Nach dem Match am 26. Dezember gegen den SC Magdeburg haben sich die Füchse in die Winterpause verabschiedet. Aber nicht alle: für die Nationalspieler geht es Schlag auf Schlag mit der anstehenden EM in Kroatien weiter. So sieht der Winterfahrplan aus. Kaum Zeit zum Durchschnaufen für Silvio Heinevetter und Co. Zusammen mit Paul Drux, Fabian Wiede und Steffen Fäth wird „Heine“ an der EHF EURO 2018 in Kroatien (12. bis 28. Januar) teilnehmen. Erik Schmidt gehört zum erweiterten Kader und darf sich auch Chancen auf eine EM-Teilnahme ausrechnen. Die Vorbereitung auf die EM beginnt für die deutschen Nationalspieler schon am 28. Dezember mit einem zweitägigen Kurzlehrgang in Kamen-Kaiserau. Am 2. Januar kommt das DHB-Team in Stuttgart zusammen und bestreitet zwei Länderspiele gegen Island (Freitag, 5. Januar, 18 Uhr in Stuttgart und live in der ARD sowie Samstag, 7. Januar, 14 Uhr in Neu-Ulm und live via www.handball-deutschland.tv).
Nach zwei freien Tagen werden sich die Bad Boys am 10. Januar in Berlin treffen und tags darauf nach Zagreb fliegen. Deutschland startet dort am 13. Januar gegen Montenegro ins Turnier. Weitere Gegner der Vorrundengruppe C werden Slowenien (15. Januar) und Mazedonien (17. Januar) sein. Die ersten drei Teams jeder der vier Gruppen erreichen die Hauptrunde. Zudem im Einsatz bei der EM sind wohl Bjarki Elisson (mit Island), Mattias Zachrisson (mit Schweden), Petar Nenadic (mit Serbien/wechselt nach Veszprém) sowie die Kroaten Marko Kopljar, Stipe Mandalinic und Jakov Gojun. In der Gruppe A spielen alle sechs Füchse mit ihren Ländern überraschenderweise gegeneinander. Hans Lindberg wird mit Dänemark auf Tschechien, Ungarn und Spanien treffen.
Während sich die Nationalspieler in Kroatien auf das Turnier vorbereiten, bitten Trainer Velimir Petkovic und Sportkoordinator Volker Zerbe die Füchse am 11. Januar zum offiziellen Trainingsstart. „Wir wollen auf einem guten Niveau trainieren und den Grundstein für die weitere Saison legen“, sagt Zerbe. Das Training wird im Januar wird aus diesem Grund aus den zurückgebliebenen Bundesliga-Profis plus Teilen der A-Jugend und der zweiten Mannschaft absolviert. „Den Jugendspielern wollen wir die Möglichkeit geben, sich bei den Profis optimal weiterzuentwickeln.“ Am 21. Januar bestreiten die Füchse ein Trainingsturnier in Dessau, für den 28. Januar ist ein Testspiel in Jena gegen Leipzig geplant.
Füchse bestreiten zwangsläufig umstämdehalber im EHF-Cup ihr Heimspiel im Februar gegen St. Raphael in Potsdam, weichen für ihr EHF-Cup-Match gegen St. Raphael in die MBS Arena nach Potsdam aus. Grund ist die Hallenhockey-WM. In der Zeit vom 5. bis 11. Februar wird in der Max-Schmeling-Halle, der Heimspielstätte der Füchse, die WM 2018 im Hallenhockey ausgetragen. Am Mittwoch, 7. Februar, spielen die Füchse allerdings um 19.30 Uhr gegen St. Raphael – und weichen nun deshalb in die MBS Arena nach Potsdam aus. „Wir haben die Gelegenheit sofort ergriffen und freuen uns, dass wir im neuen Jahr ein Spiel in Potsdam austragen dürfen. Wir haben in Potsdam viele treue Fans und wollen ihnen damit etwas zurückgeben“, sagt Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning. Für die Füchse ist die 2055 Zuschauer fassende MBS-Arena in der Brandenburgs Hauptstadt kein unbekannter Ort, schließlich spielen die Berliner im Sommer zur Saisoneröffnung fast schon regelmäßig in Potsdam gegen den dort ansässigen Drittligisten VfL.
„Die Füchse Berlin haben ja die MBS Arena praktisch miteröffnet“, sagt Andrea Klemund, Geschäftsführer der Luftschiffhafen Potsdam GmbH, „und deshalb freut es mich besonders, dass es uns gemeinsam mit Bob Hanning endlich mal gelungen ist, ein Pflichtspiel der Füchse in die MBS Arena zu holen.“ Die Füchse Berlin eröffneten am 18. Januar 2012 gemeinsam mit dem VfL Potsdam den Spielbetrieb der MBS Arena und sind seitdem in jedem Jahr zur Eröffnung der Handballsaison in der MBS Arena zu Gast. „Natürlich ist die MBS Arena für ein Punktspiel der Füchse Berlin eigentlich zu klein aber da geht mein Dank noch einmal an Bob Hanning, der sich ausdrücklich dafür eingesetzt hat, dieses Spiel in die handballbegeisterte Stadt Potsdam zu geben. Die Potsdamer Fans werden es ihm danken!“
Quelle: Füchse Berlin
