Füchse feiern Auswärtssieg in Lemgo

Die Füchse Berlin fahren beim TBV Lemgo Lippe ihren dritten Sieg in Serie ein und zeigen sich dabei überzeugend fokussiert. Am Ende steht ein deutliches 31:26 (16:9) für den Hauptstadtklub auf der Anzeigetafel. Den Grundstein für den Erfolg legte das Team von Velimir Petkovic bereits im ersten Spielabschnitt.

Guter Start für die Berliner beim TBV Lemgo Lippe. In der vierten Spielminute erzielte Mijajlo Marsenic vom Kreis das 2:0 für den Hauptstadtklub. Daraufhin parierte Dejan Milosavljev einen Siebenmeter gegen Ex-Fuchs Bjarki Elisson und Simon Ernst, und Tim Matthes konnten auf 4:0 Stellen. Nach dem 6:1 durch Paul Drux zog Lemgo nach elf Minuten die erste Auszeit. Die Füchse blieben trotz Unterzahl konzentriert und führten nach 16 Minuten mit 9:4.

Die Berliner dominierten weiterhin das Geschehen auf dem Spielfeld. In der 20. Spielminute traf Torhüter Dejan Milosavljev zum 11:5 ins verwaiste Tor der Gastgeber. Die Hausherren vom TBV Lemgo Lippe konnten in den folgenden Minuten etwas verkürzen und somit ging es beim Stand von 13:9 in die letzten vier Minuten der ersten Hälfte. Daraufhin entschärfte Milosavljev zwei weitere Siebenmeter und die Füchse gingen mit einer 16:9-Führung in die Pause.

Im zweiten Abschnitt hatten die Berliner kurze Anlaufschwierigkeiten und daher konnten die Hausherren auf 17:12 verkürzen. Doch der Hauptstadtklub schlug zurück und erhöhte durch Michael Müller wieder auf 20:12. Im Anschluss kamen die Hausherren auf und Trainer Velimir Petkovic legte in der 43. Spielminute beim Stand von 21:17 eine Auszeit. Daraufhin war prompt Simon Ernst erfolgreich und sorgte erneut für einen Unterschied von fünf Treffern.

Der TBV ließ sich nun nicht mehr abschütteln und somit ging es beim 25:21 für die Füchse in die letzten zehn Minuten der Begegnung. Dann waren die Füchse wieder auf der Höhe des Geschehens und erhöhten auf 28:21. Am Ende gewinnen die Füchse mit 31:26 beim TBV Lemgo Lippe und fahren somit ihren dritten Sieg in Serie ein.

Milosavljev 1, Heinevetter, Ernst 4, Wiede 2, Holm 4, Struck, Mandalinic, Gojun, Lindberg 8/5, Simak, Müller 1, Matthes 3, Koch 1, Marsenic 4, Drux 3.

Quelle: Füchse Berlin Handball

Veröffentlicht von

Christian Zschiedrich

Er kann von sich mit Fug und Recht behaupten, immer ein Leben für und durch den Sport geführt zu haben. Er spielte Fußball, nicht mal untalentiert, brachte es dabei zu einigen Ehren, studierte Sport in Leipzig, arbeitete als Sportlehrer und trainierte Fußballmannschaften. Zwischendurch erwarb er beim DFB seine Trainerlizenz. Nach und nach entdeckte er dabei sein Herz für den Sportjournalismus, schrieb Artikel für verschiedene Zeitungen und hob in Berlin eine eigene Sportsendung im Lokal-TV aus der Taufe. Über 2.000 Sendungen wurden unter seiner Leitung produziert. An`s Aufhören verschwendet er keinen Gedanken, schließlich bietet das Internet viele neue Möglichkeiten.

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