Die Eisbären Berlin haben ihr Heimspiel gegen den Tabellendritten aus Ingolstadt verloren. Ein Tor war zu wenig gegen die abwehrstarke Mannschaft aus Bayern. Die Eisbären plagen sich mit Verletzungssorgen, sechs verletzte Spieler, kurzfristig war auch noch Kapitän Andre Rankel ausgefallen. So konnten die Berliner nur mit drei kompletten Spielreihen antreten.
Die Gäste gingen in der 12. Minute mit 1:0 durch David Elsner in Führung und erhöhten in der 36. Minute durch Brett Olson auf 2:0. Sie nutzten dabei ein Überzahlspiel. Nur zwei Minuten später zeigten die Eisbären, dass sich ihr Überzahlspiel weiter verbessert hat. Danny Richmond traf zum 1:2 Anschluss und mit diesem Zwischenstand ging es in den Schlussabschnitt.
Mehrfach hatten die Eisbären den Ausgleich auf der Kelle. Die Pucks, die nicht das Ziel verfehlten wurden eine Beute des Ingolstädter Goalies Jochen Reimer, der sich zu einer überragenden Leistung aufschwang. In den beiden Schlussminuten setzten die Eisbären alles auf eine Karte und nahmen ihren Torhüter vom Eis. Sekt oder Selters, es blieb beim Mineralwasser, statt des Ausgleichs traf Jerry D’Amigo ins leere Eisbärentor aus sehr ungewöhnlichen Winkel. Es war insgesamt ein ausgeglichenes Spiel, die Gäste hatten das bessere Ende für sich. Beide gingen sehr diszipliniert zu Werke, es gab auf jeder Seite nur jeweils vier Strafminuten.
Nach der Niederlage mit 1:3 belegen die Eisbären Platz 9 in der Tabelle, aktuell mit 16 Punkten nach 11 Spielen. Es wurden 13.216 Eintrittskarten für dieses Spiel verkauft. In der Zuschauergunst sind die Eisbären Spitzenreiter. Weiter geht es am kommenden Freitag, 19. Oktober, dann geben die Grizzlys aus Wolfsburg erstmals in der neuen Saison ihre Visitenkarte in der MB-Arena ab. Die Wolfsburger haben noch größere Startprobleme, bisher nur zwei Saisonsiege und acht Punkte.
Hans-Peter Becker






