Zum 4. Meisterschaftsspiel kam es im Berliner Volleyball-Tempel zum Aufeinandertreffen der BR Volleys gegen die SVG Lüneburg. Beide Vereine hatten 6 Punkte nach 3 Spielen. Beide hatten bis dahin ein Match verloren, die BR Volleys zum Saisonauftakt in Düren. Das läßt im Meisterschaftsverlauf reparieren. Wichtig war der Ausgang im Pokal-Achtelfinale, erneut gegen SWD powervolleys Düren. Das einige Nerven gekostet. Eine Pokal-Niederlage wäre nicht reparabel.Die Berliner möchten wieder Pokalsieger werden.
Nach Sätzen lagen die Schützlinge von Trainer Luke Reynolds bereits 0:2 zurück. Sie holten trotzdem den Sieg. Es war der perfekte Start für den Franzosen Pierre Pujol, der übrigens als Nationalspieler mit Frankreich sogar einmal Europameister wurde. Er leitete im Pokal gegen Düren die Wende ein. Die darauf folgenden Meisterschaftsspiele am 18.10. und 1.11. wurden gewonnen, 3:1 gegen TSV Herrsching und 3:0 gegen TV Rottenburg. Tabellenführer ist, wie könnte es auch anders sein, der VfB Friedrichshafen, aktuell nach 4 Spielen mit 12 Punkten und 12:1 Sätzen.
Gegen Lüneburg begann das Team mit Aleksandar Okolic, Steven Marshall, Robert Kromm, Vigrass Graham, Sebastian Kühner, Paul Carroll – Libero Perry Luke im üblichen Wechselspiel. Pierre Pujol durfte sich zunächst die Aktionen wieder von draußen anschauen und die Mannschaft zeigte, dass sie auch ohne ihn punkten kann – den ersten Satz mit 25:20. Bis zur Mitte des ersten Satzes führten allerdings durchweg die Gäste. Die BR Volleys setzen sich dann mit 4 Zählern beruhigend bis 22:18 ab und brachten die 1:0 Satzführung erfolgreich ein.
Der 2. Satz ging mal wieder unnötig 25:27 verloren, obwohl die Hausherren bei 13:9 noch 4 Zähler vorne lagen. Lüneburg glich bei 16:16 aus und ging sogar erstmals in Führung. Mit einem erfolgreichen Dreierblock konnte mit 22:22 wieder Gleichstand erzielt werden. Den ersten Matchball wehrten die BR Volleys ab, 24:24. Den zweiten Matchball der Gäste ebenfalls, 25:25. Der dritte Matchball allerdings bescherte der SVG mit 27:25 den Satzgewinn und damit den 1:1 Satzausgleich.
Im 3. Satz sah es gar nicht gut für die Berliner aus. Anfangs gleich 0:3 Rückstand und die Drei-Punkte-Führung setze sich bis 11:14 fort. Nun wechselte Trainer Luke Reynolds wen ein ? Es kam Pierre Pujol und der Franzose glänzte mit hervorragenden Reflexen. Die BR Volleys gingen mit 17:16 in Führung, mussten zunächst den Ausgleich beim 19:19 hinnehmen. War ihnen die Aufholjagd zu leicht gefallen? Wieder war es der Franzose, beim 21:19 und beim 22:20, der für die Punkte sorgte. Beim 24:20 verwandelten die Berliner den ersten Satzball zum 25:21, zur 2:1 Führung.
Im 4. Satz wurde die Gegenwehr von Lüneburg gebrochen. Der Hinweis ist wohl angebracht, das Team der Volleys zeigte, wozu es imstande ist. Umkämpft war, mit langem Ballwechsel, das 7:4. Danach lief es vor 4.387 Zuschauern wie am Schnürchen. Alexandar Okolic gelang sogar ein As zum 20:10. Mit 25:14 ging der 4.Satz zugunsten der Berliner aus.
Die Trainer-Teams wählen aus jeder Mannschaft den wertvollsten Spieler: Von den BR Volleys wurde die Nr.2 Steven Marshall gewählt.
Christian Zschiedrich







