hauptstadtclub am Donnerstag (01.08.19) endgültig ab. „Dodi Lukébakio ist ein dynamischer Offensivspieler, der nicht nur Tore schießen kann, sondern auch das Auge für den Mitspieler hat. In der vergangenen Saison hat er seine Qualitäten in der Bundesliga unter Beweis gestellt. Wir freuen uns, dass wir ihn von Hertha BSC überzeugt haben und glauben fest daran, dass er sich bei uns weiterentwickeln und der Mannschaft mit seinen Fähigkeiten helfen wird“, sagte Geschäftsführer Michael Preetz.

Nach der Vertragsunterschrift zeigte sich der junge Belgier, der langfristig unterschrieb, sehr zufrieden. „Hertha ist ein großer Club in Deutschland und hat sehr viel Interesse an mir gezeigt. Das hat mich schnell überzeugt, dass ich nach Berlin wechseln wollte. Ich möchte mich anbieten, viel spielen und viele Tore schießen“, fiebert der Neuzugang, der bei den Berlinern künftig die Nummer 28 tragen wird, seiner neuen Aufgabe entgegen.

In der vergangenen Saison lief Lukébakio leihweise für Fortuna Düsseldorf auf. Der Rechtsaußen, der auch im Zentrum und über links kommen kann, schoss für den damaligen Aufsteiger in 31 Partien zehn Tore und legte vier weitere auf. Im DFB-Pokal gelangen dem Linksfuß in drei Begegnungen vier Tore und ein Assist. Der Angreifer entstammt der Nachwuchsabteilung des RSC Anderlecht. Nachdem Lukébakio diverse Jugendmannschaften des belgischen Rekordmeisters durchlief, debütierte er 2015/16 in der Jupiler Pro League. Nach Leihstationen beim französischen Erstligisten FC Toulouse und dem belgischen Team Sporting Charleroi entschied sich die schnelle Offensivkraft im Winter 2018 für den Schritt nach Watford in die englische Premier League. Nach einem Liga-Einsatz wagte der belgische U21-Nationalspieler, der für die ‚Roten Teufel‘ vier Mal in 17 Duellen traf, nach einem halben Jahr den Sprung nach Deutschland. Nun hat er beim Hauptstadtclub ein neues sportliches Zuhause gefunden. Nach Dedryck Boyata, Eduard Löwen und Daishawn Redan ist Lukébakio der vierte externe Neuzugang der Blau-Weißen.

Quelle: Hertha BSC Medien

Kommentar verfassen