Nach der Rückkehr vom wichtigen Sieg in Monaco, der einen starken Schusspunkt unter die insgesamt sieben Auswärtsspiele im Januar gesetzt hat, freuen sich die Basketballer von ALBA BERLIN nun auf den Februar. Der hält für das Team von Coach Aito am Samstag (2. Februar, 18 Uhr) mit der Partie gegen medi Bayreuth nämlich gleich ein Heimspiel in der Mercedes-Benz Arena parat. Gegen die Oberfranken, die im Januar mit immerhin fünf Auswärtsspielen auch ein hartes Programm in BBL und Champions League zu absolvieren hatten, wollen die Albatrosse ihre weiße Heimweste in der Bundesliga verteidigen.
Stimmen
Aito Garcia Reneses (Head Coach ALBA): „Bayreuth hatte einen schwierigen Start in die Saison. Aber mittlerweile haben sie zu ihrem Spiel gefunden und sind ein ganz anderes Team als im Oktober, wo wir sie im Pokal relativ deutlich geschlagen haben. Sie spielen als Team sehr diszipliniert und mit viel Energie. Wenn ihre guten Schützen an der Dreierlinie heißlaufen, können sie jeden Gegner in Schwierigkeiten bringen. “
Niels Giffey (Forward ALBA): „Bayreuth war in den letzten Jahren immer ein schwer zu spielender Gegner, der gerade auf den deutschen Positionen einige sehr erfahrene Spieler hat. Ich freue mich natürlich besonders auf das Wiedersehen mit Andy Seiferth, der immer noch einer meiner besten Freunde ist. Man darf sie nicht heiß laufen lassen. Wenn wir Bayreuth zuletzt besiegt haben, dann immer, weil wir sie als Gegner sehr ernst genommen haben.“
Infos
Die Bayreuther kommen mit einer Dreierquote von 42,7 Prozent als das aus der Distanz treffsicherste und korbgefährlichste Team der easyCredit BBL nach Berlin. Viele der von den beiden Spielmachern David Stockton (Sohn der NBA-Legende John Stockton) und Bastian Doreth – beide sind auch selbst guter Distanzwerfer – angesagten Spielsysteme zielen darauf ab, einen Dreierschützen in eine gute Position zu bringen.
Auch der slowenische Nationalspieler Gregor Hrovat, der als vielseitiger „Point Forward“ mit großem Spielverständnis und gutem Passspiel wie ein Spielmacher viel Kreativität ins Bayreuther Spiel einbringt, setzt Bayreuths Dreierschützen in Szene – vor allem den auf diese Würfe spezialisierten jungen Kanadier Kassius Robertson.
In überragender Form präsentierte sich in den letzten Wochen der schon im Vorjahr zu den besten Power Forwards der Liga zählende De’Mon Brooks. Der US-Amerikaner machte im Januar (bei vier Spielen gegen Bamberg, Ludwigsburg und zweimal gegen die Bayern) im Schnitt 19,8 Punkte und 7,3 Rebounds und hat seine Dreierquote im Vergleich zum Vorjahr von 26,4 auf nun 48,8 Prozent fast verdoppelt.
In seiner dritten Bayreuther Saison harmoniert Brooks im Frontcourt sehr gut mit Andreas Seiferth, dessen Rückkehr in die Mercedes-Benz Arena natürlich aus Berliner Sicht das Highlight des Bayreuther Gastspiels ist. Der in Berlin geborene und aufgewachsene Nationalcenter wurde zusammen mit Joshiko Saibou und Niels Giffey bei ALBA BERLIN groß, bevor er 2011 (zusammen mit Saibou) Trainer Henrik Rödl nach Trier folgte.
Quelle: ALBA Berlin
