Drei Heimspiele in drei Wettbewerben

Für das BR Volleys Team wird es ernst. Gemeinsam mit ihren Fans steht die Mannschaft in den kommenden Wochen vor großen und wichtigen (Heim)-Aufgaben. In allen drei Wettbewerben, also in der Bundesliga, dem Pokal und der CEV Champions League, wollen die Berliner in der Max-Schmeling-Halle zusammen mit ihrem Heimpublikum den guten Saisonstart bestätigen.

Zunächst muss das Team um Kapitän Moritz Reichert am Samstag, den 30. November, seine Pflicht in der Volleyball Bundesliga erfüllen. Am zehnten Spieltag kommen die Volleyball Bisons aus Bühl nach Berlin. In der heimischen Max-Schmeling-Halle haben die Berliner die Möglichkeit, ihre Siegesserie auf zehn Erfolge auszubauen. Das Spielgeschehen im Volleyballtempel wird von der Aktion „JOKER für den Nachwuchs!“ und einem Auftritt von Vereinslegende Felix Fischer umrahmt.

Drei Tage später, am 03. Dezember, erfolgt der langersehnte Start in die CEV Champions League. Zu Gast ist dann der slowenische Serienmeister ACH Volley Ljubljana und die Männer von Cheftrainer Cedric Enard müssen zu Hause direkt mit dem Punktesammeln beginnen, um in ihrer hochkarätig besetzten Gruppe eine Chance auf das Erreichen der Playoff-Runde zu haben. Der Deutsche Meister hat sich für den europäischen Wettbewerb viel vorgenommen und die Champions-League-Abende sind im Volleyballtempel von jeher von einer ganz besonderen Atmosphäre umgeben.

Ebenso wichtig wie der Auftakt in der Königklasse ist das am 08. Dezember folgende DVV-Pokal-Halbfinale gegen die WWK Volleys Herrsching. 743 Tage werden dann seit dem letzten Pokal-Heimspiel der BR Volleys vergangen sein. Wie es der Zufall will, hieß der Gegner damals auch Herrsching und kegelte die Berliner mit 3:2 aus dem Wettbewerb. Mit der Unterstützung ihres Publikums wollen die BR Volleys dafür sorgen, dass sich die Geschichte in diesem Fall nicht wiederholt, und sich stattdessen den Traum vom großen Pokalfinale am 16. Februar 2020 in Mannheim erfüllen.

Christoph Bernier

Veröffentlicht von

Christian Zschiedrich

Er kann von sich mit Fug und Recht behaupten, immer ein Leben für und durch den Sport geführt zu haben. Er spielte Fußball, nicht mal untalentiert, brachte es dabei zu einigen Ehren, studierte Sport in Leipzig, arbeitete als Sportlehrer und trainierte Fußballmannschaften. Zwischendurch erwarb er beim DFB seine Trainerlizenz. Nach und nach entdeckte er dabei sein Herz für den Sportjournalismus, schrieb Artikel für verschiedene Zeitungen und hob in Berlin eine eigene Sportsendung im Lokal-TV aus der Taufe. Über 2.000 Sendungen wurden unter seiner Leitung produziert. An`s Aufhören verschwendet er keinen Gedanken, schließlich bietet das Internet viele neue Möglichkeiten.

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