Erfolgreicher Abschluss der Champions League Vorrunde

Füchse gewinnen gegen Partizan Belgrad 40:33

Da das Spiel tabellarisch bedeutungslos war, nutzten es die Berliner, um im Rhythmus zu bleiben und sich von den 5.621 Zuschauern mit einer Torgala in die 16‑tägige Länderspielpause zu verabschieden. Gegen die bis dato sieglosen Serben fanden die Füchse nur zögerlich in die Partie. Gegen die Belgrader Abwehr fehlte es an Tempo und an Genauigkeit beim Abschluss. So konnten die eifrig agierenden Gäste zeitweise eine Führung erzielen, bevor der erneut herausragende Mathias Gidsel die Gastgeber erstmals in Front brachte – 8:7/14. Das vorteilhafte Ergebnis konnten die Berliner allerdings nicht verteidigen, weil sie in Folge erneut einige Chancen liegen ließen. Belgrad hielt enorm dagegen und konnte mit einem knappen Vorsprung in die Pause gehen – 18:17/30. Unruhe kam deshalb bei Trainer Nicolej Krickau jedoch nicht auf. „Es war uns gelungen, genügend Chancen zu kreieren, um im Laufe der Zeit den Unterschied zu machen. Wir wussten natürlich auch, dass Partizan aufgrund der vielen Wechsel mit der Zeit müde werden würde.“

Es dauerte im zweiten Abschnitt jedoch einige Zeit, bevor die Füchse das Ergebnis deutlich zu ihren Gunsten gewandelt hatten – 28:24/45. An der Torejagd beteiligten sich neben Gidsel und Freihöfer nun auch Fabian Wiede und Frederick Simak. Dazu findet sich Aymeric Zaepfel im linken Rückraum immer besser im Spielsystem der Gastgeber zurecht. Der 1,89-Franzose lieferte einige Kostproben seiner Wurfgewalt, hat aber noch viel ungenutztes Potential. Am Ende erreichten die Füchse zum dritten Mal in dieser CL-Vorrunde die 40-Tore-Marke. Nach dem 40:33-Sieg geht es für den letztjährigen Königsklassen-Finalisten Mitte November in der Hauptrunde weiter. In die starten die Berliner allerdings mit null Punkten, da sie ihre beiden Spiele gegen den Vorrunden-Ersten Veszprem verloren hatten. Die Gegner sind dann Wisła Płock, die MIT Melsungen, Paris Saint Germain und Aalborg Håndbold. Trainer Krickau dazu: „Das wird ein hartes Stück Arbeit: sechs großartige Mannschaften in einer sehr ausgeglichenen Gruppe, in der wir von Platz sechs starten und uns nach oben arbeiten müssen – hoffentlich bis ins Viertelfinale. Das wird eine schwere Aufgabe.“

Für die Füchse dabei: Ludwig (10 Paraden), Palicka; Wiede (3), Darj, Prantner, Simak (2), Ariño (1), Grøndahl (3), Gidsel (12), Freihöfer (11/7), Langhoff (3), Zaepfel (2), av Teigum (2), Marsenić (1).

Herbert Schalling

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