Blick in die Berlin- und Landesliga

In der Landesliga sorgt Türkspor negative Schlagzeilen. Trainer Cemal Can ist zurückgetreten. Er wolle sich das nicht mehr antun. Gemeint ist das Drunter und Drüber im Club, der wohl vor dem Aus steht. Aktuell Tabellenletzter mit nur drei Punkten in der 2. Abteilung der Landesliga. Am Wochenende kam es bereits zum zweiten Ausfall eines Spiels, diesmal zu Hause Türkspor FK – TSV Rudow II. Die Spieler des TSV Rudow standen vor verschlossener Tür. Kein Mensch war da. Unverrichteter Dinge mussten die Gäste wieder abziehen. Den Akteuren wurde keinerlei Bescheid gegeben. Kommt es zu einer weiteren Absage ist die Saison für Türkspor beendet. Wir wünschen dem Club einen besseren Abgang. Die Ansetzung am 10. Spieltag, Sonntag, 28.10.: Türkspor muss zum Tabellendritten, Wittenauer SC Concordia in die Göschenstraße.

Überaus negativ der Spielabbruch in der 1. Abteilung der Landesliga zwischen Brandenburg 03 und Hilalspor. Ein Gäste-Spieler rastete völlig aus uns bedrohte den Schiedsrichter mit dem Tod.

Zum Positiven: Berlin United führt mit Trainer Thomas Häßler unbesiegt nach neun Spieltagen souverän  mit 25 Punkten und 25:8 Toren die Tabelle an, gefolgt vom Lichtenrader BC. Berlin United sehen wir aller Voraussicht nach in der kommenden Saison in der Berlin-Liga wieder.

In der Berlin-Liga war das Match des Tabellenersten gegen den Tabellenletzten, Füchse Berlin –Sparta Lichtenberg 1:3, von Interesse. Die Füchse kommen damit nicht vom Tabellenende weg und Sparta Lichtenberg  baute die Führung mit 25 Punkten vor dem Berliner SC (23) und SV Tasmania (22) aus. Tasmania nahm die Hürde bei den Spandauer Kickers.

Das rein „türkische Derby“ zwischen Türkiyemspor und Berlin Türkspor 3:1 wollten nur 70 Zuschauer sehen. Das Interesse am Amateurfußball scheint heutzutage nicht mehr allzu groß zu sein. Dabei wurden erstaunlich gute Leistungen  und ein spannendes Spiel geboten. Türkiyemtrainer Wolfgang Sandhowe war vom brisanten Duell und insbesondere von der spielerischen Überlegenheit seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit angetan.

Erwähnenswert das 4:1 von Stern 1900 beim BFC Preussen, der es in dieser Saison schwerer als erwartet haben wird.

Christian Zschiedrich

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Christian Zschiedrich

Er kann von sich mit Fug und Recht behaupten, immer ein Leben für und durch den Sport geführt zu haben. Er spielte Fußball, nicht mal untalentiert, brachte es dabei zu einigen Ehren, studierte Sport in Leipzig, arbeitete als Sportlehrer und trainierte Fußballmannschaften. Zwischendurch erwarb er beim DFB seine Trainerlizenz. Nach und nach entdeckte er dabei sein Herz für den Sportjournalismus, schrieb Artikel für verschiedene Zeitungen und hob in Berlin eine eigene Sportsendung im Lokal-TV aus der Taufe. Über 2.000 Sendungen wurden unter seiner Leitung produziert. An`s Aufhören verschwendet er keinen Gedanken, schließlich bietet das Internet viele neue Möglichkeiten.

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