
Das reizvolle im Pokal, Klassentiefere stellen zuweilen Klassenhöheren ein Bein. Das Los und die Mischung machen die möglichen Überraschungen oder gar Sensationen Jahr für Jahr aus, bis der Landessieger ein richtig sattes Zubrot mit der Teilnahme im DFB-Pokal bekommt. In der 1.Hauptrunde des Berliner Pilsner Pokals mussten Oberligisten nicht gegeneinander antreten. Oberligist Tennis Borussia traf auf den Berlin-Ligisten Sparta Lichtenberg. In der Vorwoche vermeldeten wir den Fehlstart der Borussen im Meisterschaftsbetrieb. Im Pokal wurde es standesgemäß zweistellig. Sparta kassierte zehn Gegentore, verlor 1:10 und dazu zwei Spieler (Klein und Wiese) durch Platzverweise. Wegen einer Notbremse musste Wiese runter (37.) und Klein bereits in der 23. Minute wegen groben Foulspiels. Dennoch, zehn Tore muss man erst einmal schießen. Die Veilchen können es also noch, sogar auswärts. Übrigens weitere fünf Vereine gewannen zweistellig. Die meisten Tore erzielte der BFC Preussen gegen Hürriyet Burgund mit 20:0. Ein 18:1 gelang dem Frohnauer SC bei Borussia Pankow. Blau Weiß 90 siegte 17:1 bei Eichkamp Rupenhorn. Die Spandauer Kickers gewannen 11:0 gegen Marathon 02. 11:0 hieß es auch am Ende für BSV Al-Dersimspor bei den Berliner Amateuren.
In der Begegnung Berlin-Liga vs. Berlin-Liga warf SV Tasmania (11.) mit 3:1 den Tabellenzweiten SD Croatia raus. Im Spandauer Pokalderby zwischen Aufsteiger SC Staaken (Oberliga) gegen Spandau 06 (Landesliga) fielen vor 182 Zuschauern sieben Tore. Staaken gewann 5:2. Auf glückliche Lose warten die Berliner Vereine am Freitag, 15. September, 18.00 Uhr, BFV-Casino, bei der Auslosung der 2. Hauptrunde.
Christian Zschiedrich
