Wasserfreunde Spandau 04 verstärkten sich nochmals

Foto: Wasserfreunde Spandau 04

Der Countdown in der Deutschen Wasserball-Liga für 2017/2018 läuft, “Last minute action“. Vor rund zehn Tagen hat nun die konzentrierte Trainingsvorbereitung des Rekordchampions auf die Saison 2017/18 begonnen. Petar Kovacevic Trainer der Wasserfreunde – ist nach seinem Urlaub in seiner Geburtsstadt Kotor (MNE) wieder vor Ort in der deutschen Wahlheimat und tatendurstig. Petar Kovacevic sagt: „Es soll eine Saison des Aufbruchs werden.“

Mit der jetzt bestätigten letzten Personalie wird das unterstrichen. Der montenegrinische Center der Nationalmannschaft Stefan Pjesivac ist mit seinen 20 Jahren ein hungriger Spieler, der für seinen Erfolg kämpfen will. Er ist einer der größten Talente auf dieser Position europaweit. Er hat Idealmaße: 1,88 Meter groß, 102 Kilo schwer. Auf dieser Spielposition hatte Spandau in den vergangenen Jahren des Öfteren Probleme. In der Vorsaison wurde meist Mateo Cuk in der Angriffsmitte eingesetzt. „Pjesivac ist nicht schlechter als Cuk. Wir werden mit zwei  Optionen weniger ausrechenbar sein und viel variabler agieren können“, ist der Coach überzeugt.

Negrian für Marzouki. Foto: WO4

Stefan Pjesivac gewann mit Montenegros Jugend-Nationalteam 2013 auf Malta den EM-Titel, war mit Jadran Herceg Novi in den vergangenen drei Jahren Meister im „Land der Schwarzen Berge“ und ist aktueller Nationalspieler.

Für die Zeitungen daheim wird der Wechsel nach Deutschland durchaus einige Schlagzeilen wert sein. Die Kompetenz des Neu-Spandauers war übrigens auch schon in der Schöneberger Schwimmhalle zu besichtigen: Beim 9:9 von Herceg Novi am 22. April 2016 in der CL-Hauptrunde gehörte Pjesivac zu den Torschützen der Gäste.

Neben dem Montenegriner waren beim Saisontrainingsauftakt der Rumäne Tiberiu Negrean (29) und die drei deutschen Jung-Nationalspieler Ben Reibel (von Bayer Uerdingen), Dennis Strelezkij und Ferdinand Korbel (OSC Potsdam) als Neu-Spandauer dabei.

Der Bundesligastart erfolgt am 7. Oktober, zwei Wochen später (20./21.10.) wird in Berlin nach neuem Modus der Deutsche Supercup ausgespielt. Eine weitere Woche danach startet die Champions League.

Veröffentlicht von

Christian Zschiedrich

Er kann von sich mit Fug und Recht behaupten, immer ein Leben für und durch den Sport geführt zu haben. Er spielte Fußball, nicht mal untalentiert, brachte es dabei zu einigen Ehren, studierte Sport in Leipzig, arbeitete als Sportlehrer und trainierte Fußballmannschaften. Zwischendurch erwarb er beim DFB seine Trainerlizenz. Nach und nach entdeckte er dabei sein Herz für den Sportjournalismus, schrieb Artikel für verschiedene Zeitungen und hob in Berlin eine eigene Sportsendung im Lokal-TV aus der Taufe. Über 2.000 Sendungen wurden unter seiner Leitung produziert. An`s Aufhören verschwendet er keinen Gedanken, schließlich bietet das Internet viele neue Möglichkeiten.

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