SC Paderborn 07 mit Steffen Baumgart in der Alten Försterei

Nach der Länderspielpause empfangen die Eisernen den SC Paderborn. Der Aufsteiger spielt unter Trainer Steffen Baumgart, in Berlin ja nicht ganz unbekannt, bisher eine erfolgreiche Saison. Der Klassenerhalt als Minimalziel ist abgehakt, jetzt sind andere Begehrlichkeiten geweckt. Die Paderborner haben in jüngerer Vergangenheit das geschafft, wovon der 1. FC Union bisher nur träumen durfte, den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Zwar rutschten sie nach dem einjährigen Intermezzo bis in die 3. Liga ab und wären fast bis in die Regionalliga durchgereicht worden, jetzt ging die Kurve steil nach oben. Nur sechs Punkte Rückstand haben die Paderborner auf den 1. FC Union. Aus Sicht der Paderborner könnte man von einem Endspiel, was den Verbleib im Aufstiegsrennen, speziell den Kampf um Platz drei betrifft, sprechen. Nach dem Spiel sind immer noch 21 Punkte zu vergeben.

Steffen Baumgart hat einen offensiven Auftritt seiner Mannschaft in der Alten Försterei versprochen. Viele Partien der Paderborner waren durch Spektakel gekennzeichnet. Mit 58 Toren erzielt nach 26 Spielen stellen die blau-schwarzen nach dem 1. FC Köln den zweitstärksten Angriff der Liga. In der Abwehr sieht es nicht ganz so gut aus, 40 Gegentore sind zu viel. Erst ein Spiel endete mit einem torlosen Unentschieden. Es war das Hinspiel gegen den 1. FC Union.

Dass das Rückspiel ebenso endet ist eher nicht zu erwarten. Baumgart will in Berlin auf die Offensivqualitäten seiner Mannschaft setzen. „Die Nationalspieler Jamilu Collins (Nigeria), Mohammed Dräger (Tunesien) und Bernard Tekpetey (Ghana) haben ihre jeweils zwei internationalen Begegnungen ohne Blessuren überstanden. Ob sie in Berlin zum Einsatz kommen, wird Baumgart von der körperlichen und mentalen Fitness abhängig machen. Nicht zur Verfügung steht Uwe Hünemeier, der noch seine Rot-Sperre absitzt.“

Bei den Eisernen war Sebastian Andersson für Schweden im Einsatz. Für die Startelf steht er zur Verfügung. Urs Fischer kann bis auf Fabian Schönheim und Eroll Zejnullahu auf einen fast kompletten Kader zurückgreifen. Sogar Sebastian Polter könnte wieder im Kader stehen, eine Entscheidung darüber soll nach dem Abschlusstraining am Freitag fallen. Einige Härtefälle wird es wieder geben, vor allem aus der Abteilung Offensive werden einige das Spiel von der Tribüne aus sehen müssen.

Das Spiel beginnt am Samstag, 30. März um 13:00 Uhr im Stadion „An Der Alten Försterei“ und wird unter der Leitung von Schiedsrichter Michael Bacher stehen. Er pfiff in dieser Spielzeit die Partie gegen Duisburg. Es war ein 2:2 am 5. Spieltag. Der Heimbereich ist seit einigen Tagen ausverkauft, lediglich für Gästeblock sind am Spieltag noch Stehplatzkarten zu haben. Bisher wurden reichlich 1.000 Karten an die Anhänger des SC Paderborn abgesetzt.

Hans-Peter Becker

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert