Trennt sich jetzt die Spreu vom Weizen?

Derbys haben wie Pokalspiele ihren besonderen Reiz. So geschehen am 12. Spieltag im Nord-Derby in der höchsten Berliner Spielklasse, Frohnauer SC gegen die Füchse Berlin, der Vierte gegen den Tabellenführer auf dem Poloplatz in Frohnau. Nach 9 Spieltagen kämpften sich die Schützlinge von Guido Perschk auf Rang Vier mit jetzt 20 Punkten vor. Füchse-Coach Ümit Ergidi war mit dem Unentschieden 1:1 am Ende doch versöhnlich gestimmt, denn es war ein ansehnliches Kampfspiel, das erste Remis nach elf Spielen und die Tabellenführung mit 28 Punkten lässt sich sehen. Der Frohnauer SC hat ein Spiel weniger ausgetragen und rangiert mit 21 Punkten auf Platz Fünf.

Der Berliner SC gewann 2:0 gegen Fortuna Biesdorf, TuS Makkabi holte im Mommsenstadion drei Punkte, siegte 1:0 gegen den SC Charlottenburg. Sparta Lichtenberg siegte 1:0 bei SV Empor. In der Spitzengruppe bleibt alles dicht beisammen. 

Nun steht, trotz Corona, wieder eine englische Woche an: Am Mittwoch, 03.11.21, hat der Spitzenreiter Füchse Berlin ein Heimspiel, 19.30 Uhr, Wackerplatz, Kienhorststraße, gegen den zuvor spielfreien und ausgeruhten 1.FC Novi Pazar aktuell auf Abstiegsrang 17 mit lediglich 5 Punkten.  Am Sonntag, 7.11 kommt Croatia zum Tabellenführer auf den Wackerplatz.

Sparta Lichtenberg muss am Mittwoch, 3.11. an der Fischerstraße, gegen Hilalspor ran. Am Sonntag, 7.11. muss der Frohnauer SC in die Fischerstraße. Sparta hat zwei Heimspiele hintereinander.  

TuS Makkabi muss am Mittwoch, 3.11 nach Rudow und empfängt am folgenden Sonntag, 7.11. Stern Marienfelde. Der Berliner SC spielt am Donnerstag, 4.11. 19.30 Uhr, in der Cantianstraße beim SV Empor und am Sonntag, in der Sömmeringstraße bei Brandenburg 03. Trennt sich nach dem 14. Spieltag die Spreu vom Weizen?  

Christian Zschiedrich

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Christian Zschiedrich

Er kann von sich mit Fug und Recht behaupten, immer ein Leben für und durch den Sport geführt zu haben. Er spielte Fußball, nicht mal untalentiert, brachte es dabei zu einigen Ehren, studierte Sport in Leipzig, arbeitete als Sportlehrer und trainierte Fußballmannschaften. Zwischendurch erwarb er beim DFB seine Trainerlizenz. Nach und nach entdeckte er dabei sein Herz für den Sportjournalismus, schrieb Artikel für verschiedene Zeitungen und hob in Berlin eine eigene Sportsendung im Lokal-TV aus der Taufe. Über 2.000 Sendungen wurden unter seiner Leitung produziert. An`s Aufhören verschwendet er keinen Gedanken, schließlich bietet das Internet viele neue Möglichkeiten.

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