Am Vorabend zum Fest, am 23. Dezember gewannen die Eisbären gegen Schwenningen mit 4:3. Sie taten sich schwer gegen das als Tabellenletzter aus dem Schwarzwald angereiste Team. Drei Führungen konnten die gut spielenden und kämpfenden Schwenninger ausgleichen, am Ende stand die knappe Niederlage.
Drei Tage später durften erneut 2.500 Zuschauer in die Arena und sahen einen hart erkämpften, am Ende deutlichen Sieg gegen Bremerhaven. „Es ist eigenartig, in Berlin ist für uns nichts zu holen.“, Bremerhavens Trainer Thomas Popiesch war nach dem Spiel enttäuscht. Seit die Fischtown Pinguins in der DEL spielen, konnten sie erst ein einziges Mal Punkte aus Berlin mitnehmen. Am 27. Dezember 2019 stand es am Ende 5:4 nach Overtime für das Team von Thomas Popiesch. Er konnte seiner Mannschaft kaum Vorwürfe machen. Die Eisbären erzielten ihre Tore zum genau richtigen Zeitpunkt und hatten einen großartig aufgelegten Mathias Niederberger im Tor. Kurz vor der ersten Drittelsirene erzielte Matt White das 1:0, Morgan Ellis erhöhte in der 29. Minute auf 2:0. Mit einem erfolgreich verwandelten Penalty brachte Ziga Jeglic die Gäste auf 1:2 heran. Eine reichliche Minute später stellte White mit einer tollen Einzelleistung den alten Abstand wieder her.

Für die endgültige Entscheidung sorgten in der Schlussphase Marcel Noebels und der Spieler des Tages, Matthew White, der seinen dritten Treffer im Spiel erzielte. Beim letzten Treffer war das Tor verwaist. Mit diesem Sieg behaupteten die Eisbären ihre Tabellenführung. Sie verfügen jetzt nach 31 Spielen über 63 Punkte. Bereits am Dienstag, 28. Dezember geht es weiter. In Köln wartet das Team von Trainer Uwe Krupp auf die Eisbären.
Hans-Peter Becker
