Eisbären wollen Titel verteidigen

Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) startet am Donnerstag, 15.09., mit der Partie Kölner Haie gegen den Vizemeister RB München in die Saison 2022/23. Traditionell wird das Eröffnungsspiel beim amtierenden Meister ausgetragen. In diesem Jahr ist die MB-Arena anderweitig belegt, mit der Basketball Europameisterschaft. So beginnen die Eisbären die Spielzeit am Sonntag, 18. September in Nürnberg bei den Ice-Tigers.

Der Hauptsponsor der Eisbären, seit 26 Jahren, die GASAG, hatte der Tradition folgend, zur Pressekonferenz geladen, diesmal in ein Foyer der Verti Music Hall in unmittelbarer Nähe der Arena. GASAG Vorstandsvorsitzender Georg Friedrichs sprach seine einleitenden Worte, bei dem die Energiekrise nicht ausgespart blieb und mittendrin gingen die Lichter über dem Podium aus. Hoffentlich kein böses Omen für kommende Zeiten. Friedrichs ist seit April 2021 Vorstandsvorsitzender, er kennt die Eisbären nur als Meister.

Eine stolze Bilanz – 9 Meistertitel Foto: © 2022 Hans-Peter Becker

Gelingt den Eisbären erneut ein Titel-Hattrick? Zuletzt war das 2013 der Fall, in einer Finalserie gegen die Kölner Haie. Die Zielstellung wurde einhellig vom Trainer Serge Aubin, Sportdirektor Stephane Richer und Geschäftsführer Thomas Bothstede formuliert. Der Pott soll in Berlin bleiben. Die Eisbären haben immer das Ziel, Meister zu werden.

Auf die Treue der Eisbärenfans können sie sich wieder verlassen. Mit einigem Stolz konnte Geschäftsführer Bothstede verkünden, dass vor dem ersten Heimspiel am 23. September gegen die Grizzlys Wolfsburg, über 5.000 Dauerkarten verkauft wurden.

Ihre aktuelle Form konnten die Eisbären bereits in vier Spielen der Champions-League überprüfen. Der Start in Grenoble, beim französischen Meister, war mit einem 8:2 Sieg geglückt, dann folgte in Schweden bei Frölunda Göteborg mit einer 1:7 Niederlage die Ernüchterung. In Berlin unterlagen sie im Rückspiel im Welli unglücklich mit 2:3, während gegen Grenoble erneut gewonnen wurde.

Im Kader gab es einige Veränderungen, drei Verteidiger und sieben Stürmer sind neu. Sie stellen das zweitjüngste Team mit einem Altersdurchschnitt 25,7 Jahren. Mit dafür verantwortlich ist die Besetzung der Torhüterposition. Es wird, zumindest am Saisonbeginn, keine klare Nummer 1 im Tor der Eisbären geben. Wer in die Startaufstellung kommt, entscheidet sich nach den Trainingseindrücken. Die Eisbären gehen mit Juho Markanen (Jahrgang 2002), Nikita Quapp (Jahrgang 2003) und Tobias Ancicka (Jahrgang 2001) ins Rennen.

Aktuell nicht zur Verfügung stehen Leonard Pföderl, Yannick Veilleux und Neuzugang Frank Mauer aufgrund von Verletzungen. Bennet Roßmy wurde zu einem Trainingscamp des Kooperationspartners Los Angels Kings eingeladen.

Eishockey ist eine sehr energieintensive Sportart, gemeint ist hier nicht der geforderte körperliche Einsatz der Akteure, vielmehr der nötige Stromverbrauch für die Eishallen. Hoffen wir, dass alles gut gehen wird.

Hans-Peter Becker

Eisbären mit beeindruckender Siegesserie

Trotz Corona- und Verletztenmisere aktuell scheint es, als wären die Eisbären nicht zu stoppen. Ihre letzte Niederlage datiert vom 16. Januar, die Partie in Mannheim ging knapp mit 3:4 verloren. In der Neuauflage am Freitag, 11. März, gewannen sie mit 4:0. Tobias Ancicka im Tor der Eisbären bot eine starke Leistung und feierte seinen zweiten Shutout in dieser Saison.

Nur zwei Tage später siegten die Eisbären erneut. In einem hart umkämpften Spiel verließen sie in Schwenningen mit einem 3:2 Sieg das Eis. Es war Sieg Nummer sieben in Folge. Diese Serie wird wohl in der laufenden Spielzeit von keinem anderen Team mehr zu toppen sein. Die bisher längste Siegesserie in der DEL behaupten die Kölner Haie. In der Saison 1995/96 blieben sie in 15 Spielen nacheinander ungeschlagen.

Am Dienstag, 15. März, müssen die Eisbären erneut auswärts bei den Augsburger Panther ran. Mal sehen, ob die Siegesserie hält.

Eisbären verlieren gegen Mannheim – die Gunst des Powerplays

Die Creme der Liga stellte sich gleich zu Beginn der Saison bei den Eisbären vor. Zum ersten Heimspiel kam München und nun die Adler aus Mannheim. Im Kader der gab es viel Bewegung, 11 Neue sind integrieren. Bei den Eisbären fiel der Umbruch im Kader mit 6 Neuen nicht ganz so arg aus.

Im 1. Drittel hatten die Eisbären leichte Vorteile, doch die Führung gelang den Gästen. Sie nutzten ein Powerplay, erst 6 Sekunden vor Ablauf und dem einzigen Torschuss gingen sie in der 16. Minute in Führung. Tobias Ancicka im Eisbären-Tor prallte der Puck unglücklich vom Schoner über die Fanghand ins Tor. Den Schuss abgegeben hatte ein Neuzugang, Lean Bergmann, der Stürmer aus dem Nachwuchs der Adler hatte sich in der vergangenen Saison in Nordamerika versucht. Diese knappe Führung der Adler hielt über das gesamte 2. Drittel. Man könnte es überschreiben mit, die Eisbären gegen Mannheims Goalie Felix Brückmann. Er hielt und hielt, was er nicht selbst abwehrte, landete am Torgestänge. Die Eisbären waren der Verzweiflung nahe. Ein Blick in Spielstatistik, Brückmann hielt 39 Schüsse.

Im Schlussabschnitt schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis endlich der verdiente Ausgleich fallen sollte. Es kam anders. Die Adler nutzten wieder ein Powerplay, das Spiel schrieb die 48. Minute und Matthias Plachta stellte auf 2:0 für die Adler. Der Spielstand entsprach nicht dem Geschehen auf dem Eis. Das passiert im Sport.

Brückmann wurde weiter mit Schüssen eingedeckt und der Puck gelangte nicht hinter die Torlinie. Das Stöhnen der Verzweiflung in der nach Corona-Regeln ausverkauften Arena machte sich breit. Stadionsprecher Uwe Schumann verkündete die beiden letzten Spielminuten und der Videowürfel zeigte immer noch kein Tor für die Eisbären an. Die Höchststrafe kam in der Schlussminute. Die Adler erzielten noch einen empty-netter, erzielt vom NHL-Rückkehrer Korbinian Holzer.

Kurios, unverdient, unverschämtes Pech, jeder kann sich aus diesem Spiel was aussuchen. Pavel Gross, Mannheims Trainer, bescheinigte seiner Mannschaft: „Wir haben heute eine große Mannschaft geschlagen. Die Eisbären sind stärker, als in der letzten Saison. Den Unterschied machten heute die Spezial-Teams.“ Dieses Kompliment kann auch so gedeutet werden, wir hatten eine Menge Glück.

Eisbären-Kapitän Frank Hördler fand das Ergebnis ungerecht. So passiert es eben, wer kein Tor erzielt, kann nicht gewinnen.

Die nächste Partie bestreiten die Eisbären Berlin am kommenden Mittwoch, den 22. September. Dann treffen sie ausvvärts auf die Straubing Tigers. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.


Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Mannheim hat gut und hart gespielt. Unser Einsatz hat mir heute nicht gefallen. Wir haben unser volles Potenzial heute nicht ausgespielt. lm ersten Drittel waren wir zu langsam, im Mitteldrittel wurde unser Spiel besser. Da haben wir uns einige Chancen erspielt, die wir aber nicht nutzen konnten. Am Ende des Tages haben die Special Teams den Unterschied gemacht. Ich entschuldige mich bei unseren Fans, in unserer Arena müssen wir besser auftreten.“

Frank Hördler (Verteidiger Eisbären Berlin): „Mannheim hat heute schlau und sehr gut gespielt. Meiner Meinung nach wird das Resultat dem Spiel nicht gerecht. Wir hatten genug Chancen, aber die Adler waren effektiver. Das erste Drittel war von uns nicht gut. Die beiden anderen Spielabschnitte waren dann besser. In Straubing müssen wir am Mittwoch in der Defensive besser stehen und vorne unsere Torchancen wieder nutzen. Zudem müssen wir aufpassen, dass wir weniger Strafen bekommen.“

Hans-Peter Becker

DEL 4. Spieltag 19.09.2021 14:00 MB-Arena Berlin

EHC Eisbären Berlin – Adler Mannheim 0:3(0:1/0:0/0:2)

Aufstellungen
Eisbären Berlin: Ancicka (Hungerecker) – Jensen, Wissmann (A); Müller, Ellis (A); Hördler (C), Després; Mik – Noebels, Byron, Pfoderl; White, Boychuk, Fiore; Veilleux, Wiederer, Clark; Roßmy, Streu, Tuomie Trainer: Serge Aubin
Adler Mannheim: Brückmann (Mnich) – Akdag, Reul; Rosa-Preto, Larkin; Dziambor, Holzer-Krammer, Bast, Rendulic; Wohlgemuth, Desjardins, Plachta; Davves, Szvvarz, Bergmann; Tosto, Klos, Thiel- Trainer: Pavel Gross
Torfolge
0:1 -15:02 – Bergmann (Wohlgemuth, Larkin) – PP1
0:2 – 47:02 – Plachta (Larkin, Wohlgemuth) – PP1
0:3 – 59:38 – Holzer (Desjardins) – EN
Strafen
Eisbären Berlin: 8 (2, 2,4) Minuten – Adler Mannheim: 10 (2, 6, 2) Minuten
Schiedsrichter
Benjamin Hoppe, Marian Rohatsch (Wayne Gerth, Jonas Merten)
Zuschauer
6.450

Eisbärensieg in Bremerhaven

Die Eisbären haben den zweiten Auswärtssieg der Saison gelandet. Am 3. Spieltag siegte die Mannschaft von Trainer Serge Aubin mit 4:0 in Bremerhaven. Im 1. Drittel fiel ein frühes Tor, Kevin Clark brachte die Eisbären in der 4. Spielminute in Führung. Im Mittelabschnitt zogen die Eisbären davon, Mat White, Marcel Noebels und Leo Pföderl erzielten die Treffer.

Bremerhaven konnte versuchen was es wollte, das Tor der Eisbären blieb verschlossen. Nichteinmal eine 5 zu 3 Überzahl konnten die Pinguine für einen Treffer nutzen. Im Tor der Eisbären bekam erneut Tobias Ancicka den Vorzug und feierte einen Shutout.

Eisbären-Trainer Serge Aubin sprach vom besten Spiel seiner Mannschaft seit Beginn der Vorbereitung.

DEL 3. Spieltag 17.09.2021

Bremerhaven Pinguins – EHC Eisbären Berlin 0:4 (1:0/3:0/0:0)

Aufstellungen

Fischtown Pinguins Bremerhaven: Maxwell (Franzreb) – Dietz, Eminger; McNeill, Alber; Kreutzer, Krogsgaard; Stovvasser – Urbas, Jeglic, \/erlic; Uher, Friesen, McGinn; Reisnecker, Wejse, Mauermann; Andersen, \/ikingstad, Kinder – Trainer: Thomas Popiesch

Eisbären Berlin: Ancicka (Niederberger) – Müller, Ellis (A): Jensen, Wissmann (A); Hordler (C), Despres;Mik – Noebels, Byron, Pfoderl; White, Boychuk, Fiore; \/eilleux, Wiederer, Clark; Roßmy, Streu, Tuomie- Trainer: Serge Aubin

Tore

0:1 – 03:58 – Clark (Hordler) – E0

0:2 – 22:40 – White (Fiore, Boychuk) – E0

0:3 – 29:16 – Noebels (0esprés, Byron) – E0

0:4 – 30:50 – Pföderl (Byron, Noebels) – E0

Strafen

Fischtown Pinguins Bremerhaven: 2 (2, 0, 0) Minuten – Eisbären Berlin: 8 (0, 2, E) Minuten

Schiedsrichter
Andrew Brüggeman. Gordon Schukies (Marcus Hofer. Jonas Merten)
Zuschauer: 2.407

Eisbären gewinnen in Iserlohn

Es war ein unterhaltsames Eishockeyspiel für die 3.080 Zuschauer in der Eishalle am Seilersee in Iserlohn. Nach dem 1. Drittel stand es 1:1. Die Führung der Gastgeber durch Ex-Eisbär Kris Foucault konnte Kevin Clark ausgleichen. Die folgenden Spieldrittel verliefen torreicher. Für die erneute Führung der Roosters sorgte ein weiterer Ex-Eisbär. Sven Ziegler überwand Tobias Ancicka mit einem Penalty. Leo Pförderls Treffer brachte den erneuten Ausgleich, wieder Führung für die Roosters und Ausgleich, mit einem 3:3 ging es in den Schlussabschnitt.

Matt White sorgte zunächst mit einem Doppelpack für einen 2 Torevorsprung, bevor Sven Ziegler für Iserlohn verkürzen konnte. Für die Vorentscheidung zeichnete ein Treffer von Marcel Noebels verantwortlich. Ein empty-netter von Zachary Boychuk stellte den Endstand von 7:4 für die Eisbären her.

Serge Aubin, der Trainer der Eisbären, war zufrieden: „Unsere Führungsspieler haben Verantwortung übernommen, es war aber ein Sieg der gesamten Mannschaft.“

Am 3. Spieltag, Freitag, 17. September müssen die Eisbären in Bremerhaven antreten.

DEL 2. Spieltag 12.09.2021 16:30 Uhr Eishalle am Seilersee in Iserlohn

Iserlohn Roosters – Eisbären Berlin 4:7 (1:1/2:2/1:4)

Strafen

Iserlohn 8(6,2,0)

Eisbären 12 (4,6,2)

Eisbären siegen und festigen ihre Führung in Nord-Gruppe

Am 37. Spieltag der DEL empfingen die Eisbären Berlin die Schwenninger Wild Wings. Am Tag zuvor wurden sie von den Müncher Bullen verprügelt und so stand ihnen der Sinn nach einer Wiedergutmachung. Vorsicht war geboten, den die Gäste aus dem Schwarzwald haben im Gegensatz zu den Berlinern die Playoff-Teilnahme noch nicht in der Tasche.

Das Spiel begann ganz nach dem Geschmack der Eisbären, bereits nach sieben Minuten stand es 2:0 nach Treffern von Noebels (5. Minute) und Reichel (7. Minute). Die Schwäne schlugen zurück und stellten bis zur ersten Drittelpause das Ergebnis wieder Pari. Da war es oft zu luftig in der Eisbärenabwehr.

Im Mittelabschnitt zunächst Duplizität der Ereignisse. Die Eisbären legten erneut zwei Tore. Für den Zwischenstand von 4:2 zeichneten in der 26. Minute Müller und Tuomie verantwortlich. Zwischen beiden Toren lagen lediglich 41 Sekunden. Da hatte Schwenningens Trainer Niklas Sundblatt genug gesehen und wechselte den Torhüter. Das Ergebnis hielt bis zur letzten Drittelpause. Es steigerten sich die Abwehrreihen um Torhüter Ancicka. Aufseiten der Schwenninger dagegen wird der Stammgoalie der Schwede Joacim Eriksson schmerzlich vermisst, der aus familiären Gründen momentan nicht zur Verfügung steht. Kurz vor dem Ende des Drittels verletzte sich Schiedsrichter Aleksander Polaczek und musste leider ins Krankenhaus gebracht werden.

Sein Vertreter, der 21-jährige Luis Benzing hielt seinen Kasten sauber bis zur 49. Minute. Nach einigen guten Paraden, die seinem Selbstbewusstsein gutgetan haben dürften, musste sich schließlich einem Schuss von Eisbären-Stürmer Boychuk geschlagen geben. Für Benzing war es die Premiere in der Deutschen Eishockey Liga. Für das 6:2 in der 57. Minute konnte er nichts. Der Treffer fiel in einer empty net Situation. Bei diesem Spielstand blieb es in der leider leeren Halle am Ostbahnhof.

Der Gästetrainer gratulierte nach dem Spiel den Eisbären zum Sieg und würdigte die Leistung von Goalie Benzing. Insgesamt hat es für seine Mannschaft nicht gereicht. Im Lager der Eisbären waren sie nach den zwei Niederlagen gegen München zufrieden. Bis zum kommenden Samstag, 10. April können sie etwas ausspannen. Der nächste Gegner heißt erneut Schwenningen und am Tag darauf warten die Adler Mannheim.

Hans-Peter Becker

Eisbären verlieren im Spitzenspiel in Bremerhaven

Die Eisbären Berlin haben das Spitzenspiel der Gruppe Nord am 21. Spieltag der PENNY DEL Saison 2020/21 bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven verloren. Tabellenführer Berlin unterlag den Norddeutschen mit 3:5. Trotz dieser Niederlage bleiben die Eisbären mit einem Punktequotienten von 2,05 an der Spitze der Nord-Gruppe.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen durch McMillan (9./PP1) im Powerplay in Führung. Zach Boychuk (12./PP1) glich jedoch kurze Zeit später für die Berliner aus, ebenfalls mit einem Mann mehr auf dem Eis. Im Mitteldrittel zog Bremerhaven innerhalb von 195 Sekunden durch Urbas (30.), Fortunus (31.) und abermals McMillan (33.) auf 4:1 davon und Tobias Ancicka ersetzte Mathiass Niederberger im Tor der Eisbären. Jonas Müller (53.) und Leo Pföderl (58.) verkürzten im Schlussabschnitt noch auf 3:4 aus Berliner Sicht. Andersen (59./EN) traf jedoch ins leere Berliner Tor zum 5:3-Endstand.

Für Eisbär Parker Tuomie war es eine Rückkehr an die Stätte, wo er einst das Eishockey Einmaleins erlernte. Sein erstes Spiel als Profi in Bremerhaven. „Ich bin dort aufgewachsen und haben dort das Eishockey lieben gelernt. Das kann man nicht abschalten“, sagt der Stürmer der Eisbären Berlin.

Leider konnte Eisbär Giovanni Fiore das Spiel nicht beenden. Er krachte nach einem Check unglücklich in die Bande. Bleibt zu hoffen, dass er nicht länger ausfällt.

Die Eisbären Berlin treten am Montag, den 1. März 2021 zu ihrer nächsten Partie in der PENNY DEL an, wenn die Grizzlys Wolfsburg in der Bundeshauptstadt gastieren. Spielbeginn in der Mercedes-Benz Arena ist um 20:30 Uhr

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Natürlich bin ich enttäuscht. Im ersten Drittel war es noch ziemlich ausgeglichen. Wir haben das Spiel dann im Mitteldrittel verloren. Drei Gegentore in so kurzer Zeit zu kassieren, ist nicht zu akzeptieren. Wir haben uns im Schlussabschnitt aber noch einmal gewehrt und versucht zurückzukommen. Leider hat es aber nicht mehr gereicht. Tobias Ancicka hat gezeigt, dass wir jederzeit auf ihn setzen können. Wir haben zwei sehr gute Torhüter.“

Kai Wissmann (Verteidiger Eisbären Berlin): „Das zweite Drittel war spielentscheidend. Da haben wir zu viele Zweikämpfe und Laufduelle verloren. Bremerhaven hat die neutrale Zone gut zugemacht, da haben wir keinen Weg durchgefunden. Nach Puckverlusten hatten sie dann einige 3 gegen 2 Situationen, in denen unser dritter Mann hinten fehlte. Im Schlussdrittel haben wir noch einmal alles versucht, aber die Zeit hat leider nicht mehr gereicht. Dass wir nicht aufgegeben haben, zeigt, dass der Charakter in der Mannschaft stimmt. Aber wir müssen unser Spiel über die gesamte Spielzeit spielen.“

Lukas Reichel (Stürmer Eisbären Berlin): „Die ersten beiden Drittel haben wir nicht zu unserem System gefunden und etwas wild gespielt. Wir hätten einfacher spielen müssen. Im letzten Drittel haben wir dann noch einmal alles versucht. Im nächsten Spiel müssen wir von Anfang da sein.“

Spieldaten

DEL 21. Spieltag 26.02.2021 18:30 Uhr Eisarena Bremerhaven

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Eisbären Berlin 5:3 (1:1, 3:0, 1:2)

Aufstellungen:

Fischtown Pinguins Bremerhaven: Maxwell (Pöpperle) – Krogsgaard, S. Dietz; Eminger, Moore; Fortunus, Alber – Verlic, Jeglic, Urbas; Andersen, Friesen, McGinn; Hilbrich, McMillan, Uher; Stowasser, Gläser, Reisnecker – Trainer: Thomas Popiesch

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka/33.) – Ramage (A), Müller; Wissmann (A), Hördler (C); McKiernan, Mik – Pföderl, Reichel, Noebels; Fiore; Boychuk, White; Foucault, Olver, Tuomie; F. Dietz, Streu, Hänelt – Trainer: Serge Aubin

Torfolge
1:0 – 08:55 – McMillan (Friesen, Fortunus) – PP1
1:1 – 11:00 – Boychuk (Pföderl, Reichel)-PP1
2:1 – 29:04 – Urbas (Jeglic, Verlic) – EQ
3:1 – 30:26 – Fortunus (Urbas, Krogsgaard) – EQ
4:1 – 32:19 – McMillan (Uher, Krogsgaard) – EQ
4:2 – 52:06 – Müller (Noebels, Pföderl) – EQ
4:3 – 57:05 – Pföderl (Ramage, Noebels) – 6-5
5:3 – 58:32 – Andersen (Friesen, McGinn) – EQ/EN

Strafen:
Fischtown Pinguins Bremerhaven: 10 (6, 2, 2) Minuten – Eisbären Berlin: 12 (6, 4, 2) Minuten

Schiedsrichter:
Marc Iwert, Andre Schrader (Andreas Kowert, Jonas Merten)

Quelle: EHC Eisbären/Hans-Peter Becker

Eisbären holen einen Punkt in Wolfsburg

Die Eisbären Berlin haben ihr erstes Auswärtsspiel der neuen Saison verloren. Das Spiel in Wolfsburg wurde erst im Penaltyschießen beendet. Die regulären 60 effektiven Spielminuten und die Verlängerung brachten keine Entscheidung. Während Kristopher Foucault und Marcel Noebels mit ihren Penaltys an Wolfsburgs Goalie Dustin Strahlmeier scheiterten, konnten Matti Järvinen und Fabio Pfohl Tobias Ancicka im Eisbären Tor überwinden.

Ancicka, der 19-jährige Goalie musste ganz kurzfristig für Andreas Niederberger einspringen. Es war mehr eine Vorsichtsmaßnahme, Niederberger hatte leichte muskuläre Probleme, stand aber als Backup zur Verfügung.

Eisbären Trainer Serge Aubin konnte wieder auf einen größeren Kader zurückgreifen. So standen u.a. Jonas Müller und Marcel Nobels erstmals im Kader. Spieler des Tages bei den Eisbären war zweifelsohne Tobias Ancicka. Er parierte 32 Schüsse auf sein aus dem Spiel heraus. „Das war heute natürlich etwas ganz Besonderes. An sein erstes Spiel erinnert man sich sein ganzes Leben.Die Jungs haben es mir aber auch einfach gemacht. Insgesamt hat mir die Partie gezeigt, dass ich mithalten kann. Das Spiel gibt mir viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.“

Sein Gegenüber Dustin Strahlmeier hatte 27 Pucks abgewehrt und das bessere Ende für sich. Bei der Entscheidung durch Penalty spielt das Glück eine größere Rolle.

Der Eisbären-Trainer sah die Partie so: „Das erste Drittel hat mir heute nicht so gefallen, im 2. Abschnitt wurde es dann besser. Wir hatten einige Chancen, haben aber zu viel zugelassen. Insgesamt können wir uns heute bei Tobias Ancicka bedanken, der fantastisch gespielt hat. Wenn man in 60 Minuten keinen Gegentreffer bekommt, sollte man eigentlich gewinnen.“

Für die Eisbären geht es am 28. Dezember weiter. In der heimischen MB-Arena empfangen sie die Krefeld Pinguine. Die Spieler der Eisbären haben jetzt drei Tage trainingsfrei. Die nächste Trainingseinheit ist für den 26.12.2020 angesetzt.

Hans-Peter Becker

DEL 2. Spieltag 22.12.2020

Grizzlys Wolfsburg – Eisbären Berlin 1:0 n.P. (0:0, 0:0, 0:0, 0:0, 1:0)

Mannschaftsaufstellung EHC Eisbären Berlin

Eisbären Berlin: Tor Ancicka (Niederberger) Hördler (C), Gawanke; Müller, Ramage (A); Espeland, Wissmann (A); McKiernan–Foucault, Zengerle, Fiore; White, Noebels, Pföderl; Reichel, Streu, Tuomie; Kinder, Olver, Labrie–Trainer: Serge Aubin