Das Saison ist fast zu Ende und Positives gibt es nur vom 1. FC Union zu berichten. Der SC Freiburg hatte vor seinem Heimspiel gegen die Eisernen intakte Chancen, an der geldgetränkten Champions – League teilnehmen zu dürfen. Eine Antrittsprämie von über 15 Millionen Euro hätte gewunken. So sorgte Union dafür, dass die Rasenballer aus Leipzig an den tapferen Breisgauern vorbeiziehen konnten und sich den zu erwartenden Geldsegen am letzten Spieltag wohl nicht mehr nehmen lassen. In der verkleinerten Europa League 3,6 Millionen Euro sowie in der neu geschaffenen Europa Conference League 2,94 Millionen sind die Startgelder dagegen eher bescheiden. Insofern ist Urs Fischers Aussage zutreffend: Was machen wir da oben?
Der andere (noch) Erst-Bundesligist verlor vor über 70.000 Zuschauern verdient mit 1:2 und muss weiter um den Klassenerhalt zittern. Was war das denn? Brave Mainzer, gallig war nur ihr Trainer, wenn ihr nicht spielen wollt, dann machen wir halt ein bisschen was für die Zuschauer und so wurde das Ganze zu einem peinlichen Auftritt der „Alten Dame“. Der Treffer von Davie Selke zum vermeintlichen 2:2 wurde aberkannt, na ja, war aber bezeichnend für dieses Spiel. Sagt bloß nicht weiter, dass da Berufsfußballer auf dem Rasen standen. Geht für die Hertha die Saison jetzt nach 34. Spieltagen zu Ende oder kommt noch eine Relegation? Wer weiß das schon? Fragen über Fragen, die Bayern haben die Hertha auch nicht gerettet.

Der vorletzte Spieltag in der 3. Liga, brachte leider nicht die wünschenswerten Ergebnisse für Viktoria Berlin. Am letzten Spieltag haben sie es nicht mehr selbst in der Hand, für den Klassenerhalt zu sorgen. Der SC Verl muss gegen Duisburg verlieren und Viktoria muss gegen Meppen gewinnen. Es sieht nicht gut aus, die Niederlage beim Absteiger Würzburger Kickers, kann die berühmte eine zu viel gewesen sein. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Hans-Peter Becker
