Beispiel BFC Dynamo: Vor 2.712 Zuschauern erkämpfte der BFC (8.) ein achtbares Unentschieden. Brandt (78. Min) glich die Führung der Platzherren (1:0, 54., Rode) zum 1:1 in Babelsberg aus. Immerhin ein achtbarer Punktgewinn. In der Woche darauf (16. Spieltag) hieß es VSG Altglienicke – BFC Dynamo 5:0. Natürlich brauchte Altglienicke auf dem abstiegsgefährdeten 16. Platz dringend Punkte. Die Berliner sollten gewarnt gewesen sein, eine Niederlage kann passieren, jedoch nicht so eine deftige und verdiente 0:5 Klatsche. Altglienicke spielte beherzter und sprang mit dem Heimsieg im Jahnsportpark und jetzt mit 19 Punkten ausgestattet auf Rang 9. So eng geht es da unten im Abstiegskampf zu.
Beispiel Hertha BSC II: Der Tabellendritte festigte im Amateurstadion seine Position mit einem 3:0 über Budissa Bautzen. Im darauf folgenden Spieltag ließen sich die Herthaner in Leipzig beim 1.FC Lok mit 4:1 in die Knie zwingen. RW Erfurt überflügelte damit die Mannschaft von Ante Covic, jetzt Vierter.
Dagegen gewinnt und gewinnt der Berliner AK, 4:0 in Oberlausitz Neugersdorf und 3:1 zu Hause gegen ZFC Meuselwitz. Viktoria 89 brachte das Kunststück fertig, den Chemnitzer FC auswärts mit 1:0 zu besiegen. 4.588 Zuschauer sahen das einzige Tor in der Nachspielzeit durch Brand. Es war die erste Niederlage für die Chemnitzer überhaupt. Viktoria 89 (6.) scheint ordentlich in Form gekommen zu sein, gewann zuvor 4:0 gegen Germania Halberstadt. Na dann legt nach am 25.11., dem nächsten Spieltag. Wir freuen uns auf ein großes Spiel im Lichterfelder Stadion, ab 13.30 Uhr heißt es Viktoria 89 – Berliner AK.
Viktoria ist an diesem Wochenende im Pokal dran und trifft in der 3.Hauptrunde am Sonntag, 13.00 Uhr, Laskersportplatz auf Berolina Stralau. Um 14.00 Uhr spielt der Berliner AK auf dem Hans-Rosenthal-Sportplatz gegen Eichkamp-Rupenhorn.
Christian Zschiedrich
