Herbstmeister VSG Altglienicke

Die Tabellenführung, so beeindruckend sie sein mag, damit gerechnet hatte vor Saisonbeginn kaum jemand, sie besteht mit 36 Punkten „nur“ aufgrund des besseren Torverhältnisses 44:21 gegenüber dem Tabellenzweiten Energie Cottbus mit 41:26.

Energie gewann 2:0 bei Lichtenberg 47 und Altglienicke schaffte zu Hause immerhin ein 2:2 gegen den 1. FC Lok Leipzig, dem Tabellendritten mit 34 Punkten.  Ein Höhepunkt kommt am Samstag, 07.12.19, 13.30 Uhr, für Altglienicke, die VSG freut sich auf Energie Cottbus zum Match Erster gegen Zweiter. Kompliment, wer dieses Regiebuch geschrieben hat.

Erfreulich aus Berliner Sicht, der 1:0-Erfolg vom FC Viktoria 89, Torschütze Menz (40.), bei Wacker Nordhausen, vor 457 Zuschauern. Mit den drei entführten Punkten kommt Viktoria aktuell auf 24, Tordifferenz plus 5 und klettert damit vor Lichtenberg 47 auf Platz acht. Einen Zähler dahinter hinter ist der BFC Dynamo platziert, unter der Woche gewann der BFC Dynamo gegen Wacker Nordhausen vor 731 Zuschauern mit 3:1. Lukas Brumme erzielte alle drei Tore. Nordhausen war durch Pichinot 1:0 in der neunten Minute früh in Führung gegangen.

Einen weiteren Sieg erzielte der Berliner AK mit 4:0, vor 1.508 Zuschauer in Babelsberg. Drei Tore in Folge, aber nicht in einer Halbzeit markierte Cigerci (14., 40. Und 67.). Kahraman steuerte das 4:0 bei. . „Innerhalb des Kaders gab es Querelen“ begründet Trainer Dirk Kunert, der fünf Spieler in der Woche vor dem Match bis zum Jahresende vom Spiel und Training suspendierte, darunter der beste Saison-Torschütze Pierre Merkel (sieben Treffer), Niklas Brandt, Oliver Hofmann, Kay Michel und Marcus Mlynikowski.

Zwischen Lok Leipzig und Wacker Nordhausen platzierte sich die Mannschaft von Andreas Zecke Neuendorf, Hertha BSC II, belegt Platz 4 mit 33 Punkten. Bereits am Freitag, 6.12. ab 18 Uhr, kommt der 1. FC Lok Leipzig ins Amateurstadion. Am Samstag, 7.12. um 13.30 Uhr, ist zeitgleich mit Altglienicke – Cottbus der Berliner AK beim Tabellenletzten Bischofswerdaer FV angesetzt.

Am Sonntag, 8.12. 13.30 Uhr, stehen drei weitere Spiele mit Berliner Beteiligung auf dem Programm: RW Erfurt – Viktoria 89, Lichtenberg 47 – VfB Auerbach und im Karl-Liebknecht-Stadion heißt es Babelsberg 03 (Tabellenvorletzter) – BFC Dynamo.

Christian Zschiedrich

13. Regionalliga-Spieltag

Die 13 ist für Viele eine Glückszahl. Der Aberglauben kann aber auch genau das Gegenteil bewirken. Hertha II und Altglienicke führen weiter ein fünfköpfiges Feld an, obwohl sie Federn ließen. VSG Altglienicke verlor sogar 1:2 im Berlin-Derby gegen Lichtenberg 47. Dennoch stehen sie mit 28 Punkten auf Platz Zwei. Hertha holte in Halberstadt beim 2:2 wenigstens einen Punkt und ist mit 29 Punkten Tabellenführer. Beide Berliner Clubs haben den 1.FC Lok Leipzig (28 P.), Energie Cottbus (26 P.) und dazu Wacker Nordhausen (23 P.) im Nacken. Lok gewann 3:0 beim Bischofswerdaer FV, Energie entführte aus Babelsberg (0:1) die drei Punkte und Wacker Nordhausen fertigte Optik Rathenow gar 4:0 ab.

Abgeschlagen ist der Bischofswerdaer FV mit nur fünf Punkten alsTabellenletzter. Abstiegsgefährdet sind Babelsberg 03, Vorletzter (8 P.), Optik Rathenow (16., 11 P.) und Germania Halberstadt (15., 12 P.). Oben geht es wesentlich enger zu. Zum kommenden 14. Spieltag werden drei spannende Berlin-Derbys  erwartet, deren Ausgang schwer vorhersehbar ist.

Freitag, 1.11. ab 19.00 Uhr, Amateurstadion Hertha BSC – Lichtenberg 47 (10.), Samstag, 2.11. Jahnstadion, 13.30 Uhr trifft die VSG Altglienicke auf den FC Viktoria 89 und am Sonntag, 3.11. 13.30 Uhr, Poststadion,  Berliner AK – BFC Dynamo.

Der BAK 07 scheint mit 16 Punkten (9.) trotz Trainerwechsel, Dirk Kunert führt jetzt Regie, aus dem Aufstiegsrennen zu sein. Dirk Kunert war von der 2:4-Niederlage bei Viktoria 89 sehr enttäuscht. Es scheint in dieser Saison an Qualität zu mangeln.

Derzeit im Mittelmaß und von den übrigen Berlinern am besten platziert ist Viktoria (7., 20 P.), es folgt der BFC Dynamo (8., 18 P.), BAK 07 (9., 16 P.) und Lichtenberg 47 (10., 16 P.). Der BFC Dynamo gewann immerhin 2:0 gegen ZFC Meuselwitz. was gelingt am Sonntag, 3.11. im Poststadion bei den Moabitern.

Christian Zschiedrich

Blutleere Dynamos im Prestigeduell und Viktoria 89 schlägt den Chemnitzer FC

Die Regionalliga Nordost fabrizierte vor dem letzten Spieltag erstaunliche Kantersiege. Schauen wir insbesondere auf die fünf Berliner Vertreter: FC Viktoria 89 – Chemnitzer FC 4:2, ZFC Meuselwitz – Berliner AK 3:0, Hertha BSC II – 1.FC Lok Leipzig 0:2 und BFC Dynamo – VSG Altglienicke 0:4.

Für BAK 07 und Hertha II ging es um nichts mehr und prompt wurde am 33. Spieltag vergeigt. Der Chemnitzer  FC stand als Aufsteiger und Meister fest. Prompt ließen die Sachsen, vor 828 Zahlenden, in einer torreichen Partie, die Punkte in Berlin. Die Südberliner boten im letzten Heimspiel ihren Anhängern ein engagiertes und ansehnliches Spiel. Am letzten Spieltag muss am Samstag, 18.05. lediglich zum BAK auswärts ins Poststadion gereist werden. Herthas Niederlage sahen im Amateurstadion immerhin 616 Zuschauer. Der Coach der Lokomotive aus Leipzig hatte die Begegnung als Charaktertest bezeichnet. BAK 07 bleibt mit 67 Punkten auf Platz Zwei und Hertha II mit 56 Punkten auf dem 4. Platz.

Die VSG Altglienicke ist mit 39 Punkten, jetzt auf Rang 14 und gerettet! Bereits die Hinspiel-Begegnung  gewann Altglienicke mit 5:0 gegen den BFC Dynamo, der sich mit dem 0:4 um ein Gegentor verbesserte. 42 Punkte, Platz 11, ist jenseits von Gut und Böse, da kann man dem Gegner erneut was gönnen. Das Nachholspiel wurde wenigstens mit 2:0 gegen Babelsberg 03 gewonnen. Altglienicke empfängt nun abschließend Wacker Nordhausen. Alle Spiele finden zeitgleich am Samstag, 18.05. ab 13.30 Uhr, statt. Lediglich eine Ausnahme wird es geben. Bereits am Freitag, 17.05. kommt es zum Aufeinandertreffen von Rot-Weiß Erfurt (5.) und dem BFC Dynamo.

Hertha BSC II muss nach Rathenow. Die Optiker haben unter ihren langjährigen Trainer Ingo Kahlisch ein kleines Wunder vollbracht und die Rote Laterne an Budissa Bautzen abgegeben. Das neue Schlusslicht verlor 1:5 bei Oberlausitz Neugersdorf. Die Abstiegsfrage bleibt offen, ob Bautzen oder Rathenow oder sogar beide absteigen müssen.

Christian Zschiedrich

Munteres Treiben in der Regionalliga Nordost

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, spürbar in der Regionaliga NO im Abstiegskampf. Vom Tabellen14., der VSG Altglienicke (33 P.), hoffen der Bischofswerdaer FV (33 P.), Oberlausitz Neugersdorf (28 P.), Budissa Bautzen (25 P.) und vor allem Optik Rathenow (21 P.), dass in Liga Drei Carl Zeiss Jena und Energie Cottbus weiter von Sieg zu Sieg eilen. Schaffen sie den Klassenerhalt in der 3. Liga, würde nur ein Regionalligaverein absteigen. Optik Rathenow hätte bei Abgabe der Roten Laterne das Wunder für den Verbleib geschaffen.

Budissa Bautzen ist total von der Rolle, verlor zu Hause 0:4 gegen Optik Rathenow. Vier Punkte bei ausstehenden vier Spielen, da ist noch alles möglich. Der 31. Spieltag bringt die Sonntags-Paarungen mit den Rathenowern um Trainer Kahlisch im Stadion Vogelgesang, Optik gegen Lok Leipzig und Budissa Bautzen muss nach Nordhausen. Die Wackeraner stehen auf Platz 4 hinter Herthas Zweite. Die Thüringer verloren im Poststadion immerhin 1:4 gegen den Berliner AK, der mit 63 Punkten Platz zwei einnimmt, aber leider keinen Antrag auf höherklassige Teilnahme gestellt hat.

Der Chemnitzer FC führt mit Blick auf Hertha mit 19 Punkten und 12 sind in vier Spielen noch zu vergeben. BAK und Chemnitz trennen jetzt 10 Punkte. Das wäre für den Meisterschaftstitel noch interessant und kann am kommenden Spieltag im Berlin-Derby Hertha II – BAK 07 schon Geschichte sein. Chemnitz, 1:0-Sieger über Hertha BSC – mit den Profis Gersbeck, Dardai, Dilrosun und Köpke, werden sich im Treffen mit Neugersdorf (16.) die Butter nicht vom Brot nehmen lassen.

Interessant ist der kommende Spieltag auch mit den weiteren Paarungen: Freitag, 26.04. 18.30 Uhr, Jahn-Sportpark, VSG Altglienicke – Babelsberg 03 (7.). Altglienicke gelang mit dem 3:1-Sieg bei Lok Leipzig eine kaum für möglich gehaltene positive Überraschung. Dadurch scheint der Klassenerhalt mit derzeit 33 Punkten, Platz 14, recht greifbar zu sein.

Der BFC Dynamo verlor zwar 1:4 im Heimspiel gegen Bischofswerdaer FV, wird aber nicht mehr in die Bredouille kommen. Am Freitag, 26.04. geht es im Friesenstadion gegen Union Fürstenwalde (4:2 Sieger in Babelsberg).

Am Sonntag, 28.04. 13.30 Uhr, steht im Amateurstadion ein Berlin-Derby, der Zweite gegen den Dritten, an: Hertha BSC – Berliner AK 07. Die insolvente Viktoria 89 darf sich freuen, die Saison einigermaßen gut über die Runden gebracht zu haben – trotz der neun abgezogenen Punkte, ungefährdet 36 punkte auf der Habenseite, Platz 10. Das ist garantiert auch ein Verdienst von Trainer Jörg Goslar. Hinzu kommt das Erreichen des Berliner Pokal-Finales. Jörg Goslar bekommt trotzdem den Laufpass; er muss am Saisonende seinen Stuhl räumen. Viktoria empfängt am Samstag, 27.04. 13.30 Uhr, Stadion Lichterfelde, den VfB Auerbach.

Christian Zschiedrich      

VSG Altglienicke und BFC Dynamo von allen guten Geistern verlassen

Christian Zschiedrich  Foto: Hans-Peter Becker

Die Regionalliga Nordost bestreitet nach 18 Spieltagen bereits die zweite Halbzeit der Saison. In der hat Hertha BSC in der Bundesliga, so jahrelang im Vergleich zur Hinrunde geschwächelt. Nach dem 2:0-Auswärtssieg in Hannover bleibt zu hoffen, dass es in dieser Saison anders, hoffentlich besser ist. Allerdings sind dort erst 13 Spieltage absolviert.

Aktuell scheint es in der Regionalliga Nordost VSG Altglienicke und den BFC Dynamo zu treffen. Noch steht der BFC kurz über dem Strich der abstiegsgefährdeten Mannschaften. Es ist aber nur ein winziges Pünktchen. Altglienicke dagegen ist bereits unter den Strich gerutscht und muss eine 1:7-Packung vom Auswärtsspiel in Erfurt verkraften. Der BFC Dynamo verlor sogar sein Heimspiel gegen den VfB Auerbach mit 0:3 und muss am Samstag, 8.12. ins Friedensstadion zum Mitkonkurrenten Germania Halberstadt.

Die Halberstädter verloren 1:3 in Babelsberg. Nicht wegen der Niederlage, sondern infolge schwerwiegender Vorwürfe einer versuchten Spielmanipulation brennt bei Germania die Luft. Sportdirektor Andreas Petersen steht dabei im Mittelpunkt. Er soll sich an zwei Ex-Germanen gewandt zu haben, um den Ausgang des Spieles zu beeinflussen. Man darf gespannt sein, ob die beiden jetzt Babelsberger Akteure bei ihren Vorwürfen bleiben. Wie die Potsdamer Neusten Nachrichten meldeten, „sollen es insgesamt 12.000 Euro gewesen sein, die als Angebot genannt wurde. Petersen hatte die Kontaktaufnahme zu den beiden ehemaligen Germania-Kickern eingeräumt. Die Vorwürfe eines versuchten Spielbetrugs bezeichnete er aber als „Riesen-Blödsinn und an den Haaren herbeigezogen“. Auf der Vereinshompage ist zu lesen: „Germania Halberstadt ist auch nach der Umstrukturierung im Sommer überhaupt nicht in der Lage, Gelder für solche Machenschaften zweckentfremden zu können. Der ganze Sachverhalt erscheint mir sehr untypisch. ..Fakt ist, der SV Babelsberg meldete den „Vorgang“ dem NOFV und schaltete eine Anzeige. Tags darauf machten in diversen Medien drei Namen die Runde, nämlich die der Ex-Spieler des VfB Germania, Tom Nattermann und Manuel Hoffmann, sowie des Sportchefs der Halberstädter Regionalliga-Mannschaft, Andreas Petersen, der die Vorwürfe von sich wies und nun seinerseits mit anwaltlicher Hilfe gegen die „Schmutzkampagne“ vorgehen will.“

Die VSG Altglienicke (14.) muss am Samstag,8.12. um 13.30 Uhr, ins Berliner Amateurstadion zum Tabellenvierten Hertha BSC II zum Derby. Die Mannschaft von Ante Covic besiegte Wacker Nordhausen (jetzt 6.) mit 2:1 (Blumberg und Siakam trafen) und Hertha hat gleich wieder den Heimvorteil. Ein weiteres Lob geht an Viktoria 89 (5.) und den beständigen BAK 07. Der BAK gewann auswärts 3:0 in Bischofswerder (10.), Viktoria 89 bezwang Budissa Bautzen mit 1:0 durch den Treffer einen von Sliskovic verwandelten Foulelfmeter. Es war der vierte Sieg in Folge ohne ein Gegentor. Leider sahen nur 203 Zuschauer im Stadion Lichterfelde das Spiel, trotz des anhaltenden Aufwärtstrends. Ins Amateurstadion zu Hertha wagten sich 225 Zuschauer gegen Nordhausen.

Spitzenreiter Chemnitzer FC  gewann in Fürstenwalde (11.) 4:2. Das Punktverhältnis nach 18 von 34 Spielen steht 48 zu 38 zugunsten der Chemnitzer. Die Saison ist Der Tabellenführer empfängt am Samstag, 8.12. Babelsberg 03 und BAK 07 empfängt am Sonntag, 9.12. ab 13.30 Uhr im Poststadion Union Fürstenwalde. Eine nicht ganz leicht zu lösende Aufgabe steht Viktoria 89 beim 1.FC Lok Leipzig (8.) im Bruno-Plache-Stadion bevor. Drei Berliner Clubs stehen recht ordentlich da: BAK 07 Zweiter, Hertha BSC Vierter, Viktoria 89 Fünfter – die Ausnahmen, der BFC Dynamo und die VSG Altglienicke mit Problemen.

Christian Zschiedrich

Viktoria 89 schlägt BAK 07 und BFC Dynamo verliert

Der BFC Dynamo, aktuell auf Platz 11, und Altglienicke, Platz 13, verloren am 17. Spieltag und sind mit 20 bzw. 19 Punkten in gefährlicher Nähe zu den Plätzen, die den Abstieg bedeuten könnten. Der BFC Dynamo verlor sein Heimspiel gegen Rot-Weiß Erfurt mit 0:3 und Altglienicke machte es auswärts in Nordhausen nicht besser, blieb ohne eigenen Treffer und kehrte mit einer 0:2 Niederlage zurück.

Am kommenden 18. Spieltag hat der  BFC Dynamo erneut ein Heimspiel, am Sonntag, 2.12. ist der VfB Auerbach im Jahnsportpark zu Gast. Die VSG Altglienicke spielt, da sich beide den Jahnsportpark teilen, wieder auswärts und muss in Erfurt antreten.

Viktoria 89 hat sich im Berlin-Derby vor 438 Zuschauern im Stadion Lichterfelde mit dem 2:0 über den Berliner AK 07 ordentlich Luft verschafft. Ein Ergebnis, das man beim Spitzenreiter Chemnitzer FC  erfreut zur Kenntnis genommen haben dürfte.  Sie ließen Federn und verloren mit 1:2 beim Aufsteiger Bischofswerdaer FV. Insofern schade aus Berliner Sicht, der BAK hätte den Abstand verkürzen können, so bleibt es bei den 10 Punkten Rückstand.

Schlusslicht, abgeschlagen mit nur 9 Punkten auf der Habenseite, bleibt der andere Aufsteiger Optik Rathenow. Die Mannschaft von Ingo Kahlisch hat sich zwar noch nicht aufgegeben. So langsam sollte die Aufholjagd beginnen, vielleicht gelingt ja in Neugersdorf der dritte Saisonsieg. Beim Auftritt im Amateurstadion, bei Herthas Zweiter wurde immerhin ein Punkt, beim 1:1 geholt. Trainer Ante Covic: „Wir waren nicht gierig genug“. Für seine Mannschaft steht erneut ein Heimspiel an, am ersten Adventssonntag kommt Wacker Nordhausen ins Amateurstadion.

Christian Zschiedrich

Das Zuschauerinteresse in der Regionalliga Nordost schwankt gewaltig

In der Regionalliga Nordost sind bereits 12 Runden gespielt – mit einem Auf und Ab für die Berliner Mannschaften. Am konstantesten der Berliner AK (26 Punkte) Tabellenplatz zwei und Hertha BSC II, (24 Punkte) Tabellenplatz drei.

So wie früher Bayern München in der Bundesliga Langeweile verbreitete, so scheint es mit Tabellenführer Chemnitzer (36 Punkte) in der Regionalliga Nordost in dieser Saison zu werden.

Schauen wir auf die Berliner. Publikumsmagnet in Berlin ist der BFC Dynamo. Gegen Oberlausitz Neugersdorf beim 2:1-Sieg kamen 449 Zuschauer ins Stadion. Auswärts wollten 603 Zuschauer bei der 1:4-Niederlage in Meuselwitz dabei sein. Beim Berlin-Derby gegen Viktoria 89, 1:1 Unentschieden waren nur 508 Zahlende anwesend. Immerhin, zum Vergleichs das 2:0 des BAK 07 gegen Optik Rathenow registrierte 207 Zuschauer, gegen den  1.FC Lok Leipzig wollten im „Plache“ 2.635 Zuschauer dabei sein und Chemnitz (befindet sich in der Insolvenz) beim 2:0 gegen Nordhausen, kauften 5.578 Zuschauer ein Ticket. Was die Zuschauergunst unterhalb der 3. Liga betrifft, da hat Berlin Nachholebedarf.

Altglienicke ist nach  zwei Niederlagen auf einen Abstiegsplatz gerutscht. Das 2:3 in Fürstenwalde und 0:1 zu Hause vor 119 Zuschauern gegen Budissa Bautzen waren dafür verantwortlich.

Der 13. Spieltag, infolge der Länderspielpause erst ab Freitag, 19.10., 19.00 Uhr, mit  FC Viktoria 89 – RW Erfurt, Samstag, 20.10., 13.30 Uhr, Hertha BSC II – Chemnitzer FC,  Bischofswerdaer FV – BFC Dynamo, Optik Rathenow – Budissa Bautzen, Sonntag, 21.10., 13.30 Uhr, VSG Altglienicke -1.FC Lok Leipzig, Wacker Nordhausen – Berliner AK. Der Vollständigkeit halber hier die Partien ohne Beteiligung Berliner Mannschaften  ZFC Meuselwitz – VfB Auerbach und Oberlausitz Neugersdorf – Germania Halberstadt.

Christian Zschiedrich

Zwei Berlin-Derbys am 9. Spieltag

Die Vereine der Regional-Liga absolvierten ihr Meisterschaftsprogramm  mit einer englischen Woche. Die Bilanz der Mittwochspiele ergaben für die Berliner Clubs vier Siege und eine Niederlage. Lediglich die VSG Altglienicke verlor gegen Spitzenreiter Chemnitz 1:2. Die Chemnitzer marschieren – 8  Siege, 24 Punkte, gefolgt von Wacker Nordhausen mit 18 Punkten. Mit 16 Punkten stehen auf Rang 3 und 4 zwei Berliner Vereine: Hertha BSC II und der Berliner AK. Beide Clubs gewannen am 7. Spieltag – Hertha II mit 2:0 gegen Union Fürstenwalde (18.) und der BAK 07 3:0 zu Hause gegen Germania Halberstadt. Ebenso erfolgreich, 2:0, Viktoria 89 in Meuselwitz und weiter mit ansteigender Formkurve, der BFC Dynamo, siegte 2:0 bei Optik Rathenow. So kann‘s weitergehen!

Zufriedenstellende Ergebnisse auch am darauffolgenden Wochenende zum 8. Spieltag. Ein Sieg, zwei Unentschieden und eine fast erwartete Niederlage des BAK 07, mit 1:3, in Chemnitz. Hertha II überraschte, mit dem deutlichen 4:1 Sieg im Amateurstadion gegen Babelsberg. Die beiden Remis: Ein 3:3 im Berlin-Derby zwischen Viktoria 89 und VSG Altglienicke und ein 1:1 zwischen BFC Dynamo und Wacker Nordhausen. Die Tabellenstände von Viktoria 89 (6.), BFC Dynamo (11.) und VSG Altglienicke (12.) seien hiermit auch festgehalten.

Am kommenden Samstag, 22. September heißt es im Jahn-Sportpark um 13:30 Uhr VSG Altglienicke – Berliner AK. Zur selben Zeit empfängt Viktoria 89 im Stadion Lichterfelde den Bischofswerdaer FV. Am Sonntag, 23. September ab 13:30 steigt im Amateurstadion das interessante Duell zwischen Hertha BSC II und BFC Dynamo. Der BFC klettert langsam nach oben und Hertha II ist gut in Form.

Christian Zschiedrich

Neun Tore in Halberstadt, die Regionalliga im Überblick

Der BFC Dynamo gewinnt am 11. Spieltag mit 5:4 in Halberstadt. Acht Minuten vor Ultimo führte Germania noch 4:3. Steinborn (84.) und Kamm Al-Azzawe (90 + 3) kippten das Spiel zugunsten des BFC Dynamo, der mit dem Sieg, 22 Punkte, seinen zweiten Tabellenplatz hinter den Cottbusern verteidigte. Am Sonntag, 13.30 Uhr, Jahn-Sportpark kommt es zur Begegnung gegen Chemie Leipzig. Drei Berliner Clubs verloren ihre Spiele, Altglienicke unterlag zu Hause 0:1 gegen Wacker Nordhausen. Deutlich war die 0:4-Niederlage des Berliner AK in Meuselwitz, dagegen knapp das 0:1  von Viktoria 89 vor 2.705 Zuschauern bei Chemie Leipzig. Der leidenschaftlich kämpfende Gastgeber spielte anfangs sogar auffallend defensiv. Viktoria hatte mehr vom Spiel, konnte sich aber trotz der spielerischen Überlegenheit kaum Torchancen erspielen. Der spielentscheidende Treffer fiel in der 34. Minute durch Wajer. Das Powerplay von Viktoria in der Schlussphase überstanden die Leipziger ohne Gegentreffer. Ziel von Thomas Herbst und seiner Viktoria war es, nach der vierten Niederlage in fünf Spielen sich wieder nach oben in der Tabelle zu orientieren. Vielleicht klappt es ja am Sonntag, 13.30 Uhr, Stadion Lichterfelde im Berlin-Derby gegen Aufsteiger TSG Altglienicke. Ein Unentschieden gab es noch beim 1:1 zwischen VfB Auerbach und Herthas Zweite. Cakmak glich in der 60. Spielminute die Führung von Stock (28.) aus. Am Samstag, 13.30 Uhr Anstoß, kommt der ZFC Meuselwitz (6.) zum Tabellen-Dreizehnten ins Amateurstadion.

Christian Zschiedrich