Alba Berlin hat nach dem Sieg gegen Tübingen auch die Wölfe aus Weißenfels bezwungen. Tübingen wurde am Freitag mit 99:63 regelrecht zerlegt. Die Spielstärke des Mitteldeutschen Basketballclub (MBC) wird ähnlich wie die der Tübinger eingestuft. Aber der 89:80 Kraftakt am Sonntag gelang den Berlinern erst in der Overtime.
Beeindruckend, wie die orangefarben gekleideten Wölfe immer wieder durch die Zone der Berliner preschten und leichte Korbleger geschenkt bekamen. Die Albatrosse mussten sich mit diesem Gegner, wenn auch ungern, anlegen, vor allem Vargas spielt, seitdem Aito Trainer ist, befreiter und leistungsstärker. Der auffälligste Berliner aber war zu Beginn Stefan Peno. Der junge serbische Point Guard, der Neuzugang aus Barcelona, steckte den Ball immer wieder klug durch, Alba erwiderte die MBC-Attacken mit Teambasketball. Zur Pause stand es 37:32.
Knapp eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit hieß es 71:71. Siva vergab den letzten Angriff, es ging in die Verlängerung. Der Berliner Coach Aíto García Reneses: „Wir hatten einige Schwierigkeiten mit der alternativen Defense des MBC, sie haben gewechselt zwischen Ganzfeldpresse, Mann-Mann-Verteidigung und Zonendefense. Das hat unseren eigenen Plan durchkreuzt.“ Die Berliner gewannen am Ende 89:80.
Quelle: ALBA Berlin/RBB
