Den spannendsten Moment des Abends erlebten die 3.800 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle kurz nach Spielende. Die Auslosung der Viertelfinalpartien im DHB-Pokal. Die Füchse wurden dabei erneut mit einem Heimspiel beglückt. Der Gegner kurz vor Weihnachten wird der Titelverteidiger sein, der THW Kiel. Ein anderes Kaliber, als es das Team aus Eisenach war.

Vom Anwurf an präsentierten sich die Gastgeber hellwach und fokussiert. Tobias Grøndahl eröffnete den Torreigen, dem die Füchse innerhalb kürzester Zeit weitere Treffer folgen ließen. Erst nach acht Minuten beim Stand von 6:0 erzielten die Thüringer ihren ersten Treffer. Das Spielgeschehen blieb auch danach einseitig. Der Vorsprung der Berliner wuchs kontinuierlich an und erreichten zur Pause die 10er Marke – 22:12/30.
Die Gäste vom Fuße der Wartburg zeigten sich allerdings in keiner bundesligareifen Verfassung, was speziell ihre Wurfleistungen betraf. Die Füchse ließen auch im Angesicht des deutlichen Vorsprungs nicht eine Sekunde in ihrer Spielfreude nach, was Trainer Nicolej Krickau erfreute. „Unsere Reaktion nach der HSV-Niederlage war gut. Ich war sehr zufrieden mit unserem Fokus, den wir von Anfang an hatten“. So konnte er in der Endphase junge Spieler in großer Zahl einsetzen. Mit Max Günther, Lauro Pichiri, Tim Schröder und Gabriel Kofler standen vier Spieler aus dem Nachwuchs bzw. der zweiten Mannschaft auf der Platte und beteiligten sich auch am Torfestival, das mit einem 16-Tore-Vorsprung beim 38:22 ein umjubeltes Ende fand. Am Sonntag, 9. November 2025 geht es für die Mannschaft mit dem Spiel in Leipzig in der Bundesliga weiter.
Für die Füchse erfolgreich: Darj (1), Andersson (4), Grøndahl (6), Gidsel (6), Freihöfer (4/2), Pichiri (3/1), Langhoff (3), av Teigum (4), Günther, Gabriel Kofler (2), Schröder (2), Marsenić (3).
Herbert Schalling

