Die NOFV Oberliga wird plötzlich interessant

Das liegt in erster Linie an zwei Charlottenburger Vereinen. Zum einen hat Tennis Borussia seit der Übernahme von Trainer Thomas Brdaric kein Spiel mehr verloren, die letzten beiden Spiele sogar wieder überzeugend gewonnen: 5:0 über Brieselang und 3:1 bei Hansa II in Rostock. Damit erreichten die Borussen jetzt 26 Punkte – wie Lichtenberg 47 und FC Hertha 03. Diese beide Vereine wurden auf Grund des besseren Torverhältnisses überholt – Tabellenzweiter ist TeBe! Der zweite Charlottenburger Verein, Hertha 06, überraschte ebenfalls mit zwei Siegen zum 12. und 13. Spieltag. Gegen den Malchower SV wurde 6:5 und bei Victoria in Seelow 3:1 gewonnen – weg von den Abstiegsplätzen – nunmehr Rang 14. Freude macht auch Aufsteiger SC Staaken, Tabellenplatz 7 und  19 Punkte. Es wurde ein weiterer Sieg eingefahren, 2:0 beim Malchower SV (am 13.Spieltag) und man höre und staune ein 5:1 über Mecklenburg Schwerin (am 12.Spieltag). Optik Rathenow bleibt unangefochtener Tabellenführer (jetzt 35. Punkte), dahinter – man traue seinen Augen nicht – der Reihe nach Tennis Borussia (2.), Lichtenberg 47 (3.), FC Hertha 03 (4.) Lichtenberg gewann mit  2:1 über den 1.FC Frankfurt/O. Die 47er hatten spielfrei am 13.Spieltag.  Sie bleiben weite oben – ebenso wie Hertha 03, leider nur 2:2 gegen Victoria Seelow sowie 2:0-Sieger in Brieselang.

Die Ansetzungen der Berliner Vereine für den kommenden 14. Spieltag, ab dem 17.11. – Freitagabend 20.00 Uhr TeBe – Anker Wismar, Samstag, 18.11., 13.30 Uhr, Lichtenberg 47 – FC Strausberg, Sonntag, 19.11., 13.30 Uhr, CFC Hertha 06 – GW Brieselang und SC Staaken – Victoria Seelow, um 14.00 Uhr FC Hertha 03 – Hansa Rostock II. Optik Rathenow ist spielfrei. Wichtig: An eigentlich spielfreien Sonntag, 12.11. kommt es zu einer vorgezogenen Begegnung, 14.00 Uhr, dem Berliner Derby FC Hertha 03 – SC Staaken.

Christian Zschiedrich

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Christian Zschiedrich

Er kann von sich mit Fug und Recht behaupten, immer ein Leben für und durch den Sport geführt zu haben. Er spielte Fußball, nicht mal untalentiert, brachte es dabei zu einigen Ehren, studierte Sport in Leipzig, arbeitete als Sportlehrer und trainierte Fußballmannschaften. Zwischendurch erwarb er beim DFB seine Trainerlizenz. Nach und nach entdeckte er dabei sein Herz für den Sportjournalismus, schrieb Artikel für verschiedene Zeitungen und hob in Berlin eine eigene Sportsendung im Lokal-TV aus der Taufe. Über 2.000 Sendungen wurden unter seiner Leitung produziert. An`s Aufhören verschwendet er keinen Gedanken, schließlich bietet das Internet viele neue Möglichkeiten.

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