Spreefüxxe ohne Punkt in Mainz

Die Spreefüxxe Berlin können bei ihrer letzten Auswärtsreise 2018 keine Punkte erzielen. Beim 1.FSV Mainz 05 unterliegt das Team aus der Hauptstadt mit 33:28. Dabei starteten die Spreefüxxe trotz der langen Fahrt gut in die Partie. Anna Blödorn und Paula Förster brachten die Berlinerinnen mit 0:2 in Führung. Die Gastgeberinnen erholten sich davon schnell und gingen durch einen 4:0-Lauf mit 4:2 in Front.  Von nun an war es eine enge Partie. Die Spreefüxxe zeigten insgesamt eine kämpferische Leistung, konnten sich letztendlich wieder nur eine schlechte Chancenausbeute vorwerfen. Diese wurden von den Mainzerinnen eiskalt mit Tempogegenstößen bestraft. Zur Halbzeit hatte man bereits 18 Gegentreffer hinnehmen müssen, selbst hatte man 13 erzielt.  In der zweiten Hälfte änderte sich nicht mehr viel. Mainz konnte den Abstand stets auf 4-6 Treffer aufrecht erhalten, sodass die Spreefüxxe auch mit viel Willen nicht mehr näher herankamen. Am Ende gab es für die Berlinerinnen die vierte Auswärtsniederlage der Saison.

Spreefüxxe Trainer Miranda Gonzalo fand nach der Partie trotzdem positive Worte: „Ich bin trotz der Niederlage stolz auf meine Mannschaft. Es ist nach wie vor eine positive Entwicklung der Mannschaft zu sehen. Dennoch sind wir noch nicht konstant genug in unserer Leistung, um Mannschaften wie Mainz zu schlagen. Wir haben starke Phasen, aber auch immer noch zu viele Phasen mit vielen Fehlern und schlechten Abschlüssen.“ Zum Jahresabschluss empfangen die Spreefüxxe am kommenden Sonnabend die Kurpfalz Bären. Eine erneut schwere Aufgabe, für die sich die Spreefüxxe Unterstützung vom Berliner Publikum erhoffen und gerne den 7. Tabellenplatz zum Jahreswechsel verteidigen möchten.

Spreefüxxe Berlin: Faßold, Krüger; Kolosove (3/1), Krakat (2), Momot, Humer, Blödorn (4), Kirchoff-Madsen (3), Wagenlader (2), Schwarz, Förster (3), Magg (11/2). Zeitstrafen: Momot, Humer, Kirchhoff-Maden, Wagenlader

 Quelle: Anna Eber, Füchse Frauen Handball

Veröffentlicht von

Christian Zschiedrich

Er kann von sich mit Fug und Recht behaupten, immer ein Leben für und durch den Sport geführt zu haben. Er spielte Fußball, nicht mal untalentiert, brachte es dabei zu einigen Ehren, studierte Sport in Leipzig, arbeitete als Sportlehrer und trainierte Fußballmannschaften. Zwischendurch erwarb er beim DFB seine Trainerlizenz. Nach und nach entdeckte er dabei sein Herz für den Sportjournalismus, schrieb Artikel für verschiedene Zeitungen und hob in Berlin eine eigene Sportsendung im Lokal-TV aus der Taufe. Über 2.000 Sendungen wurden unter seiner Leitung produziert. An`s Aufhören verschwendet er keinen Gedanken, schließlich bietet das Internet viele neue Möglichkeiten.

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