Die fünf Berliner Vereine der NOFV Oberliga Nord

Christian Zschiedrich kommentiert. Foto: Sportick

Aufsteiger SC Staaken hat nach 24 Spielen 37 Punkte, Tabellenplatz 7, ganz erstaunlich, das kann erfreut festgestellt werden. Auf Platz 2,3 und 4 stehen weitere Berliner Vertreter. Nur Hertha 06 steht momentan auf einem Abstiegsplatz 15, doch da ist noch Rettung möglich. Die Differenz zu einem Nichtabstiegsplatz beträgt 2 Zähler. Das kann am kommenden Wochenende mit dem Heimspiel gegen Schwerin schon anders sein. Frankfurt und der Malchower SV, beide 24 Punkte, haben Auswärtsspiele. Die 06er gehen beherzt und mit neuem Schwung in die restlichen Partien. Am vergangenen Wochenende wurde 3:2 in Strausberg beim Tabellenneunten gewonnen. Die weiteren Ergebnisse:

Malchower SV – Tennis Borussia 0:1

Schwerin – FC Hertha 03 3:0

Anker Wismar – GW Brieselang 2:1

Optik Rathenow – Lichtenberg 47  0:0

Torgelower FC – Brandenburg Süd 1:0

Victoria Seelow – Hansa Rostock II 3:4

1.FC Frankfurt – SV Altlüdersdorf 0:1

FC Strausberg – CFC Hertha 06  2:3

Die Berliner fuhren also 2 Siege, eine Niederlage und ein Remis ein. Das torlose Unentschieden bescherte uns Tabellenführer Optik Rathenow zu Hause gegen Lichtenberg 47 (jetzt 50 Punkte). Nanu, kriegt Rathenow etwas das Flattern? Bisher standen sie als souveräner Tabellenführer fest – unangreifbar, fast uneinholbar. Zahlt sich TeBe’s Geduld und effektive Arbeit aus? Optik hat 25 Spiele und 59 Punkte. TeBe hat 24 Spiele und 54 Punkte. Gewinnen die Veilchen auch das Nachholspiel sind es nicht mehr für möglich gehaltene 57 Punkte. Bis auf 2 wären sie an Rathenow dran. Wer hätte das gedacht? TeBe hat am Samstag, 14.oo Uhr, Mommsenstadion, ein Heimspiel gegen V. Seelow, dem Tabellenvorletzten. Optik Rathenow empfängt am Samstag, 14.oo Uhr, Anker Wismar, den Tabellenfünften. Damit kein Berliner Verein zu kurz kommt, seien die Begegnungen Lichtenberg 47 – Torgelow und Hertha 03 – Malchower SV am Sonntag, 14.oo, auch erwähnt. Fazit: In der Oberliga spitzt sich nicht nur der Abstiegskampf zu, sondern ab jetzt auch das Ringen um die Tabellenführung. Spannung belebt das Geschäft.

Christian Zschiedrich

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Christian Zschiedrich

Er kann von sich mit Fug und Recht behaupten, immer ein Leben für und durch den Sport geführt zu haben. Er spielte Fußball, nicht mal untalentiert, brachte es dabei zu einigen Ehren, studierte Sport in Leipzig, arbeitete als Sportlehrer und trainierte Fußballmannschaften. Zwischendurch erwarb er beim DFB seine Trainerlizenz. Nach und nach entdeckte er dabei sein Herz für den Sportjournalismus, schrieb Artikel für verschiedene Zeitungen und hob in Berlin eine eigene Sportsendung im Lokal-TV aus der Taufe. Über 2.000 Sendungen wurden unter seiner Leitung produziert. An`s Aufhören verschwendet er keinen Gedanken, schließlich bietet das Internet viele neue Möglichkeiten.

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