NOFV-Oberliga Nord: 2 Spieltage in einer Woche

Die Ausgangspositionen: Trotz des Trainerwechsels beim Tabellenletzten Hertha 06 Munier Raychoni für Kemal Halat verloren die Charlottenburger das Kellerduell gegen Mecklenburg Schwerin 0:2. Die achte Pleite in Folge. Es blieb lediglich bei 4 Punkten und der Roten Laterne. Nun wochentags am 12.Spieltag sieht die Welt schon wieder rosiger aus. Mit 6:5, einem Handballergebnis, gewann Hertha 06 am Dienstagnachmittag in der Sömmeringstraße gegen den Malchower SV. Ebenso ungewöhnlich die Torfolge: Die 06er führten bis zur 85.Minute 6:2 und kassierten in der Endphase noch drei Gegentore. Die Gäste waren zu spät aufgewacht. Hertha 06 rückt nun bis auf einen Punkt an den Vorletzten Brieselang und bis auf 2 Punkte an den Drittletzten 1.FC Frankfurt heran. Am Sonntag aber muss in Seelow bei Victoria(14.) bestanden werden.

Oben änderte sich auch etwas: Der Reihe nach nahmen Lichtenberg 47, FC Hertha 03 und Tennis Borussia Platz 3,4 und 5 ein. TeBe gewann 3:2 in Seelow und am Dienstag 5:0 gegen GW Brieselang. Hertha Zehlendorf, erst 3:2-Sieger beim Malchower SV, schaffte am Dienstag zu Hause nur ein 2:2 gegen Victoria Seelow und musste den 4.Tabellenplatz an Tennis Borussia abgeben. Lichtenberg 47 gewann 3:2 in Torgelow und am Dienstag 2:1 über den 1.FC Frankfurt, hat jetzt stolze 26 Punkte und nimmt nun wieder Tabellenplatz 2 ein. Der Abstand zu Tabellenführer Optik Rathenow beträgt deren 6 Punkte. Aufsteiger SC Staaken gewann 6:1 in Strausberg und am Dienstag 5:1 gegen Mecklenburg Schwerin, nimmt mit 13 Punkten den 9.Tabellenplatz ein. Damit verabschiedete sich das Jeffrey Seitz-Team aus der unteren Tabellenregion. Das nennt man eine fabelhafte Entwicklung. Staaken ist künftig noch mehr zuzutrauen.

Die Dienstag-Ergebnisse im Überblick:

Lichtenberg 47 – 1.FC Frankfurt 2:1

Hansa Rostock II – Anker Wismar 1:4

Optik Rathenow – Torgelower FC 3:2

FC Hertha 03 – Victoria Seelow 2:2

Tennis Borussia – GW Brieselang 5:0

SC Staaken – Mecklenburg Schwerin 5:1

CFC Hertha 06 – Malchower SV 6:5

FC Strausberg – SV Altlüdersdorf 0:3

Spielfrei: Brandenburg Süd 05

Christian Zschiedrich

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Christian Zschiedrich

Er kann von sich mit Fug und Recht behaupten, immer ein Leben für und durch den Sport geführt zu haben. Er spielte Fußball, nicht mal untalentiert, brachte es dabei zu einigen Ehren, studierte Sport in Leipzig, arbeitete als Sportlehrer und trainierte Fußballmannschaften. Zwischendurch erwarb er beim DFB seine Trainerlizenz. Nach und nach entdeckte er dabei sein Herz für den Sportjournalismus, schrieb Artikel für verschiedene Zeitungen und hob in Berlin eine eigene Sportsendung im Lokal-TV aus der Taufe. Über 2.000 Sendungen wurden unter seiner Leitung produziert. An`s Aufhören verschwendet er keinen Gedanken, schließlich bietet das Internet viele neue Möglichkeiten.

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