Berlin-Brandenburg im DFB-Pokal – erwartete Niederlage und Sensation

Der Sieger des Berliner Pokalfinales ist erwartungsgemäß ausgeschieden. Der BFC Dynamo kam gegen den Bundesligisten aus Stuttgart unter die Räder. Bis zur 26. Minute hielt der Widerstand, dann mussten sie den ersten Gegentreffer hinnehmen. Beim Stande von 0:2 gegen den BFC wurden im Sportforum die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit klärten die Stuttgarter endgültig die Fronten und erzielten viere weitere Tore. Ein standesgemäßer Sieg für die drei Klassen höher spielenden VfB Stuttgart vor 2631. Zuschauern in Hohenschönhausen. Der BFC verlor nach regulärer Spielzeit mit 0:6. Ein kleiner Trost, in der Meisterschaft, in der Regionalliga Nordost läuft es besser. Am Mittwoch, 11. August sind die weinroten wieder der haushohe Favorit. Im Berliner Pokal müssen sie bei der Spielvereinigung Tiergarten (Kreisliga A) antreten.

Viel mehr Glück und Können zeigte der Ligakollege des BFC, der SV Babelsberg 03. Im Karl-Liebknecht Stadion vor den Toren Berlin gelang den Filmstädtern die Sensation. Es hatten sich 3.030 Zuschauer eingefunden, darunter eine beachtliche Anzahl von Schlachtenbummler des Bundesliga-Aufsteigers. Sie alle durften das Pokalspiel bis zur letzten Neige auskosten. Die reguläre Spielzeit und die folgende Verlängerung brachten keine Entscheidung. Mittelfeldspieler David Danko verwandelte den entscheidenden Elfmeter und ließ den Babelsberger Anhang jubeln. Zweimal waren die Babelsberger in der regulären Spielzeit in Führung gegangen. Erste kurz vor Ultimo konnten die Fürther zum 2:2 ausgleichen. Am Ende gewannen die Babelsberger mit 5:4 nach Elfmeterschießen.

Im Gegensatz zum BFC waren die Babelsberger durchwachsen in die Regionalligasaison gestartet. Ein paar Tage zuvor wurde der Trainer in die Wüste geschickt. Den Berlinern aus Hohenschönhausen hätte man, wenn überhaupt, eher eine Sensation zugetraut. Im Liga-Alltag geht für die Babelsberger mit einem Heimspiel gegen die BSG Chemie Leipzig weiter,

Hans-Peter Becker

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