Spreefüxxe eine Runde weiter

Foto: Spreefüxxe Berlin

Die Spreefüxxe Berlin sind im DHB-Pokal in die zweite Runde eingezogen. Dabei besiegte das Team um Trainer Christian Schücke am gestrigen Sonnabend den MTV Altlandsberg mit 29:21.

Es war ein Spiel mit Höhen und Tiefen für die Berlinerinnen. Neben einer phasenweise starken Abwehr und einem sehenswerten Kombinationsspiel im Angriff war es wiederum die Konstanz die den Spreefüxxen fehlte und die gegen vermeintlich stärkere Gegner ein großes Problem werden kann. Durch den zu Beginn der Partie erspielten Vorsprung ist diesmal noch alles gut ausgegangen.

So war es vor allem die erste Hälfte in der die Spreefüxxe in der Abwehr konzentriert standen und somit zahlreiche Ballgewinne über einfache Abschlüsse im Tempogegenstoß verwandeln konnten. Dennoch ließ man auch hier zu viele klare Chancen liegen und es hätte zur Halbzeitpause auch schon deutlicher als 9:17 stehen können.

Der Beginn der zweiten Hälfte gehörte dem MTV, die Spreefüxxe wirkten plötzlich unkonzentriert. Vorne ließ man klare Chancen aus oder verdaddelt den Ball leichtsinnig und hinten packte man plötzlich nicht mehr richtig zu. In weniger als vier Minuten erzielte der MTV vier Treffer und Trainer Christian Schücke nahm die Auszeit. Die Spreefüxxe schienen sich gefangen zu haben, bauten den Vorsprung wieder auf sieben Treffer aus. Nun nahm MTV-Coach Andy Nötzel das Time-Out und das schien zu fruchten. Während bei den Hausherrinnen nun alles klappte, war bei den Spreefüxxen der Wurm drin. Von 15:22 schmolz der Vorsprung auf 19:22 an. Dann nahm sich Mannschaftskapitän Anna Blödorn knapp 10 Minuten vor Spielende in die Verantwortung und erzielte zwei Treffer in Folge zum 19:24. Auch die anderen Spielerinnen ließen sich davon treiben und fanden in ihr Spiel zurück. Am Ende stand ein doch deutlicher 21:29 Erfolg für die Spreefüxxe zu Buche.

Am kommenden Sonntag heißt es nun für die Spreefüxxe zurück in Liga 2. Zum Auftakt sind die Berlinerinnen Gast bei der HSG Hannover-Badenstedt.

Spreefüxxe Berlin: Meyer, Faßold; Neuendorf (2), Kunde (1), de Beer (1), Eber (4), Blödorn (5), Sposato (4), Schwarz (2/1), Trumpf (5/2), Mrozinski (3), Förster (2), Grätz, Magg   Zeitstrafen: Mrozinski (2)

MTV Altlandsberg: Silva Alfonso, Garcia Canabate, Vernay; Wüstner (4), Stehlik (1), Höbbel (5/3), Bayram (1), Dähne (2), Smiljanic, Steffen, Poterasi (1), Miniers (1), Rupp (4), Mattisseck, Trzczak (1), Mudri (1) Zeitstrafen: Höbbel (2), Rupp, Mattisseck, Trzczak

Quelle: Füchse Frauen Handball Anna Eber (Presse)

Veröffentlicht von

Christian Zschiedrich

Er kann von sich mit Fug und Recht behaupten, immer ein Leben für und durch den Sport geführt zu haben. Er spielte Fußball, nicht mal untalentiert, brachte es dabei zu einigen Ehren, studierte Sport in Leipzig, arbeitete als Sportlehrer und trainierte Fußballmannschaften. Zwischendurch erwarb er beim DFB seine Trainerlizenz. Nach und nach entdeckte er dabei sein Herz für den Sportjournalismus, schrieb Artikel für verschiedene Zeitungen und hob in Berlin eine eigene Sportsendung im Lokal-TV aus der Taufe. Über 2.000 Sendungen wurden unter seiner Leitung produziert. An`s Aufhören verschwendet er keinen Gedanken, schließlich bietet das Internet viele neue Möglichkeiten.

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