Volleyball Sparda 2 Bundesliga Pro Damen: BBSC mit satzgewinnfreiem Wochenende

Nach dem Doppelspieltag in Sachsen kommt der BBSC von den Auswärtsspielen in Markkleeberg und beim VCO Dresden ohne Punkte in die Hauptstadt zurück.

Neuseenland Volleys Markkleeberg – BBSC Berlin           3:0 (23, 14, 22)

Im 1. Satz arbeitete sich der BBSC zunächst eine 23:20 Auswärts-Führung, ehe unter der Anspannung Berliner Ungenauigkeiten in Folge den Gastgeberinnen zum Satzgewinn verhalfen. Frustriert von dem Verlust gelang den Gästen im 2. Satz zunächst überhaupt nichts. Markkleeberg spielte sich in einen Rausch, setzte die Berliner Abwehr mit starken Aufschlägen unter Druck und ehe man es sich versah, führten die Gastgeberinnen mit 17:3. Erst danach kam der BBSC nach einem Zuspielerwechsel wieder in den Rhythmus, doch den Satz konnte man abschreiben. Im 3. Satz hielt der BBSC seine Konzentration zunächst hoch und konnte bis zum 23:22 gut mithalten. Dann jedoch machten die Gastgeberinnen wieder den Deckel zu.

Die meisten Berliner Punkte erzielte Annalena Grätz mit 13 Treffern, die MVP-Medaille erhielt Hanna Lengkey.

VC Olympia Dresden – BBSC Berlin         3:0 (10, 14, 23)

Das zweite Spiel des Wochenendes bestritt der BBSC bei den Talenten des VCO in Dresden. Der BBSC konnte im 1. Satz nur bis zum 6:6 mithalten, danach demonstrierten die Gastgeberinnen, warum sie zur erweiterten Spitze der Liga gehören. Aufschlagserien bis zum 23:9 zeigten die VCO-Dominanz schon allein im Aufschlagspiel, mit der die Annahmekünste der Berlinerinnen nicht mithalten konnten. Mit ähnlichen Problemen ging es in den 2. Satz, als Berlin gleich mit 1:7 zurücklag. Erst danach kamen die Damen aus der Hauptstadt langsam in ihren Rhythmus, doch konnten sie den VCO nicht gefährden. Die Dresdnerinnen ließen im 3. Satz in der Konzentration nach und Berlin hielt das Spiel auch durch die Sicherheit, die Alina Gottlebe-Fröhlich dem Team gab, offen. Bis zum 23:23 blieb man auf Tuchfühlung, holte sich immer wieder den Ausgleich, doch die entscheidenden Punkte sollten wieder die Gastgeberinnen machen.

Erneut wurde Hanna Lengkey zum MVP des Nachmittags gewählt: Sie erzielte mit 5 auch die meisten Treffer auf Berliner Seite.

Berlins Trainer Manuel Müller konstatierte: „Nach einer guten Trainingswoche sind wir wieder am (selbstauferlegten) Druck gescheitert. Mit der klaren Situation am Tabellenende geht es für uns jetzt vor allem darum, dem eigenen sportlichen Anspruch gerecht zu werden und diese bremsenden mentalen Blockaden zu lösen.“

Am kommenden Samstag, den 24. Januar 2026 trifft der BBSC zu Hause um 18:00 Uhr auf den Tabellenführer Rote Raben Vilsbiburg.

Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Sophia Minlend, Noelani Kleiner, Sarah Nur Kayadibi, Romy Birnbaum, Paula Reinisch, Anna-Lena Vogel, Annalena Grätz, Angelina Meyer, Maja Pahlke, Hanna Lengkey, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Luz Götte, Melani Ligacheva

Burkhard Kroll/BBSC

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