Volleyball Nationsleague

Nach der Meisterschaft ist vor der Volleyball Nations League: In dieser Woche (31. Mai bis 02. Juni) beginnt für die Deutsche Nationalmannschaft die Reise quer um den Globus mit dem ersten Vorrundenturnier in Jiangmen (CHN). Die letzten drei Matches bestreiten die DVV-Männer um Moritz Reichert dann vom 28. bis 30. Juni in Leipzig und hoffen, dort noch um ein Ticket für die Finalrunde in Chicago (USA) zu spielen.

„Unser Ziel ist durchaus das Final-Six-Turnier zu erreichen, aber vor allem wollen wir als Team weiter wachsen und uns mit den besten Mannschaften auf höchstem Niveau messen“, blickt BR Volleys Außenangreifer Reichert auf die Volleyball Nations League voraus und sieht noch viel Potenzial in der DVV-Auswahl. 16 Teams aus fünf Kontinenten nehmen an der Nationen-Eliteliga teil. In jeder Woche sind an vier verschiedenen Standorten jeweils vier Mannschaften im Einsatz, bis jeder einmal gegen jeden angetreten ist. Die sechs Nationen mit den meisten Siegen qualifizieren sich letztlich für die Finalrunde in den USA. Im vergangenen Jahr wurden die Männer von Bundestrainer Andrea Giani Neunter. Titelverteidiger der VNL ist Russland – ohne Sergey Grankin im Aufgebot.

Zum Auftakt geht es für Deutschland gegen Gastgeber China, Italien und den Iran. Dabei weiß Reichert, dass der Start in der Metropolregion von Hongkong richtungsweisend werden dürfte: „Ich denke, wir haben gleich am ersten Wochenende die Chance, wichtige Punkte zu sammeln. Ich kann die Gegner nicht so gut einschätzen, deshalb sollten wir uns besonders auf unsere Leistung konzentrieren.“ Persönlich möchte der 24-Jährige an seine fulminanten Auftritte im Meisterschaftsfinale anknüpfen: „Ich bin zum Saisonende nach den Verletzungen richtig gut in Fahrt gekommen und möchte genau dort jetzt weitermachen!“

An ihrem Zusammenspiel haben die deutschen Männer in Kienbaum und zuletzt im Zuge zweier Testspiele gegen den Weltmeister Polen intensiv gefeilt (1:3, 3:2). Im Aufgebot für die Auftaktwoche steht neben Reichert auch der Neu-Hauptstädter und Stammlibero Julian Zenger. Vier Wochen lang möchte man in wechselnder Besetzung nun Siege sammeln, um Ende Juni beim Heimspiel in der Arena Leipzig die Vorrunde erfolgreich abzuschließen.

Quelle: BR Volleys / Christoph Bernier

Kommentar verfassen