Füchse Berlin schlagen SG Flensburg-Handewitt

Was für ein Kampf – Standing Ovation von 9000 Zuschauern. In einer bis zur letzten Sekunde spannenden Partie besiegten die Füchse Berlin die SG Flensburg Handewitt mit 34:32 (16:17). Die Männer von der Förde hatten in der 20. Minute schon mit 10:5 geführt; doch dann drehten die Füchse den Spieß um und gestalteten die letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit mit 11:7 für sich, so dass es zur Halbzeit 16:17 stand.

Kaum war die zweite Halbzeit eröffnet folgte das 17:17 der Hausherren. Die nahmen dann das Heft in die Hand und führten bis zur 40. Minute 21:19. Gleich darauf konterte Flensburg, glich Mitte der Halbzeit zum 24:24 aus und holte sich kurz danach mit 26:24 die Führung zurück. In den Folgeminuten hieß es 26:27, 27:29, 28:29 und 29:30.

In der 57. Minute kam dann der Ausgleich und die Halle stand Kopf, denn die 9000 hielt es nicht mehr auf den Sitzen, wie es 31:30 sowie 32:30 für die Füchse stand und Flensburg dann auf 32:31 verkürzte. Noch waren 90 Sekunden zu spielen und der Krimi ging weiter. Die Halle tobte, wie die Füchse ihr 33:31 erzielen, Flensburg auf 33:32 verkürzt und durch ein 7-Meter gegen Flensburg der Endstand zum 34:32 folgt.

Klar, dass sich die Berliner in den Armen lagen. Hatten sie doch nach den zwei knappen Niederlagen in dieser Saison , einmal im Pokal und beim Punktspiel auswärts, endlich mal die Nase vorn. Und das gegen den aktuellen Tabellenführer. Der wiederum ärgerte sich über die zwei verlorenen Punkte, weil er nach der gestrigen Niederlage von Kiel in Lemgo seine Tabellenführung hätte weiter ausbauen können.

Henning Opitz

 

Veröffentlicht von

Christian Zschiedrich

Er kann von sich mit Fug und Recht behaupten, immer ein Leben für und durch den Sport geführt zu haben. Er spielte Fußball, nicht mal untalentiert, brachte es dabei zu einigen Ehren, studierte Sport in Leipzig, arbeitete als Sportlehrer und trainierte Fußballmannschaften. Zwischendurch erwarb er beim DFB seine Trainerlizenz. Nach und nach entdeckte er dabei sein Herz für den Sportjournalismus, schrieb Artikel für verschiedene Zeitungen und hob in Berlin eine eigene Sportsendung im Lokal-TV aus der Taufe. Über 2.000 Sendungen wurden unter seiner Leitung produziert. An`s Aufhören verschwendet er keinen Gedanken, schließlich bietet das Internet viele neue Möglichkeiten.

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