1. FC Union Berlin – FSV Mainz 05 2:2(0:1)
Der 1. FC Union ist mit einem Unentschieden in das neue Fußballjahr 2026 gestartet. Das Spiel gegen den Tabellenletzten aus Mainz war etwas besonders. Urs Fischer, der Aufstiegstrainer der Eisernen, kehrte als Trainer des Gegners wieder an die Alte Försterei zurück. Auf der Trainerbank der Gäste saß neben Fischer auch wieder Markus Hoffmann, der ihn auch während der Zeit bei den Eisernen als Co-Trainer zur Seite stand. Bei den Mainzern soll das Schlimmste verhindert werden. Mit lediglich einem einzigen Sieg in der laufenden Saison soll eine Aufholjagd gestartet werden. Das rettende Ufer ist nicht unerreichbar. Fast wäre ihnen gegen den 1. FC Union der zweite Saisonsieg gelungen. Bis zur 78. Minute führten die Mainzer mit 2:0. Mit Moral und etwas Matchglück entriss die Baumgart-Truppe Fischers neuem Team den Sieg. Die Torschützen für Union waren die eingewechselten Woo-Yeong Jeong und Marin Ljubicic. In der Schlussphase des Spiels stellten sie auf 2:2 und sorgten für lange Gesichter im Lager der Mainzer. Ein Unentschieden als gefühlte Niederlage, während die Eisernen sagen konnten, Ende gut, alles gut für diesen Spieltag.
Den Torreigen eröffnete der Mainzer Nadiem Amiri mit einem Move der Weltklasse, den Ball mit rechts angenommen und einer fließenden Bewegung mit seinem schwächeren linken Fuß vollendet. Die zwischenzeitliche 2:0 Führung besorgte ausgerechnet Benedict Hollerbach. In der Alten Försterei erzielte sein erstes Tor für Mainz 05. Nach dem Spiel gab es für Fischer und Hoffmann eine Menge Hände zu schütteln, alte Bekannte wurden begrüßt. Wenigstens dafür war das 2:2 das geeignete Ergebnis. In der Pressekonferenz nach dem Spiel zeigte sich Fischer verständlicherweise unzufrieden mit dem Ergebnis. So richtig helfen den Mainzern nur Dreier.
Die Rückrunde wird in der jetzt anstehenden englischen Woche abgeschlossen. Die Mainzer empfangen zu Hause den Tabellenvorletzten 1. FC Heidenheim zum Abstiegsgipfel, während die Eisernen zwei Auswärtsspiele vor der Brust haben. Zunächst beschließen sie die Hinrunde in Augsburg. Am kommenden Sonntag, 18.01.2026 wartet der VfB Stuttgart, hoffentlich macht das Wetter keinen Strich durch die Terminplanungen.
Hans-Peter Becker
Foto: © Hans-Peter Becker
