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Eishockey

Fehlstart in die Halbfinalserie – Eisbären verlieren Spiel 1

Die Eisbären erwischten zwar den besseren Start im ersten Spiel der Halbfinalserie, verloren dann aber ihre Linie. Mark Olver brachte die Gastgeber in der MB-Arena bereits in der 2. Spielminute in Führung, doch der in Berlin nicht unbekannte Louis-Marc Aubry schlug zweimal zu und brachte Ingolstadt in Führung. Matt Whithe konnte wieder ausgleichen. Ingolstadt zog erneut auf zwei Tore davon. Mehr als der Anschlusstreffer gelang den Eisbären nicht mehr. Etwas überraschend war aufseiten der Eisbären Leo Pföderl wieder dabei. Seine Verletzung, zugezogen im letzten Hauptrundenspiel, erwies sich glücklicherweise als nicht so schwerwiegend. Er erzielte den Treffer zum 3:4 aus Sicht der Eisbären.

Ein Blick auf die Torfolge zeigt, die Ingolstädter machten ihre Tore genau zum richtigen Zeitpunkt und hielten so die Eisbären in Schach. Eisbären-Trainer Serge Aubin war nicht zufrieden. „Wir haben nicht über 60 Minuten Eishockey gespielt. In den Playoffs musst Du über die gesamte Zeit, Dein bestes Eishockey spielen, sonst klappt es nicht.“

Erneut müssen die Eisbären versuchen, in Spiel 2 der Serie zurückkommen, sonst ist die Saison für sie vorbei. Aussichtslos ist das Unterfangen nicht. Das Leistungsvermögen ist ausgeglichen. Es waren die berühmten Kleinigkeiten, die die Gäste besser machten. Die Special-Teams der Ingolstädter lösten ihre Aufgaben besser. Den Eisbären gelang diesmal kein Tor in Überzahl, während die Gäste ihre Möglichkeiten zu zwei Toren nutzen konnten.

Hans-Peter Becker

Stimmen

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Dasist natürlich nicht das Ergebnis, das wir uns erhofft haben. Wir haben unser Spiel einfach nicht über die gesamte Spieldauer gespielt. In den Playoffsmusst du über die kompletten 60 Minuten auf Top-Niveau agieren, sonst gewinnst du keine Partie. Die Special Teams haben heute einen großen Faktor ausgemacht. Sowohl unser Überzahl-als auch unser Unterzahlspiel müssen besser werden. Eswar aber nur ein Spiel der Serie. Wir werden am Mittwoch besser sein und wieder angreifen, um die Serie zurück nach Berlin zu holen.“

Leo Pföderl (Stürmer Eisbären Berlin): „Uns fehlen für den Finaleinzug noch zwei Siege, es hat sich also nichts geändert. Wir hätten das Spiel heute gewinnen können. Dafür hätten wir aber auch die ersten beiden Drittel so spielen müssen, wie wir es im Schlussabschnitt gemacht haben. Wir haben es Ingolstadt jedoch teilweise zu einfach gemacht. Am Mittwoch müssen wir selbstbewusster auftreten und über die komplette Spieldauer unser Spielsystem spielen. Im heutigen Schlussdrittel hat man gesehen, dass Ingolstadt große Probleme hatte, wenn wir unser System aufziehen. Unsere medizinische Abteilung hat einen super Job gemacht, sodass ich doch wieder fit wurde. Auch nach der Pause habe ich mich gut gefühlt.“

DEL Playoff Halbfinale Spiel 1 26.04.2021 17:30 Uhr MB-Arena Berlin

Eisbären Berlin–ERC Ingolstadt3:4 (1:2, 1:1, 1:1)

Aufstellungen:

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka)–Müller, Ramage (A); Hördler (C), Wissmann (A); Després, McKiernan; Mik –Noebels, Reichel, Pföderl; White, Zengerle, Foucault; Boychuk, Olver, Tuomie; Labrie, Streu,Fiore–Trainer: Serge Aubin

ERC Ingolstadt: Garteig (Daws) –Bodie(A), Ellis; Wagner(C), Marshall; Quaas, Schütz; Stachowiak –Kuffner, Aubry, Simpson(A); Wohlgemuth, Pietta, Höfflin; Defazio,Feser,Storm; Detsch, Soramies, Elsner –Trainer: Doug SheddenTore:

Torfolge:

1:0 –01:56 –Olver(Tuomie, Boychuk) –EQ

1:1 –10:15 –Aubry (Simpson, Marshall) –PP1

1:2 –19:01 –Aubry –EQ

2:2 –29:25 –White (Després, Foucault) –EQ

2:3 -37:56 –Ellis (Aubry, Simpson) –EQ

2:4 –40:43 –Aubry (Simpson, Marshall) –PP1

3:4 –44:11 –Pföderl (McKiernan, Noebels) –EQ

Strafen: Eisbären Berlin: 8 (4, 2, 2) Minuten –ERC Ingolstadt: 8 (0, 4, 4) Minuten Schiedsrichter: Marian Rohatsch, Andre Schrader (Jonas Merten, Nikolaj Ponomarjow)

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