Eisbären besiegen Bremerhaven – Doppeltorschütze Giovanni Fiore

Es begann wie in fast jedem Heimspiel der Eisbären in dieser Saison. Die Gäste gingen in Führung. In der 6. Minute erzielte Tim Lutz das 1:0 für Bremerhaven, er nutzte einen dafür einen Blackout von Manuel Wieder, der unfreiwillig die Vorlage gab. Anschließend scheiterten die Eisbärenstürmer serienweise an Brandon Maxwell. So ging das Anfangsdrittel knapp an die Gäste von der Nordsee.

Eisbären-Trainer Serge Aubin formierte eine neue Sturmreihe um den Center Frans Nielsen mit ihm stürmten Matthew White und Giovanni Fiore. Als überzähliger Ausländer sah sich Simon Despres diesmal das Spiel von der Tribüne aus an.

Im Mittelabschnitt machten die Eisbären genauso weiter, Maxwell bekam einiges zu halten und es wurde ein Gegentor kassiert. Es war eine gute Kombination der Gäste, abgeschlossen mit einem Tipp-In. Ziga Jeglic hielt seinen Schläger in einen Schuss von Jan Urbas. Die Antwort der Eisbären erfolgte schnell. In der 29. Minute fiel das 0:2 und in der 30. Minute verkürzten die Eisbären auf 1:2. Es war eine Gemeinschaftsproduktion der 1. Sturmreihe, die Marcel Noebels vollendete. Das Drittel ging zu Ende in einem offenen Schlagabtausch. Die Ereignisse überschlugen sich in den letzten beiden Spielminuten des Mittelabschnitts. In der 38. Minute erzielt der Wusselstürmer Kevin Clark den 2:2 Ausgleich. Irgendwie kommt er hinter dem Bremerhavener Tor in Puckbesitz und überwindet Maxwell an der kurzen Ecke. Was für ein Kack-Tor werden sich die Gäste gedacht haben. Anschließend geht Frank Hördler wegen eines hohen Stocks auf die Strafbank und gleich hinterher Jonas Müller.

Den Schlussabschnitt beginnen die Eisbären mit einer 3 zu 5 Unterzahl. Die 38 Sekunden in 3 zu 5 Unterzahl überstanden die Eisbären und schließlich hielten sich die Eisbären weiter schadlos und kaum waren sie wieder vollzählig, jubelte die Halle. Giovanni Fiore schob den Puck zwischen Pfosten und Maxwell in den Kasten. Die Eisbären hatten das Spiel gedreht. Ausgleich oder Sack zu, beide spielten mit offenem Visier. Als 6 Minuten vor dem Ende Uwe Schumann die offizielle Zuschauerzahl bekannt gab, hielt die knappe Führung. Eine leichte Steigerung des Zuschauerinteresses war zu vermelden, längst kein ausverkauftes Haus, immerhin nahmen 7.718 den Dank des Stadionsprechers entgegen. In der 56. Minute war der eben erwähnte Sack zu. Leo Pförderls Schuss konnte Maxwell nicht festhalten und es stand 4:2. Anschließend nahm Thomas Popiesch eine Auszeit und seinen Goalie vom Eis. Ins leere Tor traf dann Fiore und so wurde es ein standesgemäßer Heimsieg.

Seit 30 Jahren Stadionsprecher – Uwe Schumann © Foto: Becker

Vor dem Spiel schallten Uwe, Uwe Rufe durch die Arena, gemeint war Uwe Schumann, der seit 30 Jahren mit „Liebe Zuschauer, hallo Eishockeyfreunde“ erst im Welli und mit Beginn der Saison 2008 in der Arena am Ostbahnhof. Auf die nächsten 30 Jahre und herzlichen Glückwunsch zu diesem Jubiläum.

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