Füchse wollen Wiedergutmachung leisten

Am Sonntag, 15.09. steht für die Füchse das nächste Heimspiel an. Gegner um 16:00 Uhr ist der TVB Stuttgart. Der Auswärtssieg in Göppingen gibt nach der unnötigen Heimpleite gegen Minden Aussicht auf Besserung. Die gesamte Füchse-Familie hofft auf den zweiten Heimsieg der Saison. Dass das nicht einfach wird, zeigt das Ergebnis im Heimspiel der letzten Saison: Da verloren die Füchse mit 25:30. Die Jungs von Velimir Petkovic sind also gewarnt. Umso mehr brauchen die Berliner also die Unterstützung ihrer Fans. Bringt den Fuchsbau zum Beben!

Von vielen wurde der Sieg gegen Göppingen als so etwas wie der Befreiungsschlag für die Füchse Berlin gesehen. Dass das der Wahrheit entspricht, müssen die Berliner am Sonntag unter Beweis stellen. Das weiß auch Trainer Velimir Petkovic: „Aus so einem Loch, in das wir uns selbst gebracht haben, kommen wir nur mit mehr Siegen wieder raus“. Einfach wird das allerdings nicht. Das zeigen auch die Spiele der letzten Saison: Im Hinspiel mussten die Füchse zu Hause eine 25:30-Niederlage hinnehmen und im Rückspiel konnten die Berliner in allerletzter Sekunde den Sieg einfahren, als Hans Lindberg vom Siebenmeterstrich verwandelte. Gewarnt sind die Füchse also allemal.

Auch in größerer Vergangenheit sind kaum Duelle der beiden Kontrahenten zu finden, aus denen ein eindeutiger Sieger hervorging. Jeden Zuschauer erwartet somit ein hart umkämpftes und spannendes Spiel, in welchem die Füchse natürlich siegen wollen, um den zweiten Heimsieg der Saison einzufahren. „Nach dem Sieg in Göppingen herrscht natürlich eine bessere Atmosphäre“, sagt Petkovic und gibt somit Grund auf Vorfreude auf das kommende Spiel. Den Sieg und die Punkte haben die Berliner auch bitter nötig, damit sie den gewünschten Kurs Richtung oberes Tabellendrittel einschlagen können.

Lichtblick der Hauptstädter ist Hans Lindberg der vor Beginn dieses Spieltages mit 34 Treffern die Torschützenliste anführt. Nach bisher zwei Siegen und zwei Niederlagen und einer Tordifferenz von 81 geworfenen und 81 kassierten Toren sind die Füchse allerdings nur im Tabellenmittelfeld zu finden. Unterstützt unsere Füchse am Sonntag also kräftig, damit nach dem Spiel die erste positive Punktebilanz der Saison auf unserem Konto ist.

Quelle: Füchse Berlin Handball

Füchse siegreich in Göppingen

Die Füchse Berlin holen ihren ersten Auswärtssieg der noch jungen Bundesligasaison bei FRISCH AUF! Göppingen. Nach intensiven 60 Minuten gewinnt das Team aus der Hauptstadt mit 28:25 (16:11). Damit zeigten die Berliner eine wichtige Reaktion auf die Heimniederlage gegen GWD Minden am vergangenen Mittwoch. Bester Werfer des Hauptstadtklubs war Hans Lindberg mit sieben Toren.

Es begann sehr ausgeglichen in Göppingen. Doch der Hauptstadtklub konnte nach einem 2:3 durch die Treffer von Mijajlo Marsenic, Paul Drux und Tim Matthes in der siebten Spielminute auf 5:3 stellen. Die Berliner legten noch zwei Treffer nach und somit sahen sich die Hausherren von FRISCH AUF! nach zehn Minuten zur ersten Auszeit gezwungen. Doch das Team von Velimir Petkovic blieb hellwach und führte in der 14. Spielminute mit 10:5.

Die Füchse zeigten weiterhin eine hochkonzentrierte Leistung. Hans Lindberg verwandelte vom Siebenmeterstrich zum 12:6 und somit zog Göppingen bereits früh seine zweite Auszeitkarte. Allerdings ließ sich das Team aus der Hauptstadt auch dadurch nicht aus dem Rhythmus bringen und führten in der 26. Spielminute mit 15:9. Schließlich wurden beim Stand von 16:11 die Seiten gewechselt.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts mussten die Berliner schnell in Unterzahl agieren und deshalb gelang den Gastgebern aus Göppingen der bessere Start. Somit Stand es in der 35. Spielminute nur noch 16:14, ehe Jakov Gojun das 17:14 erzielen konnte. Kurz darauf entschied sich Velimir Petkovic beim Stand von 18:17 für seine erste Auszeit in der zweiten Hälfte. Diese Auszeit zeigte Wirkung und der Hauptstadtklub konnte in der 44. Spielminute die Führung zum 21:18 erzielen.

Die Füchse übernahmen nun wieder die Kontrolle. Fabian Wiede traf in der 49. Spielminute in das verwaiste Tor der Hausherren zum 24:19. Jacob Holm war nun zweimal treffsicher und daher gingen die Berliner mit einem 26:22 in die letzten fünf Spielminuten. Die Füchse ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen und gewinnen mit 28:25.

Füchse Berlin – FRISCH AUF! Göppingen 28:25 (16:11)

Milosavljev, Ziemer, Heinevetter; Ernst 6, Wiede 1, Holm 3, Struck, Mandalinic, Gojun 1, Lindberg 7/5, Simak, Müller, Matthes 1, Koch, Marsenic 3, Drux 6

Stimmen:

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin):

Ich habe die letzten Tage nicht viel Zeitung gelesen. Wenn du verlierst bekommst du einfach Druck und so war es heute. Ich wusste was uns heute erwartet. Ich kenne Göppingen. Hier ist immer Stimmung und eine hitzige Atmosphäre. Wir waren aber auch von Anfang an da. Mir hat gefallen, was wir in der ersten Hälfte in der Abwehr und im Angriff gemacht haben. Das war eine phänomenale erste Halbzeit. In der zweiten Halbzeit haben wir gemerkt, dass es wichtig ist Alternativen zu haben. Wir hatten im Angriff keine Geschwindigkeit mehr. Durch Jacob Holm, der heute zurückkam, hatten wir die Chance unseren Fluss wiederzuerlangen. Und haben dann in den letzten 15 Minuten wieder unser Potenzial abrufen können.

Quelle: Füchse Berlin

Füchse verlieren nach deutlicher Führung in Leipzig in der Schlusssekunde

Im Topspiel des 1. Spieltages der Handball-Bundesliga waren die Füchse Berlin zum SC DHfK Leipzig gereist. Die Füchse fanden sehr gut ins Spiel, Torhüter Miloslavljev und die Abwehr funktionierten perfekt und es gelang ein 7:1-Start nach Maß. Auch bedingt durch doppelte Zeitstrafen gegen Marsenic und Gojun kam Leipzig Stück für Stück wieder zurück. In der zweiten Halbzeit mussten die Füchse die Führung aus der Hand geben und unterlagen in einer dramatischen Schlussphase mit 23:24 (14:10). 10/5 Treffer von Lindberg und sechs Treffer von Wiede waren die besten Torschützen der Partie.

Die Füchse Berlin erwischten bei der Auswärtspartie beim SC DHfK Leipzig den deutlich besseren Start. Füchse-Trainer Velimir Petkovic gab Dejan Milosavljev den Vorzug im Tor, auch weil Silvio Heinevetter mit einem grippalen Infekt in Berlin bleiben musste. Der Neuzugang konnte sich aber auch auf eine stabile Abwehr verlassen, die von Beginn an Leipzig den Schneid abkaufte. Aber auch auf Leipiger Seite wurde in der Abwehr beherzt zugepackt, so dass Hans Lindberg bei den Füchsen den ersten Treffer der Partie mit einem Strafwurf erzielte.

Auf der anderen Seite gelang es Dejan Milosavljev einen Strafwurf von Patrick Wiesmach zu parieren, so dass Fabian Wiede im Gegenzug auf 0:2 erhöhte, bevor Lindberg auf 0:3 erhöhte. Für die Hausherren war einfach kein Durchkommen durch die Berliner Abwehr, so dass kleinere Abstimmungsfehler und auch Passfehler im Berliner Angriff den Füchsen noch nicht schadeten. Zwar parierte Joel Birlehm, er hatte im Leipziger Tor zunächst den Vorzug erhalten, einen Strafwurf von Lindberg. Doch Leipzig konnte daraus ebenso wenig Kapital schlagen wie aus einem weiteren Berliner Ballverlust.

Nach Wiedes Treffer zum 0:4 nahm Andre Haber auf Seiten der Leipziger die erste Auszeit. Im folgenden Angriff holte seine Mannschaft noch eine Zeitstrafe gegen Berlin heraus, doch einnetzen konnten sie nicht. Stattdessen hinterlief Lindberg in Unterzahl die Leipziger Abwehr und wurde von Wiede mustergültig zum 0:5 bedient. Es waren bereits mehr als zehn Minuten gespielt, als Max Jahnke den ersten Heimtreffer zum 1:5 erzielte. Nach dem 1:6 von Tim Matthes nimmt Haber bereits die zweite Auszeit und brachte erstmals den kroatischen Neuzugang Marko Mamic.

Leipzig war nun besser im Spiel und lies sich im Angriff nicht mehr so verunsichern. In Überzahl traf Mamic zum 2:7, bevor Philip Weber mit einem Treffer ins leere Tor auf 3:7 verkürzte. Das Spiel war nun ausgeglichen und auf Leipziger Seite versucht sich Trainer Andre Haber mit einem weiteren Wechsel. Er brachte den von SG Insignis Westwien gewechselten Viggo Kristjansson, der sich bei den folgenden drei Strafwürfen als sicherer Schütze erwies. Zudem kam in der 20. Minute Jens Vortmann ins Tor, der ehemalige Fuchs feierte damit sein Comeback nach einem Kreuzbandriss und konnte sich beim 9:12 sogar selbst in die Torschützenliste eintragen.

Nun reagierte auch Füchse-Trainer Velimir Petkovic mit seiner ersten Auszeit, zumal Marsenic schon mit der zweiten Zeitstrafe belastet war. Bei den Füchsen wurde im Rückraum variiert, im zweiten Anlauf kann dann auch Stipe Mandalinic erfolgreich zum 9:14 abschließen. Den letzten Treffer vor der Pause erzielte dann Leipzigs Jahnke zum 10:14. Nachdem sich direkt vor der Pause auch noch Jakov Gojun seine zweite Zeitstrafe abholten waren beide Berliner Innenblockspieler doppelt vorbelastet.

Berlin kann den Vorsprung nicht verteidigen 

Die Gastgeber hatten offensichtlich durch den verkürzten RÜckstand wieder Selbstvertrauen getankt, entsprechend starteten sie in die zweite Halbzeit. Leipzig drückte weiterhin aufs Tempo und versuchte vor allem den Innenblock der Füchse unter Druck zu setzen. Dort musste Petkovic variieren, brachte unter anderem Paul Drux in der zentralen Defensive. Zunächst ließ sich Berlin aber nicht verunsichern, gerade über ein gutes Umschaltspiel zwischen Angriff und Abwehr erhöhten sie noch auf 10:15. 

Auf Leipziger fand nun Jens Vortmann immer besser ins Spiel. Seine Paraden, unter anderem ein abgewehrter Kempatrick, ermöglichte es seinem Team auf 13:15 zu verkürzen. Bei den Füchsen versuchte nun Paul Drux fast im Alleingang die Situation zu lösen, der Halblinke ging kompromisslos ins direkte Duell und konnte so zumindest einen Strafwurf herausholen, den Lindberg zum 13:16 verwandelte. Mit einem Doppelschlag verkürzte Leipzig auf 15:16 und die Partie war wieder offen. 

Die Füchse waren nun unter Druck, konnten aber die Nerven bewahren. Allerdings gingen Velimir Petkovic die Alternativen aus, da er einerseits in der Abwehr improvisieren mussten und andererseits im Angriff Stipe Mandalinic nur wenig Akzente setzen konnte. Noch einmal konnten die Füchse aber die gegnerischen Fehler nutzen und auf 16:19 davonziehen. Angefeuert vom Heimpublikum gab aber Leipzig nie auf, auch wenn sie lange Zeit immer wieder herankamen ohne auszugleichen. 

In der 53. Minute war es dann Lucas Krzikalla, der mit seinem Treffer zum 21:21 erstmals für die Gastgeber ausglich. Nach einer weiteren Parade von Vortmann gelang dann Philipp Weber in der 55. Minute erstmals der Führungstreffer. Für die SChlussphase forderte Petkovic nun alle Kraftreserven ein, ordnete eine 5:1-Abwehr mit dem vorgezogenen Wiede an. Die Torlaune der Leipziger können damit gebremst werden und in der 58. Minute glich Lindberg mit seinem zehnten Treffer zum 22:22 wieder aus. 

In den beiden Schlussminuten nahm zunächst Leipzigs Trainer Haber seine letzte Auszeit. Zunächst konnte Gojun für die Füchse blocken, doch der Ball blieb bei den Hausherren und Marko Mamic traf 60 Sekunden vor Schluss zum 23:22. Auf der Gegenseite konnte Marsenic postwendend für die Füchse ausgleichen und Leipzig verblieben noch 40 Sekunden. Leipzig spielte den letzten Angriff konzentriert aus, Semper bediente Krzikalla und der erzielte eine Sekunde vor dem Abpfiff den 24:23-Siegtreffer.

Quelle: Füchse Berlin

Finalniederlage gegen Wetzlar

Die Füchse Berlin unterliegen der HSG Wetzlar im Finale des internationalen Heide-Cup in Schneverdingen mit 30:33 (14:20). Somit misslingt den Berlinern die Titelverteidigung und sie müssen sich in diesem Jahr mit Platz zwei begnügen. Nach einem großen Rückstand kommt der Hauptstadtklub nochmal zurück, doch für die Wende reichte es am Ende nicht mehr.

Die Füchse lagen schnell mit 0:2 in Rückstand, ehe der erste eigene Treffer gelang. Im Folgenden pendelte sich der Abstand bei zwei Toren Rückstand ein, da die Berliner Defensive immer wieder Lücken am Kreis offenbarte. Im Angriff fanden die Berliner allerdings gute Lösungen und somit gelang Fabian Wiede nach rund einer Viertelstunde der Ausgleich zum 9:9.

Doch in den nächsten Aktionen war das Team von Velimir Petkovic nicht wach genug, sodass sich der Trainer in der 18. Spielminute gezwungen sah, seine erste Auszeit zu nehmen. Zu diesem Zeitpunkt lag seine Mannschaft mit 9:12 in Rückstand. Danach fanden die Berliner trotz Unterzahl bessere Lösungen und Johan Koch gelang der Anschluss zum 12:13. Doch die HSG war weiterhin im Spiel und erhöhte in der 27. Spielminute auf 13:18. Schließlich ging es mit einem deutlichen Rückstand von 14:20 in die Halbzeitpause.

Auch im zweiten Abschnitt gelang dem Hauptstadtklub wieder nicht der bessere Start. Somit stand es nach 36 Minuten 15:23 für die HSG Wetzlar. Danach kamen die Berliner wieder etwas näher und Michael Müller erzielte in der 41. Spielminute das 20:26. Nur zwei Minuten später reagierte Wetzlar nach dem Treffer von Tim Matthes zum 22:27 mit einer Auszeit. Diese verpuffte, da Tim Matthes direkt wieder zur Stelle war und auf 23:27 stellte. 

Jedoch lagen die Füchse noch immer deutlich zurück und mussten in den letzten neun Minuten noch fünf Tore aufholen, um die Titelverteidigung in Schneverdingen realisieren zu können. Paul Drux sorgte in der 57. Spielminute für das 29:32 und die Hoffnung auf die Wende lebte weiter. Allerdings gelang diese nicht mehr und somit musste sich das Team von Velimir Petkovic mit 30:33 geschlagen geben. In der kommenden Woche wartet dann das erste Pflichtspiel im DHB-Pokal auf die Füchse. 

Füchse Berlin – HSG Wetzlar 30:33 (14:20)

Milosavljev, Ziemer, Heinevetter; Struck, Matthes 4, Drux 2, Ernst 3, Mandalinic 2, Simak 2/2, Wiede 2, Müller 1, Lindberg 3, Zachrisson 1, Marsenic 4, Koch 4, Gojun 2

Stimmen:

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin):

Wenn man 20 Tore in einer Halbzeit kassiert und ein Spiel verliert, in dem man selbst 30 Tore wirft, dann muss man nicht lange nach der Ursache suchen. In der ersten Halbzeit hatte unsere Abwehr nichts mit unseren Vorstellungen zu tun. Zwar konnten wir uns in der zweiten Halbzeit steigern, aber das reicht dann dennoch nicht, um das Spiel noch zu drehen. Wir werden uns in der Trainingswoche intensiv damit beschäftigen, um im DHB-Pokal einen Schritt weiter zu sein.

Johan Koch:

Ich denke, dass unser Angriff heute in Ordnung war. Dagegen war unsere Abwehrarbeit vor allem in der ersten Halbzeit nicht aggressiv. Wir kassieren 20 Gegentore und das ist viel zu viel für uns. Jetzt ist die Vorbereitung vorbei und wir sind heiß auf den Pflichtspielauftakt im DHB-Pokal.

Quelle: Füchse Berlin

Erstes Heimspiel gegen Erlangen

Die LIQUI MOLY Handball-Bundesliga hat soeben die ersten Spieltermine der neuen Saison bekanntgegeben. Für die Füchse Berlin startet die Bundesliga am 25.08. mit einem Ost-Derby beim SC DHfK Leipzig. Eine Woche später steht dann das erste Heimspiel im Fuchsbau gegen den HC Erlangen auf dem Plan. 

Am 17. Und 18. August startet mit dem DHB-Pokal die Pflichtspielsaison der Berliner Handballer und nur eine Woche später heißt es dann Saisonstart in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga. Am 25. August spielt der Hauptstadtklub um 16:00 Uhr beim SC DHfK Leipzig. Damit starten die Füchse mit einem Ost-Derby in das Bundesligajahr 19/20. 

Eine Woche später heißt es dann endlich wieder Handball-Bundesliga im Berliner Fuchsbau. Am 01.09. gastiert der HC Erlangen um 16:00 Uhr in der Max-Schmeling-Halle. Der Countdown bis zum ersten Heimspiel läuft also bereits. Ab voraussichtlich Mitte nächster Woche kann dann jeder Fan hier seine Tickets für die ersten Spiele ergattern.

Nur drei Tage nach dem Saisonauftakt im Fuchsbau heißt es wieder Heimspiel in Berlin. Denn dann kommt GWD Minden zum dritten Spieltag der LIQUI MOLY HBL in die Hauptstadt gereist. Spielstart ist daher am Mittwoch den 3. September um 19:00 Uhr. Das letzte bereits terminierte Spiel muss das Team von Velimir Petkovic dann wieder in der Fremde bestreiten. Am 08.09. geht es um 13:30 im Schwabenland bei FRISCH AUF! Göppingen um zwei wichtige Meisterschaftspunkte.

Quelle: Füchse Berlin

Halbfinalkracher gegen Porto

Am 30. April wurden in Kiel die Halbfinalpartien für die Akquinet EHF-Cup Finals ausgelost. Für die Füchse Berlin wartet im Halbfinale der FC Porto. Die Füchse werden am Freitag 17. Mai auf den portugiesischen Vertreter im Kampf um den Finaleinzug treffen. Das Finale wird dann einen Tag später um 20:45 Uhr ebenfalls in Kiel angepfiffen.

Die möglichen Berliner Gegner waren die Gastgeber vom Rekordmeister aus Kiel, die Dänen aus Holstebro und der FC Porto. Die beiden Halbfinalpartien finden am Freitag den 17. Mai statt. Das erste Halbfinale zwischen TTH Holstebro und dem THW Kiel. Im anderen Spiel des Tages greifen die Füchse ins Geschehen ein. Im Kampf um den Finaleinzug geht es für das Team von Velimir Petkovic gegen den FC Porto. Die Anspielzeiten werden für das Halbfinale um 18:00 und 20:45 Uhr sein.

Einen Tag später findet dann der große Finaltag des diesjährigen Wettbewerbs statt. Ebenfalls um 18:00 Uhr bestreiten die beiden Verlierer der Halbfinalbegegnungen das Spiel um Platz drei, ehe dann um 20:45 Uhr der große Kracher stattfindet. Dann geht es um den Titel im diesjährigen EHF-Cup. Die Füchse Berlin wollen dieses Spiel natürlich mitgestalten, um die Mission Titelverteidigung vollenden zu können.

Der erste Step mit Porto ist für Füchse-Geschäftsführer ein richtig großer: „Das ist das unangenehmste aller Spiele. Porto hat unter anderem gegen Magdeburg gezeigt, dass sie zu großen Leistungen fähig sind. Zudem kommt, dass sie für mich die beste Abwehr, der noch verbleibenden Mannschaften, stellen.“

Quelle: Füchse Berlin

Letzter Schritt in Richtung Final Four

Die Füchse Berlin treffen im Heimspiel um 15:00 Uhr auf die TSV Hannover-Burgdorf. Es handelt sich um das Rückspiel im EHF-Cup-Viertelfinale. Das Team von Trainer Velimir Petkovic besitzt nach dem deutlichen 34:26-Hinspielerfolg eine sehr gute Ausgangsposition, um heute ins Final Four um den Titel einziehen zu können.

Am Sonntag, 28.04. steigt das Rückspiel gegen die TSV-Hannover-Burgdorf. Die Füchse haben sich im Hinspiel vor einer Woche eine sehr gute Ausgangssituation erspielt. Durch den 34:26-Erfolg hat der amtierende EHF-Cup-Champion aus Berlin weiterhin alle Chancen auf das Final Four in Kiel und somit auch auf die erfolgreiche Titelverteidigung.

Allerdings wird das Team von Velimir Petkovic die kommende Aufgabe nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn trotz des komfortablen Ergebnisses aus dem Hinspiel ist bislang erste eine Hälfte des Viertelfinals gespielt. Die Füchse haben in den vergangenen Jahren immer wieder selbst gezeigt, dass man sich auf deutlichen Erfolgen aus den Hinspielen nicht ausruhen darf.

Der Hauptstadtclub hat beispielsweise in der letzten Saison eine Pleite mit acht Toren noch wett gemacht. Zudem kommt, dass die hohe Qualität der Mannschaft aus Hannover nicht abzusprechen ist. Der Rückraum um Weltmeister Morten Olsen und die Nationalspieler Fabian Böhm und Kai Häfner kann Spiele dominieren. Deshalb müssen die Füchse auch heute von Beginn hellwach zu Werke gehen.

Aufgrund der Ausgangslage und dem Gezeigten aus dem Hinspiel sind die Füchse der Favorit. Mit einem positiven Ausgang im morgigen Spiel stehen die Füchse im Halbfinale. Dieses findet am 17. Mai in Kiel statt. Das Finale und das Spiel um Platz drei werden dann einen Tag später an gleicher Stelle angepfiffen. Wenn der Fuchsbau heute zur Stange hält, dann freuen sich die Füchse auf das zweite Final Four im Jahr 2019.

Paul Drux (Spieler Füchse Berlin):Der Vorsprung aus dem Hinspiel gibt uns Selbstvertrauen. Jedoch dürfen wir nicht zu selbstsicher sein, denn auch ein acht Tore-Vorsprung bedeutet nicht automatisch ein Weiterkommen. Wir müssen deutlich besser verteidigen als in Stuttgart und besser miot unseren Chancen umgehen, dann glaube ich, dass wir eine gute Chance haben, um ins Final Four einzuziehen.

Maximilian Rinderle (Co-Trainer Füchse Berlin):Für uns ist es wichtig, dass wir uns für das gute Hinspiel belohnen und das wir von Beginn an konzentriert und engagiert zu Werke gehen, um die acht Tore nicht in Gefahr bringen. Dazu müssen wir in. Der Abwehr kompakt stehen, um das gute Kreisläuferspiel von Hannover in den Griff zu bekommen. In der Offensive dürfen wir uns einfach keine Ballverluste leisten, damit wir Hannover nicht zu einfachen Toren einladen. Wenn das funktioniert, dann bin ich sehr optimistisch, dass wir ein gutes Spiel abliefern werden.

Quelle: Füchse Berlin

Füchse gehen auf Zebrajagd

Am Donnerstag, 18.04. gastiert mit dem THW Kiel niemand geringeres als der Rekordmeister im Fuchsbau. Das Team von Alfred Gislason hat vor kurzem erst den DHB-Pokal gewinnen können und befindet sich momentan in bestechender Form. Für die Füchse ist es in dieser Saison bereits das dritte Duell mit dem THW und es wird Zeit den ersten Sieg einzufahren.

Im letzten Pflichtspiel der Füchse hieß der Gegner ebenfalls THW Kiel. Im DHB-Pokal-Halbfinale am 6. April standen sich beide Teams gegenüber. Nach einer beeindruckenden ersten Hälfte hatten die morgigen Gäste am Ende beim 22:24 (7:13) das bessere Ende für sich. Doch im zweiten Durchgang haben die Berliner gezeigt, dass sie gegen das Starensemble des THW Lösungen finden können. „Wir haben vor zwei Wochen über weite Strecken sehr gut gespielt und morgen soll das noch besser werden“, so Füchse-Trainer Velimir Petkovic.

Das Team von Alfred Gislason ist mit Weltklassespielern wie Domagoj Duvnjak oder Niklas Landin gespickt. Ein Prunkstück ist der Mittelblock um Hendrik Pekeler und Patrick Wiencek. Da gilt es für die Füchse mit Geduld zum Erfolg zu kommen. Das Defensivbollwerk der Gäste muss in Bewegung gebracht werden, um sich sinnvolle Torchancen erspielen zu können. Mit präzisen Angriffen kann dem THW der Tempogegenstoß genommen werden. Es muss alles dafür getan werden, damit die Zebras nicht ins Rollen kommen.

Allerdings ist auch der eigene Defensivverbund entscheidend. Geleitet von Jakov Gojun muss die Abwehr kompakt und aggressiv verteidigen, um bestenfalls selbst einfache Tore erzielen zu können. Um gegen Kiel zu punkten, müssen die Füchse sicher ihre beste Leistung abrufen. Doch, dass das in eigener Halle immer wieder geschieht wissen die Füchse-Fans aus der Vergangenheit zu gut.

Der Rekordmeister liegt hinter Spitzenreiter Flensburg aktuell auf Rang zwei der DKB Handball-Bundesliga und rechnet sich noch Chancen nach ganz vorn aus. Dazu dürfen sie jedoch nicht mehr Federn lassen. Daher ist klar, dass der THW morgen um jeden Zentimeter bekämpfen wird, doch die Berliner können mit dem rappelvollen Fuchsbau im Rücken sicherlich sehr viel entgegensetzen.

Quelle: Füchse Berlin

EHF-Cup Viertelfinale ausgelost

Die Füchse treffen im Viertelfinale des EHF-Cups auf die TSV Hannover-Burgdorf. Das ergab die heutige Auslosung in Wien. Damit gibt es im Kampf um das Final Four ein Bundesligaduell. Das Hinspiel findet am Osterwochenende in Hannover statt und am 28. April um 15:00 Uhr sind die Füchse dann im entscheidenden Rückspiel die Gastgeber.

Nach dem Drittrundenkrimi gegen Aalborg Handbold im vergangenen Jahr qualifizierte sich das Team von Velimir Petkovic für die Gruppenphase im EHF-Cup. In der Vorrundengruppe A kam es dann in den vergangenen Wochen zu spannenden Duellen mit Saint-Raphael Var Handball, BM Logroño La Rioja und Balatonfüredi KSE.

In dieser Gruppe setzten sich die Füchse mit 10:2-Punkten als Gruppensieger durch. Nur das Auswärtsspiel gegen den Vorjahresfinalisten aus Saint-Raphael konnte nicht gewonnen werden. Durch den Gruppensieg erspielten sich die Berliner das Heimrecht im Rückspiel des Viertelfinals. 

In diesem treffen die Füchse nun auf die TSV Hannover-Burgdorf. Der Bundesligist erreichte in seiner Gruppe Platz zwei und schaffte es somit erstmals das Viertelfinale in einem europäischen Wettbewerb zu erreichen. Mit dem Los haben die Füchse eine harte bundesligainterne Aufgabe vor sich. „Also Hannover kennen wir, da gibt es zunächst einmal keine Überraschung. Aber natürlich haben wir auch diese Saison bereits gesehen, wie schwer es gegen sie wird“, sagt Velimir Petkovic zum Viertelfinalgegner.

In dieser Bundesligasaison stand man sich bereits zweimal gegenüber. Im heimischen Fuchsbau konnten die Füchse die Oberhand behalten. Allerdings musste man sich vor wenigen Wochen in Hannover nach deutlicher Führung noch geschlagen geben und weiß daher was das Team von Carlos Ortega und Ex-Fuchs Iker Romero zu leisten im Stande ist. Das Hinspiel findet am Osterwochenende zunächst in Hannover statt, ehe die Füchse am Sonntag den 28. April um 15:00 Uhr das Heimspiel im Fuchsbau bestreiten werden.

Quelle: Füchse Berlin

Heimsieg und der deutliche Gruppensieg

ie Füchse Berlin gewinnen ihr letztes Spiel in der EHF-Gruppenphase mit 36:23 (16:14) gegen Balatonfüredi KSE. Damit ziehen die Berliner mit 10:2-Punkten als Gruppenerster ins Viertelfinale ein. Dort könnte dann ein deutsches Duell warten. Bester Werfer war Mattias Zachrisson mit zehn Treffern.

Von Beginn an war der Hauptstadtclub Herr der Lage. In der vierten Spielminute konnte Frederik Simak mit seinem zweiten Treffer das 3:1 markieren. Im Anschluss blieben die Füchse weiterhin in Front und als Mijajlo Marsenic das 10:6 erzielte, waren es erstmals vier Treffer Unterschied. 

Doch die Gäste hielten dann wieder dagegen und nutzten ihre Chancen konsequent. Beim 12:12 in der 26. Spielminute sag sich Velimir Petkovic gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Diese zeigte Wirkung und die Berliner konnten bis zur Pause wieder in Führung gehen. Schließlich war es Mattias Zachrisson, der den 16:14 Halbzeitstand erzielte.

Im zweiten Abschnitt konnten sich die Hausherren dann mehr und mehr absetzen. Angeführt von einem starken Malte Semisch im Tor und dem weiterhin konsequenten Angriff lagen die Berliner nach 38 Minuten bereits mit 22:16 in Führung. Die Füchse ließen nun nichts mehr anbrennen und setzten sich noch weiter ab. In der 52. Spielminute erzielte Rückkehrer Stipe Mandalinic das 30:20. 

Bis zum Schlusspfiff konnte der Vorsprung noch bis auf 36:23 ausgebaut werden und somit siegen die Füchse eindrucksvoll und bleiben im EHF-Cup im heimischen Fuchsbau weiterhin ungeschlagen. Durch den Gruppensieg könnte im Viertelfanale nun ein deutsches Duell mit der TSV Hannover-Burgdorf warten. Doch zuvor geht es nächste Woche nach Hamburg zum REWE Final Four um den DHB-Pokal.

Füchse Berlin – Balatonfüredi KSE 36:23 (16:14)

Heinevetter, Semisch, Wiede 4, Elisson 2, Struck 1, Mandalinic 2, Gojun 1, Lindberg 9, Zachrisson 10, Simak 4, Urios, Reißky 1, Marsenic 2, Drux

Stimmen:

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin):

Es war heute wichtig, dass wir trotz des sicheren Gruppensieges konzentriert in die Partie gehen. In der zweiten Halbzeit haben wir zum Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter gefunden. Dann hatten wir Ballgewinne und die haben uns die Führung und Selbstvertrauen gegeben. Deshalb haben wir am Ende so einen deutlichen Sieg einfahren können.

Jakov Gojun:

Mit der ersten Halbzeit kann ich als Abwehrchef nicht zufrieden sein. Wir dürfen keine 14 Gegentore in eigener Halle gegen Balatonfüredi KSE bekommen. Aber im zweiten Durchgang war es richtig gut. Diese Kompaktheit und Entschlossenheit wollen wir jetzt in die nächste Woche nach Hamburg mitnehmen, um Kiel die Stirn zu bieten.

Quelle: Füchse Berlin