Eisbären siegen mit Shutout gegen Iserlohn

DEL Deutsche Eishockey Liga

4. Spieltag

27.09.2026 14:00 Uhr Uber-Arena Berlin

EHC Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters 4:0 (1:0/3:0/0:0)

Ein sonniger Spätsommertag lockte 13.655 Besucher in die Arena am Ostbahnhof, es war zudem der Sonntag des Marathons und der Blamage Berlins bei der Olympiabewerbung. Blamieren wollten sich die Eisbären gegen den aktuellen Tabellenletzten nicht. Im Anfangsdrittel kämpften die Gäste aufopferungsvoll. Die Statistik wies nur drei Torschüsse für die Iserlohner aus, sie waren alle von guter Qualität. Beim ersten hatten die Eisbären Glück, der Puck traf das Gehäuse und bei den anderen konnte Jonas Neffin zeigen, dass er ein adäquater Ersatz für Jack Lafontaine sein kann. Das erste Tor der Begegnung fiel in der 14. Minute. Die Eisbären konnten ein Überzahlspiel nutzen. Markus Vikingstad versenkte den Puck zentral am Goalie vorbei ins Netz.

Der Mittelabschnitt begann optimal für die Eisbären. Es waren noch nicht ganz zwei Minuten gespielt, die Eisbären in Unterzahl, Yannik Veilleux wegen Hakens auf der Strafbank und da klaute Manuel Wiederer ganz frech den Puck. Er zog allein auf den Goalie zu und legte den Puck geschickt ins Tor. Ähnliches war ihm bereits am 2. Spieltag in Mannheim geglückt. Die Eisbären schraubten weiter am Ausbau ihrer Führung, während die Gäste durch einige gefährliche Abschlüsse hatten. In der 34. Minute war es dann so weit. Liam Kirk versenkte die schwarze Scheibe zur zwischenzeitlichen 3:0 Führung. Endgültig auf die Siegerstraße schickte die Eisbären dann in der 40. Minute Ty Ronning mit dem 4:0.

Im Schlussdrittel ging es für die Eisbären vor allem darum die Konzentration hochzuhalten. Im Pauseninterview äußerte Ty Ronning: „Das letzte Drittel müssen wir so angehen, als würde es 0:0 stehen.“ Ergänzend sagte er, Iserlohn sei eine gute Mannschaft. Es gelang den Eisbären die Konzentration hochzuhalten. Es wurden in der Schlussphase noch einige Strafzeiten gesammelt, das Drittel blieb torlos. Jonas Neffin feierte seinen Shutout mit den Eisbären-Fans.

Éric Dubois (Trainer Eisbären Berlin): „Wir wollten unbedingt gut in die Partie starten, das ist uns gelungen. Unser Treffer im Powerplay war sehr wichtig. Im Mitteldrittel begann Iserlohn druckvoll, unser Unterzahltor war dann entscheidend und das Momentum wechselte wieder auf unsere Seite. Danach haben wir gut verteidigt und nicht mehr viel zugelassen.“  

Jonas Neffin (Torhüter Eisbären Berlin):„Es hat unglaublich Spaß gemacht. Ausschlaggebend war, dass wir unser System über die gesamte Spieldauer durchgezogen haben. Das war der Schlüssel zum Erfolg. Zudem haben unsere Special Teams heute gut funktioniert. Wir können sehr zufrieden mit unserer Leistung sein.“   

Hans-Peter Becker

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Spieldaten

Aufstellungen
Eisbären Berlin: Neffin (LaFontaine) – Wissmann (C), Müller; Mik, Reinke; Davidson, Smith – Tiffels (A), Kirk, Ronning; Fontaine, Eder, Pföderl; Veilleux (A), Vikingstad, Foudy; Hördler, Wiederer, Krestan – Trainer: Éric Dubois       

Iserlohn Roosters: Jenike (Hane) – Ugbekile, Norell; Johansson, Hollowell; Niehus, Spornberger; Panocha – Boland, Maier, Thomas; Napravnik, Scott, Quenneville; Krauß, Eisenmenger, Lobach; Bicker, Neumann, Borzecki – Trainer: Stefan Nyman

Tore
1:0 – 13:55 – Vikingstad (Reinke, Foudy) – PP1
2:0 – 21:05 – Wiederer – SH1
3:0 – 33:42 – Kirk (Ronning, Smith) – EQ
4:0 – 39:25 – Ronning (Tiffels, Kirk) – EQ
Strafen
Eisbären Berlin: 8 (0, 2, 6) Minuten – Iserlohn Roosters: 10 (4, 0, 6) Minuten 

Schiedsrichter

Martin Frano, Zsombor Pálkövi (Maksim Cepik, Marcus Höfer)

Zuschauer
13.655

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