Berg- und Talfahrt zum Sieg. Füchse gewinnen gegen TVB Stuttgart 37:32

Nach 50 Tagen wieder Füchse-Handball in Berlin. Großer Jubel und Ehrung für die Europameister Gidsel und Andersson und für die „Vize“ Langhoff und Lichtlein. Die Max-Schmeling-Halle ausverkauft. Das Spiel dagegen zunächst ein Stimmungskiller. Das erste Berliner Tor nach 5:32 zum 1:2. Viele technische Fehler, Missverständnisse beim Aufbau, der Auftritt der Gastgeber ohne Struktur. Ernüchterndes Fazit von Trainer Krickau: „Unser Angriff war heute weit weg von unserem Niveau“. Die kleine Hoffnung nach der 6:5-Führung/15. war schnell wieder dahin, weil Stuttgart weiter schnellen und einfachen Handball spielte. Auch zwei rote Karten in der ersten Hälfte brachte die Schwaben nicht von ihrer Linie ab. Mit drei Toren Vorsprung gingen die Gäste in die Kabine – 13:16/30.

Nach offenbar klärenden Worten zur Pause trat ein „verändertes Füchse-Team“ zum zweiten Spielabschnitt auf die Platte. Mit einem 6:1-Lauf innerhalb weniger Minuten wurde das Ergebnis gedreht. „Ich war sehr zufrieden mit unserer Umstellung in der zweiten Halbzeit, wo wir eine ganz andere Angriffsstruktur gezeigt haben“, fand Coach Krickau „Das haben die Spieler gut umgesetzt“. Mit dem 18:17/35. – der ersten Führung der Gastgeber seit der 15. Minute – nahmen die Füchse die Partie in ihre Hand. Mehr Tempo und besserer Zugriff auf die Gegenspieler – so wuchs der Vorsprung kontinuierlich an. Auf dem Weg zum klaren Sieg erzielte Welthandballer Gidsel seinen 200. Saisontreffer. Mit dem 37:32-Erfolg bleibt der deutsche Meister einer der Verfolger von Tabellenführer Magdeburg und damit im Rennen um die Champions-League-Qualifikation.

Das nächste Heimspiel findet am 1. März 2026 statt. Gegner sind dann die Rhein-Neckar Löwen.

Für die Füchse erfolgreich: Darj (3), Andersson (8), Lichtlein (5), Gidsel (7), Freihöfer (8/2), Langhoff (2), av Teigum (4)

Herbert Schalling

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