und zwei Themen: 1. Karl Heinz Granitza, ein Wiedersehen mit Freunde, geschätzte alte Erinnerungen und 2., fast zur selben Stunde, die Heimreise von Florian Zschiedrich, ZDF-Moderator bei den Paralympics aus Cortina d‘ Anpezzo/Italien – zweimal Bus und Bahn per Flieger von Innsbruck nach Wien, entsprechender Aufenthalt, dann von Wien weiter bis Berlin. Bei der Landung soll eine Drohne unmittelbar vor dem Aufsetzen die Landung verhindert haben. Der Umsicht des Piloten war es wohl zu verdanken, in sekundenschneller richtiger Entscheidung, eine mögliche Kollision verhindert zu haben. Den Insassen wird es verborgen bleiben, was hätte passieren können und was war überhaupt passiert. Vorübergehend, die Agenturen meldeten 30 Minuten, wurde der BER geschlossen. Start- und Landeverbot, auch andere Flieger mussten entweder in der Luft bleiben oder wurden nach Leipzig oder Dresden umgeleitet. Einige geplante Abflüge wurden ganz gestrichen. Die Passagiere, die letztlich das Glück hatten in Berlin zu landen, bot sich ein ungewohnt leerer Anblick des Berliner Flughafens. Laut einem Sprecher des BER handelte es sich bei der Unterbrechung um eine „Standardprozedur“, um mögliche Kollisionen mit Flugzeugen zu verhindern. Im Anschluss berieten Landespolizei und Bundespolizei gemeinsam über das weitere Vorgehen. Eine konkrete Gefahr bestand zu keinem Zeitpunkt.

Trotzdem geschockt von der Nachricht war der Vater Christian Zschiedrich. In der trauten Runde des Tegeler Gesprächs mit Karl Heinz Granitza wurde er blass.
Das Wiedersehen mit Karl Heinz Granitza hatte für viele Nordberliner und den Freunden vom Ursprungsverein Borsigwalde Seltenheitswert. Das Buch „KING BOMBER KARL“, erschienen aus Anlass der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft 2026 und stieß auf großes Interesse. Schließlich war Granitza bekannt für besondere Geschichten als einstiger Torschützenkönig von Hertha BSC. Er schilderte, dass er, zu Zeiten von Franz Beckenbauer, von dem hoch verschuldeten Verein Hertha BSC nach Amerika verkauft wurde. Interessant, was er alles in Amerika erlebte und welch beachtliche Erfolge vorzuweisen waren. Mit dem Verein Chicago String konnte Granitza zweimal die Meisterschaft erringen. Er ließ nichts aus, auch seine Gründe für die Rückkehr nach Deutschland. Und mir gegenüber betonte er immer wieder die wohltuende Zusammenarbeit in „tausend“ Interviews.
Bleibt Gott zu danken, die Gefahr wurde im letzten Moment gemeistert? Sportler und Reporter sind heutzutage auf die Flieger angewiesen – auf Idioten und Verbrecher nicht! Wer weiß, was in den nächsten Tagen herauskommt oder verschwiegen wird. Was könnte dahinter stecken?
Christian Zschiedrich



Fotos: Christian Kukuk, Britta Zschiedrich, Uwe Ziesmer
