BBSC Berlin mit Abschied von der 2. Bundesliga Pro

BayerVolleys Leverkusen – BBSC Berlin       3:0 (12, 12, 25)

Mit einem klaren und verdienten 3:0 Erfolg verabschiedeten die BayerVolleys die Gäste aus der Hauptstadt am letzten Saisonspieltag aus der Liga Pro.

Rein vom Tabellenstand konnten sich die Berlinerinnen am letzten Spieltag nicht mehr verbessern, zu deutlich war der Rückstand auf die Konkurrenten nach den ziemlich erfolglosen Monaten September 2025 bis Januar 2026. Die Spielerfolge ab Februar kamen zu spät. Doch trotzdem standen am 1. Mai noch einmal jeweils knapp 600 km hin und zurück auf dem Plan – sicher keine leichte Motivationsaufgabe für Trainerin Katharina Kummer.

Leverkusen startete von Beginn an konzentriert und druckvoll durch und traf auf eine Berliner Mannschaft, die in Annahme, Aufschlag wie auch Angriff arge Mühen hatte, dass in den letzten Spielen gezeigte Niveau wieder zu erreichen und so dem Druck der Leverkusener zu widerstehen. Ohne die am Freitag nicht zur Verfügung stehende Annalena Grätz fehlte (wie schon in der 1. Halbserie der Saison) der Stabilitätsanker der Mannschaft, sodass die Rheinländerinnen nach Belieben dominierten. Im 1. Satz waren bereits nach dem Zwischenstand von 17:4, im 2. Satz mit 17:7 alle Messen gesungen. Leverkusens neuer Trainer Tigin Yaltinoglu, der bereits von 2018 bis 2022 Coach der Bayer-Truppe war, nutzte im 3. Satz die Gelegenheit, auch Spielerinnen außerhalb des ersten Sechsers Spielpraxis zu geben. Resultat war, dass Berlin im 3. Satz fast durchgängig führte und erst nach Rückwechsel der Stammspielerinnen erneut den Satz und somit das Match verlor.

Zur Berliner MVP wurde Hanna Lengkey gewählt.

Trainerin Katharina Kummer wurden am letzten Saisonspieltag noch einmal die Schwachpunkte des Teams der aktuellen Saison verdeutlicht. Gegen Mannschaften der vorderen Tabellenhälfte hatten die Berlinerinnen in der Saison selten die realistische Möglichkeit, dem Spiel den Stempel aufzudrücken. Bei allem in die Waagschale gelegten Siegeswillen der Athleten fehlte zu häufig das entscheidende Quäntchen technische Fehlerfreiheit und damit auch ausgestrahlte Sicherheit.

Für den BBSC geht es ab September 2026 in den Hallen der 2. Bundesliga Nord weiter.

Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Sophia Minlend, Noelani Kleiner, Sarah Nur Kayadibi, Romy Birnbaum, Paula Reinisch, Anna-Lena Vogel, Angelina Meyer, Maja Pahlke, Hanna Christin Lengkey, Alina Gottlebe-Fröhlich, Luz Götte, Melani Ligacheva

Burkhard Kroll/BBSC

Schlusstabelle 2. Bundesliga Pro Damen

Aufsteiger: Rote Raben Vilsbiburg

Absteiger: TV Dingolfing, TV Hörde, BBSC Berlin

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