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Eishockey

Parker Tuomie drei Monate gesperrt

Eisbären Stürmer Parker Tuomieist aufgrund der Einnahme einer von der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) verbotenen Substanz mit einer Sperre von drei Monaten belegt worden. Bei der Substanz handelt es sich um Carboxy-THC. Das Disziplinarverfahren vor dem Anti-Doping-Richter der Deutschen Eishockey Liga (DEL) endete mit einer Streitbeilegungsvereinbarung zwischen Tuomie und der Nationalen Anti-Doping Agentur Deutschland (NADA).

Parker Tuomie: „Ich habe einen Fehler gemacht. Ich möchte mich dafür bei den Eisbären, unseren Sponsoren und Partnern, bei den Fans und natürlich bei meinen Mitspielern entschuldigen. Als Profisportler und Vorbild hätte mir so etwas nicht passieren dürfen. Es war eine einmalige Angelegenheit, für welche ich die volle Verantwortung übernehme.“

Die Sperre trat rückwirkend am 07.06.21 in Kraft. Bis zum 15.08.21 darf Tuomie an keinen Trainingseinheiten der Eisbären Berlin teilnehmen und muss sich in diesem Zeitraum individuell auf die kommende Saison vorbereiten. Ab dem 15.08.21 darf der Stürmer dann wieder am Mannschaftstraining teilnehmen, bleibt jedoch für sämtliche Vorbereitungs-und CHL-Spiele bis zum 07.09.21 gesperrt. Zum offiziellen Saisonstart der PENNY DEL Saison 2021/22 ist Parker Tuomie wieder spielberechtigt.

Sportdirektor Stéphane Richer: „Parker hat einen Fehler begangen, für welchen er jetzt die Konsequenzen tragen muss. Natürlich können wir sein unprofessionelles Verhalten nicht akzeptieren. Daher werden wir eine interne Maßnahme ergreifen. Darüber hinaus möchte Parker €5.000 an die Institution Karunae.V. spenden. Ich möchte ausdrücklich betonen, dass der Wunsch dieser Spende von Parker persönlich kam und keine Auflage unsererseits war. Selbstverständlich gehört Parker weiterhin zur Eisbären Familie und wird nach Ablauf der Sperre wieder zum Team stoßen.“

Informationen zu Karuna e.V.KARUNA Zukunft für Kinder und Jugendliche in Not Int. e. V. ist ein gemeinnütziger Verein aus Berlin. Die Organisation hat es sich zum Ziel gesetzt, Heranwachsende in besonderen Lebenslagen durch verschiedene Angebote zu unterstützen. Hierzu gehören beispielsweise KARUNA PREVENTS, der größte außerschulische Lernort für Suchtmittelprävention in Berlin mit jährlich etwa 20.000 Schüler*innen, oder das KARUNA Netzwerk für ambulante sowie stationäre Jugendhilfe und Therapie für Kinder und Jugendliche mit psychischen Störungen und Suchterkrankungen.

Quelle: Eisbären Berlin

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