Spreefüxxe mit Heimniederlage

Foto: Spreefüxxe Berlin

Die Spreefüxxe Berlin müssen die erste Niederlage vor heimischer Kulisse hinnehmen. Gegen Vizemeister Rosengarten blieb eine starke Aufholjagd in Hälfte zwei am Ende doch unbelohnt. Nach einem 18:11 Pausenrückstand kämpfte man sich bis auf zwei Treffer heran. Am Ende gelang es den Gästen aber doch mit 31:27 die Partie für sich zu entscheiden.

Wieder einmal machten sie die Spreefüxxe in der Anfangsphase das Spiel unnötig schwer. Man hatte sich vorgenommen diesmal besser in die Partie zu starten, doch die Vorgaben wurden nicht umgesetzt und man rannte erneut von Beginn an einem Rückstand hinterher. Vor allem im Abschluss bliebt man immer wieder an HL-Torfrau Mareike Vogel hängen. Einzig Vanessa Magg war es erneut mit einer starken Leistung, die ihr Team am Leben hielt. Allein Treffer Nummer 2,3,4 und 5 gingen auf ihr Konto. Am Ende wurde sie mit ihren 9 Treffern erfolgreichste Werferin der Partie. Doch auch sie allein konnte nicht verhindern, dass Rosengarten eine solide Leistung abspielte und sich zur Pause einen deutlichen 18:11-Vorsprung herausspielte.

Foto: Spreefüxxe Berlin

Die Worte von Trainer Christian Schücke in der Halbzeitpause waren eindeutig. Seine Mannschaft hatte bis dato sich nicht an den Schlachtplan gehalten. Entsprechend erwartete er eine Reaktion in Halbzeit zwei und die kam auch. Die Mannschaft hatte diesmal einen besseren Start erwischt. Bianca Trumpf, Vanessa Magg und Sophie Mrozinski verkürzten zum 14:19. Noch war genug Zeit und man merkte, dass nun die Einstellung der Mannschaft stimmte. Doch auch Rosengarten zog an und hielt den Abstand bei fünf Treffern. Fünfzehn Minuten vor Ende waren es sogar wieder sieben Tore. Christian Schücke brachte Ria Estermann auf der vorgezogenen Position, die das Rosengartener Angriffsspiel zunächst vor Probleme stellte. Fünf Füxxetreffer in Folge ließen die Hoffnungen der Heimmannschaft wieder auflodern. So stand es 10 Minuten vor Spielende plötzlich 23:25 und Rosengarten nahm die Auszeit. Eine unglückliche Zeitstrafe gegen Sophie Mrozinksi und ein fragwürdiger Strafwurf brachten Rosengarten zurück auf die Erfolgsspur und die Spreefüxxen blieb trotz starker Aufholjagd ohne Punkte.

Für die Mannschaft gilt es das positive aus der zweiten Spielhälfte mit in die kommenden Aufgaben zu nehmen. Nächstes Wochenende muss man in Beyeröde bestehen bevor dann am 11. November das Tabellenschlusslicht Gröbenzell in den Fuxxbau kommt.

Quelle: Spreefüxxe Berlin

Veröffentlicht von

Christian Zschiedrich

Er kann von sich mit Fug und Recht behaupten, immer ein Leben für und durch den Sport geführt zu haben. Er spielte Fußball, nicht mal untalentiert, brachte es dabei zu einigen Ehren, studierte Sport in Leipzig, arbeitete als Sportlehrer und trainierte Fußballmannschaften. Zwischendurch erwarb er beim DFB seine Trainerlizenz. Nach und nach entdeckte er dabei sein Herz für den Sportjournalismus, schrieb Artikel für verschiedene Zeitungen und hob in Berlin eine eigene Sportsendung im Lokal-TV aus der Taufe. Über 2.000 Sendungen wurden unter seiner Leitung produziert. An`s Aufhören verschwendet er keinen Gedanken, schließlich bietet das Internet viele neue Möglichkeiten.

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