Spreefüxxe verlieren in Halle

Foto: Spreefüxxe Berlin

Die Spreefüxxe Berlin verlieren das dritte Auswärtsspiel in Folge. Gegen den Aufstiegsaspiranten Union Halle-Neustadt gab es eine 25:18-Pleite. Den besseren Start hatten die Hausherrinnen. Swantje Heimburg und Nadine Smith brachten die Wildcats mit 2:0 in Führung. Dann fanden auch die Spreefüxxe ins Spiel und konnten zum 2:2 ausgleichen. Die Partie war sehr dynamisch, beide Abwehrreihen agierten kompakt aber fair. Nach einer guten viertel Stunde stand es 5:5. Die Spreefüxxe taten sich besonders im Angriffsspiel schwer. Viele Einzelaktionen endeten entweder in der Halleschen Abwehr oder spätestens an der stark aufgelegten Torfrau Anica Gudelj. Bis zur Halbzeit konnten sich die Wildcats auf drei Treffer zum 11:8 absetzen.

In der zweiten Halbzeit verloren die Spreefüxxe dann zunehmend den Faden. Zu oft wurden Würfe aus der Not herausgenommen, statt die Angriffe bis zur richtigen Chance auszuspielen. Halle hingegen wirkte überzeugender und torgefährlicher im Angriff. Schritt für Schritt bauten sie die Führung aus und verpassten den Berlinerinnen am Ende eine deutliche 25:18-Niederlage. Managerin Britta Lorenz fand nach Spielende als erstes die Worte: „Wir schlagen uns letztendlich selbst. Mit 21 Fehlwürfen kann man kein Spiel gewinnen. Die Körpersprache hat nicht ausgesagt, dass wir das Spiel für uns entscheiden wollten. Zukünftig erwarte ich in solchen Situationen eine ganz andere Reaktion. Wir müssen das jetzt für uns analysieren und dann nach vorne schauen.“

Spreefüxxe Berlin: Meyer, Faßold, Krüger; Neuendorf (3), Krakat, Kunde (2), de Beer, Eber (2), Blödorn (1), Sposato (2), Schwarz (2/2), Trumpf (4), Mrozinski (2), Förster, Grätz Zeitstrafen: de Beer, Trumpf. Am kommenden Wochenende geht esmit der DHB-Pokal-Partie gegen Borussia Dortmund weiter. In der Liga muss man eine Woche später beim BSV Sachsen Zwickau ran.

Quelle: Spreefüxxe Berlin

Füchse wollen in Gummersbach weitere zwei Punkte holen

Allmählich lichtet sich bei den Berlinen das Lazarett. Abzuwarten bleibt allerdings, ob einer der drei verletzten Rückraumspieler Steffen Fäth (Zerrung), Marko Kopljar (Adduktoren) und Paul Drux (Pferdekuss im Oberschenkel) für Gummersbach fit wird. Linksaußen Bjarki Elisson kehrt endlich in den Füchse-Kader zurück. Der Isländer feiert nach mehr als acht Wochen nun endlich sein Comeback.  Heute, Donnerstag, um 19.oo Uhr steigt das Topspiel in der Schwalbe Arena. Der 1,89 Meter große Linksaußen zog sich vor etwa zwei Monaten einen Muskelbündelriss in der Wade zu und verpasste die komplette Vorbereitung. Während das Team zusammen trainierte, schuftete Bjarki im Kraftraum. Folglich verpasste er die beiden DHB-Pokalspiele gegen Springe und Nordhorn , die Vereins-Weltmeisterschaft in Doha sowie den Ligastart. Auf diesen Moment hat er lange gewartet.

„Ich freue mich sehr, endlich wieder fit zu sein. Das waren schwere acht Wochen“, sagt der 27-Jährige. „Nicht nur körperlich, sondern vor allem mental war das wirklich schwierig. Du trainierst und trainierst, aber siehst kaum Fortschritte. Jetzt ist die Zeit aber endlich vorbei. Ich bin wieder voll fit und freue mich, der Mannschaft wieder helfen zu können.“  „Es freut mich sehr, dass Bjarki zurück ist. Er ist ein Spieler, den ich sehr mag und aufgrund seiner Einstellung schätze“, sagt Füchse-Trainer Velimir Petkovic. „Jetzt haben wir wieder mehr Alternativen.“  Es wird das erste Spiel in der noch jungen Saison sein, in der der Linksaußen im Kader stehen wird.

Die Rückkehr von Elisson ist laut Petkovic allen voran auch eine Prüfung für Kevin Struck. Der 20-Jährige spielte zuletzt für Elisson und zeigte starke Leistungen. „Ich bin gespannt, wie er darauf reagieren wird“, sagt Petkovic.  Ob Elisson oder Struck – die Füchse haben auf Linksaußen in Gummersbach in jedem Fall zwei starke Spieler. Für das Auswärtsspiel gibt Elisson die Richtung vor: „Jedes Spiel in der Bundesliga ist schwer und in Gummersbach wird uns sicher nichts geschenkt. Ich glaube aber, wenn wir 100 Prozent konzentriert sind, können wir zwei Punkte holen.“  Wir drücken Euch die Daumen. In wenigen Stunden wissen wir mehr.

Christian Zschiedrich

NOFV Oberliga Nord und Berlin-Liga

Die fünfthöchste Spielklasse ist in der laufenden Spielzeit die Fußballheimat von 5 Vereinen aus Berlin.

Lichtenberg 47 kam beim Aufsteiger SC Staaken über ein 1:1 nicht hinaus. Optik Rathenow dagegen siegte souverän 4:0 bei CFC Hertha 06. Die Charlottenburger stürzten auf Tabellenplatz 15 ab. 4 Punkte nach 5 Spielen hat jetzt auch der SC Staaken. 1:0 ist auch gewonnen – durch Warwel (23.) – sagten sich die Zehlendorfer und behielten drei Punkte (jetzt 9.)  im Spiel gegen Greif Torgelow vor 140 Zuschauern auf dem Ernst-Reuter-Sportfeld. Erwartungsgemäß siegte Tennis Borussia unter dem neuen Trainer Thomas Brdaric nach zwei vorangegangenen Unentschieden im Mommsenstadion 4:3 über den 1. FC Frankfurt (13.). Für Borussias Neuerwerbung Manuel Fischer fehlte noch die Spieleberechtigung. Dagegen kam der andere Neuzugang und ehemalige Nationalspieler Kanadas (10 Länderspiele) gegen Frankfurt vor 505 Zuschauern ab der 70.Minute, beim Stand von 4:2 zu seinem ersten Einsatz. Gemeint ist Randy Edwini–Bonsu, er kam vom FC Homburg. Ob TeBe nach 6 Spielen und 8 Punkten, die Differenz zur Spitze (Rathenow und Lichtenberg bereits 16 Punkte) in nächster Zeit aufholen kann, wird davon abhängen, ob Brdaric schnell eine homogene Einheit formen kann.

Berlin-Liga: Der SD Croatia, 4:3-Sieger über SV Empor, ist neuer Tabellenführer (19 Punkte), da Blau-Weiß 90 (17 Punkte) nur 1:1 bei Stern 1900 spielte. Das Nordderby am 7. Spieltag Füchse Berlin – Nordberliner SC – ging 2:1 vor 200 Zuschauern für die Füchse (jetzt 12.) aus. Der Nordberliner SC steht mit 5 Punkten aus 7 Spielen auf Platz 15 der Tabelle.  Am 8. Spieltag trifft Blau-Weiß 90 am Sonntag in der Rathausstraße auf den BFC Preussen. Tabellenführer SD Croatia spielt gegen BSV Al-Dersimspor auf dem Lilli-Henoch-Sportplatz.

Christian Zschiedrich

Spreefüxxe vor schwerer Auswärtsaufgabe

Foto: Thomas Sobotzki – Fotodesign Berlin

Die Spreefüxxe Berlin gastieren am heutigen Sonnabend beim SV Werder Bremen. Alles andere als eine leichte Aufgabe wartet dabei auf das Team von Christian Schücke.

Denn die Woche lief alles andere als gut bei den Berlinerinnen. „Wir hatten sechs Spielerinnen, die diese Woche aufgrund von Erkrankung und Verletzung nicht richtig trainieren konnten. Bei den meisten ist auch der Einsatz morgen noch ungewiss. Gerade zum Saisonbeginn, wo man jede Einheit braucht um sich einzuspielen ist das natürlich sehr bitter“ gibt sich Managerin Britta Lorenz ernüchternd. Doch kampflos werden sich die Spreefüxxe dennoch nicht zeigen. Mit dem nötigen Selbstbewusstsein aus dem Sieg vom vergangenen Wochenende will man mutig und unbekümmert auftreten. Trainer Christian Schücke wird seine Mannschaft entsprechend einheizen: „Auswärts wird jede Partie schwer, aber wir haben diesmal keinen Druck, den hat dafür Werder.“

Foto: Thomas Sobotzki – Fotodesign Berlin

Bremen verlor am vergangenen Wochenende nach einer großen Aufholjagd am Ende knapp bei der FSG Waiblingen-Korb. Auch die Spreefüxxe wissen wie man einen schlechten Start ausbügeln kann, vor heimischer Kulisse konnte man gegen Herrenberg die Partie am Ende noch minimal für sich entscheiden. Beide Mannschaften gewannen bisher jeweils ihre Heimpartie und verweisen somit nach zwei Spieltagen 2:2 Punkte. Bremen gelang dabei ein 32:29-Erfolg gegen den Aufsteiger aus Kirchhof.

Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams liegt eine ganze Weile zurück. In der Drittligasaison 2011/12 war es damals eine klare Angelegenheit für die Spreefüxxe. Doch seither ist in beiden Vereinen viel passiert. Während die Berlinerinnen in dieser Saison als Aufsteiger an den Start gehen, blickt Bremen auf einen 11. Platz in der Vorsaison zurück. Ganz unbekannt ist man sich beim morgigen Duell aber nicht. In der Vorbereitung beim Turnier in Markranstädt gab es zwar kein direktes Duell, dennoch konnte man die jeweils andere Mannschaft etwas begutachten. Das es bei der morgigen Partie mehr als ein Bestaunen geben wird, ist allen Beteiligten klar. Schließlich geht es um die nächsten beiden Punkte und die wird keiner verschenken.Anwurf der Partie ist um 19:30 Uhr in der Klaus-Dieter-Fischer Halle in Bremen.

Quelle: Spreefüxxe Berlin

Füchse Berlin siegen weiter

Foto: Füchse Berlin

Die Füchse wahren die weiße Weste und gewinnen mit 26:24 gegen Stuttgart. Zur Freude des Handballsports in Berlin – die Siegesserie hält: Die Füchse Berlin haben auch das vierte Saisonspiel siegreich gestaltet. Gegen den TVB Stuttgart holten die Hauptstadthandballer vor 6343 Fans einen knappen 26:24 (14:14)-Sieg. Die Eigengewächse Fabian Wiede und Kevin Struck überzeugten und wussten zu gefallen.

„Das war ein ganz harter Kampf“, resümierte Kevin Struck, „wir haben das aber letztlich gut über die Zeit gebracht.“ Der Linksaußen steuerte fünf Treffer zum vierten Saisonsieg bei und bekam hinterher reichlich lob. Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning: „Kevin hat seinen Mann wieder einmal gestanden. Es ist hervorragend, wie er sich reingeworfen hat. Mit ihm sind wir sehr zufrieden.“ Und überhaupt lobte der Geschäftsführer die allgemeine Lage. Dass man trotz vier verletzter Spieler erneut ein starkes Spiel gezeigt hat, macht Hanning glücklich: „Ich bin mit der Gesamtsituation sehr zufrieden.“

Personell stark angeschlagen gingen die Füchse Berlin in die Partie gegen den TVB 1898 Stuttgart. Im Rückraum fielen verletzungsbedingt Steffen Fäth, Paul Drux und Marko Kopljar aus, zudem musste Velimir Petkovic noch auf Linksaußen Bjarki Elisson verzichten. Dafür im Kader: die Nachwuchsspieler Frederik Simak, Kuno Schauer und Tim Matthes sowie Christoph Reißky (Doppelspielrecht TUSEM Essen).

Die Berliner starteten durchwachsen in die Begegnung. Der erste Wurfversuch von Petar Nenadic landete neben dem Tor und auf der Gegenseite netzte Michael Kraus direkt ein. Wenig später legte Bobby Schagen vom Siebenmeterpunkt nach. Stuttgart lag beim 0:2 in Führung. Die Berliner taten sich in der Anfangsphase schwer, Lücken in der gegnerischen Abwehr zu finden. Gelang es ihnen doch scheiterten sie jedoch immer wieder an Johannes Bitter im Tor des TVB.

Nach gut fünf Minuten erlöste Petar Nenadic dann sein Team und markierte das erste Füchse-Tor. Nun konnte auch Petr Stochl einige Würfe parieren und so ermöglichte er es den Hauptstädtern nach dem 2:4 zum 4:4 (10.) auszugleichen. Bis zum 6:6 blieb die Partie weiter eng, dann wurde Bitter erneut zum Faktor und Stuttgart konnte auf 6:8 (13.) erhöhen. Petkovic reagierte und zog die Grüne Karte. Die Berliner stellten ihr Angriffsspiel um und agierten nun mit zwei Kreisläufern. Schmidt scheiterte jedoch an Bitter und so erzielte Bobby Schagen erneut vom Punkt das 6:9 (17.).

Die Füchse fanden nun langsam ins Spiel, standen in der Abwehr stabiler, machten für die Stuttgarter die Räume deutlich enger und brachten den Ball vorne im Tor unter. In die Pause ging es mit einem 14:14.

In der zweiten Halbzeit blieb es eng. Über die Stationen 17:16 (36.), 21:18 (43.) bauten die Berliner ihren Vorsprung dann aber aus. Kevin Struck sorgte mit seinem fünften Treffer für das 23:20 (49.).

Beide Mannschaften kämpften weiter und schenkten sich nichts. Die Berliner behielten aber weiter die Nase vorn, was sie vor allem Petr Stochl zu verdanken hatten, der für seine Mannschaft einen starken Rückhalt bildete. Angeführt vom diesmal starken Fabian Wiede kamen die Berliner letztlich zum vierten Saisonsieg. Hanning: „Es ist schön, dass sich Fabi heute mit einem guten Spiel belohnt hat. Er haderte in den letzten Wochen selbst am meisten mit seiner Leistung. Dieses Spiel gibt ihm Selbstvertrauen.“

Füchse-Trainer Velimir Petkovic war nach dem Spiel erleichtert: „Ich bin sehr glücklich mit dem Sieg. Uns fehlen vier wichtige Spieler. Dass wir dann diesen harten Kampf gegen Stuttgart annehmen und bestehen, macht mich sehr zufrieden.“

Beste Werfer ihrer Teams waren Fabian Wiede und Petar Nenadic mit jeweils sechs und Michael Kraus mit acht Treffern. Statistik: Heinevetter, Stochl – Wiede (6), Vukovic (3), Struck (5), Gojun, Nenadic (6), Schauer, Plaza Jimenez, Lindberg (3/1), Zachrisson (1), Schmidt (2), Matthes, Reißky

Quelle: Füchse Berlin

Füchse reagieren auf Verletztensituation – holen Reißky aus Essen zurück

Geschäftsführer Bob Hanning, Füchse Berlin, Foto: Christian Zschiedrich

Mit Steffen Fäth, Marko Kopljar und Bjarki Elisson müssen die Füchse Berlin gegen den TVB Stuttgart (19 Uhr/Sky) auf drei Spieler verzichten. Der Hauptstadtklub reagiert auf die Verletztensituation und holt Christoph Reißky zurück.

Rückraumspieler Reißky ist mit einem Doppelspielrecht ausgestattet und läuft zurzeit für den TUSEM Essen in der zweiten Liga auf. Essens Sportlicher Leiter Herbert Stauber: „Partnerschaften sind keine Einbahnstraßen. Selbstverständlich geben wir Christoph für die beiden Spiele frei.“

Demnach wird das 22-jährige Berliner Eigengewächs in den nächsten beiden Saisonspielen gegen Stuttgart am morgigen Donnerstag (19 Uhr/Sky) und in Gummersbach (28. September, 19 Uhr) wieder für seine Füchse auflaufen.

Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning bedankt sich ausdrücklich bei den Essenern: „Wir sind dem TUSEM unheimlich dankbar für die problemlos Hilfestellung und freuen uns jetzt, Christoph endlich wieder im Füchse-Trikot zu sehen.“

In der vergangenen Saison war Linkshänder Reißky bereits aufgrund von Personalproblemen gefragt und stellte sein großes Potenzial unter Beweis. In mehreren Bundesliga- und EHF-Cup-Spielen kompensierte er den Ausfall von Fabian Wiede.

Der rechte Rückraumspieler ist bereits heute in die Hauptstadt gereist und wird schon heute im Kader stehen.

Quelle: Füchse Berlin

Schaut her: Lichtenberg 47

Das Team von Trainer Uwe Lehmann ist Tabellenführer in der NOFV Oberliga Nord, mit 13:3 Toren, 15 Punkten nach dem 5.Spieltag. Immerhin zwei Punkte besser als die Mannen von Trainer Ingo Kahlisch. Optik Rathenow ist mit 13 Punkten Tabellenzweiter und muss am Sonntag in der Sömmeringstraße gegen Hertha 06 antreten. Aufsteiger SC Staaken  rangiert mit drei Punkten gefährdet unmittelbar über den Strich und muss am Sonntag zu Hause gegen Spitzenreiter Lichtenberg 47 ran. Im Berlin-Derby zwischen Lichtenberg 47 und CFC Hertha 06 blieben die drei Punkte gerade mal so ii der Howoge-Arena Hans Zoschke. 267 Zuschauer staunten nicht schlecht, als Hertha 06 in Minute 39 durch Erilgit in Führung ging. Fiegen nahm dann aber noch kurz vor Halbzeit das Herz in beide Hände und glich mit einem Gewaltschuss aus 20 m zum 1:1 aus. Es dauerte bis kurz vor Toresschluss als der eingewechselte Jahn(89.) per Kopfball auf Flanke von Gawe das Siegtor erzielte. Übrigens genau wie vor einer Woche in Zehlendorf. Da wurde auch 2:1 (89.) gewonnen. Das nennt man Last-Minute-Siege.

Und was machen aktuell die anderen Berliner? Hertha 03 verliert 1:4 in Rathenow, der SC Staaken verliert 0:2 bei Brandenburg Süd, nur Tennis Borussia holt einen Punkt beim Tabellensechsten in Torgelow. Nach dem Trainerwechsel standen mit Neu-Coach Brdaric 2 Spiele an. Gewonnen wurde keins, verloren aber auch nicht.0:0 in Rathenow und 1:1 gegen den Torgelower FC Greif. Hei´ßt: 5 Punkte in 5 Spielen = Tabellenzwölfter. Die Ziele sind ganz andere. Ab jetzt soll es richtig losgehen – mit der Neuverpflichtung von Mittelstürmer Manual Fischer (27). Er kann auf 78 Drittligaspiele verweisen und war zuletzt vereinslos. Am Freitag, 19.30 Uhr, könnte es gegen den 1.FC Frankfurt könnte es erstmals in einem Heimspiel klappen, sich dem heimischen Publikum zu präsentieren. Weshalb erstmals? Das Mommsenstadion wird modernisiert (Leichtathletik EM), deshalb die Auswärtsspiele. Hertha 03 empfängt am Samstag Greif Torgelow und wie bereits erwähnt, der SC Staaken Tabellenführer Lichtenberg 47 und Hertha 06 Optik Rathenow.

Berlin-Liga: Im Spitzenspiel trennten sich Blau-Weiß 90 – SD Croatia 1:1. Bedeutet: Blau-Weiß 90, das bessere Torverhältnis, führt mit 16 Punkten vor den punktgleichen Croaten (21:2 gegen 18:3). Der BFC Preussen holte sich die Auswärtspunkte und bezwang SV Tasmania 3:2. Sparta Lichtenberg schickte die Füchse Berlin 4:1 heim. Das Nord-Derby Füchse gegen den Nordberliner SC wird, wir bitten um Beachtung, am Freitag, 19.00 Uhr, auf dem Wackerplatz in dern Kienhorststraße ausgetragen.

Christian Zschiedrich

Regionalliga Nordost 7. Spieltag

Energie Cottbus marschiert und konnte die Tabellenführung weiter ausbauen. Das Spitzenspiel Erster gegen Zweiter entschieden sie vor 8.102 Zuschauern mit 3:1 (2:0) für sich, schüttelte den BFC Dynamo als engsten Verfolger  weiter ab. Dennoch bleibt der BFC Dynamo mit 13 Punkten (jeweils einen vor Nordhausen und Babelsberg) auf Tabellenplatz 2. Trotz einer 3:4-Niederlage zu Hause gegen Babelsberg bleibt Viktoria 89 mit 11 Punkten auf Tabellenplatz 5. Allerdings sind die sechs Mannschaften von Platz 5 bis 10 punktgleich, darunter der Berliner AK mit 11 Punkten infolge des 1:0-Sieges in Neustrelitz.  Küc 0:1 (13.) erzielte auch zur Freude von Trainer Zschiesche den frühen Siegtreffer.

Das wohl „verrückteste“ Spiel an diesem Wochenende, 3 : 4 (0:2), sahen 828 Zuschauer im Stadion Lichterfelde zwischen Viktoria 89 und Babelsberg 03. Einen 0:3-Rückstand glich Viktoria durch Schünemann (63.), Kargbo (81.) und Gladrow (83.) per Eigentor zum 3 : 3 aus. Dann schlug T. Schmidt (85.) für die Gäste mit dem erlösendem 4. Tor zurück.

832 Zuschauer im Jahnsportpark, zu Gast der 1.FC Lok Leipzig, sahen eine temperamentvolle Begegnung. Mattuschka (54.) und Kahlert (73.) erzielten für den Aufsteiger die Tore zum zwischenzeitlichen 2 : 1. In der 90.Minute unterlief Stüwe ein unglückliches Handspiel im Strafraum und Malone (Torschütze zum 1 : 1 (64.), verwandelte per Handelfmeter (90.) zum schmeichelhaften Remis für Lok Leipzig. Altglienicke hat als Aufsteiger, wie Lok Leipzig 11 Punkte nach 7 Spielen und ist Tabellenachter.

Herthas Zweite verlor auch beim FC Oberlausitz 1 : 3 und dümpelt weiterhin mit nur 6 Punkten als 15. unter dem Strich. Durch Mirbach  (27.) gingen die Herthaner zunächst in Führung, verloren aber in der 38. Minute mit Mittelstädt wegen Foulspiel und Unsportlichkeit mit Gelb-Roter Karte ihren Leistungsträger. Noch vor der Halbzeit (43.) glich Marek zum 1:1 aus. Zwei weitere Treffer erzielten die Platzherren nach dem Wechsel, Gerstmann war der doppelte Torschütze. Die Berliner fühlten sich durch einige Entscheidungen von Schiedsrichter Ostrin benachteiligt. Ante Covic sprach von einem „brutalen Einfluss“ des Referees auf das Spiel. Nicht jedes zu Zufallkommen (Mittelstädt) ist eine Schwalbe.

Christian Zschiedrich

Spreefüxxe mit erstem Sieg

Foto: Thomas Sobotzki – Fotodesign Berlin

Die Spreefüxxe Berlin können ihr erstes Heimspiel der Saison für sich entscheiden. Gegen die H2Ku Herrenberg belohnen sich die Berlinerinnen für eine starke Aufholjagd am Ende mit einem 24:23Erfolg und sichern sich die ersten beiden Punkte der neuen Spielzeit.

Der Start in die Partie war für die Spreefüxxe dabei holprig. Herrenberg übte von Anfang an viel Druck aus und zog das Tempo an. Die Hausherrinnen hingegen wirkten noch nicht ganz auf der Platte. Nach 5 Spielminuten stand es 1:5 und Christian Schücke nahm die Auszeit. Er brachte mit Sabrina Neuendorf und Natalie Schwarz neuen Wind in den Rückraum und zumindest die Abwehr schien sich nun zu stabilisieren. Ganze 5 Minuten kassierte man kein Gegentor, doch vorne erzielte man auch nur eins und so stand es nach wie vor 2:5. Samira Krakat kam nun im rechten Rückraum zum Einsatz und zeigte den erfahrenen Spielerinnen wie man in die Lücke stößt. Ein herausgeholter Siebenmeter und ein eigenes Tor brachte das 4:7. Herrenberg ließ nun etwas nach, wirkte vorne nicht mehr so konstant, doch die Spreefüxxe machten sich das Leben schwer. Das alte Leid der Chancenverwertung und ein ärgerlicher Abspielfehler brachten statt der Pausenführung eine zwei Tore Rückstand (10:12).

Foto: Thomas Sobotzki – Fotodesign Berlin

In der zweiten Hälfte entwickelte sich nun eine packende Partie. Man merkte beiden Teams an, dass sie das Spiel gewinnen wollen. Es wurde zunehmend Härter und beide Mannschaften mussten sich arg mühen einen Treffer zu erzielen. Vor allem Mannschaftskapitän Anna Blödorn übernahm die Verantwortung und erzielte Treffer um Treffer. Doch lange Zeit sollte es einfach nicht die Führung sein. Immer wieder blieben die Herrenbergerinnen einen Treffer vorn. In der 51. Spielminute erzielte dann Anna Blödorn per Strafwurf zum 21:21 bevor Paula Förster einen sehenswerten Konterpass von Torfrau Juliane Meyer zur ersten Berliner Führung einnetzte. Zwei weitere Treffer von Anna Blödorn und die notwenige Entschlossenheit in der Abwehr machten den ersten Heimsieg für die Spreefüxxe perfekt.

Für die Berlinerinnen waren dies zwei unglaublich wichtige Punkte, steht man nun vor drei schweren Auswärtsspielen in Folge. Nächsten Sonnabend tritt man beim SV Werder Bremen an, bevor es dann nach Halle und Zwickau geht.

Spreefüxxe Berlin: Meyer, Faßold; Neuendorf (2), Krakat (1), Kunde, de Beer, Eber (1), Blödorn (10/1), Sposato, Schwarz (6/5), Trumpf, Mrozinksi (1), Förster (3), Grätz, Magg Zeitstrafen: Neuendorf, Eber, Schwarz, Mrozinksi.

SG H2Ku Herrenberg:  Lide, Elbert; Klein (4), Bok, Neubrander, S. (3/2), Foth (5), Neubrander, L., Gebhard (4/1), Putzke (4), Beddies (1), Leppert (2), Tuc Zeitstrafen: Klein, Bok, Gebhard, Leppert (2).

Quelle: Spreefüxxe Berlin

Siegesserie geht weiter: Füchse gewinnen in Hüttenberg und bleiben ungeschlagen

„Das war ein richtig harter Kampf“, blickt Füchse-Trainer Velimir Petkovic auf die vorangegangenen 60 Minuten zurück. Der Favorit tat sich gegen den Aufsteiger und Underdog in der Tat extrem schwer. Die Berliner, die mit zwei Siegen in die Saison gestartet waren, mussten in der stimmungsvollen Osthalle in Gießen ohne Marko Kopljar (Adduktoren) und Steffen Fäth (Zerrung) auskommen. „Natürlich haben wir verletzte Spieler“, sagte Petkovic, „aber das darf keine Ausrede sein. So etwas müssen wir einfach besser kompensieren können.“ Vor allem habe man den ersten Durchgang verschlafen. „Wir haben am Anfang ohne Torwart und ohne Deckung gespielt“, resümierte Petkovic mit durchaus kritischem Unterton.

Vor allem die aggressive 5:1-Deckung stellte sein Team zu Beginn vor Probleme. Kreisanspiele wurden sofort unterbunden, hinzu kam, dass die Berliner viele Bälle im Angriff leichtfertig vergaben. Folglich lag der Favorit mit 8:10 (18.) und später sogar mit 10:13 (23.) zurück.

Petkovic nahm eine Auszeit und brachte fortan Petr Stochl für Silvio Heinevetter sowie Drago Vukovic auf halbrechts für Fabian Wiede – und es wurde besser. Die Füchse kämpften sich ran und gingen mit 16:16 in die Pause. Petar Nenadic stieg bei einem Freiwurf hoch und feuerte das Leder quasi mit der Sirene ins Tornetz.

Nach dem Seitenwechsel war das Spiel vor 1750 Fans weiterhin zerfahren. Die Füchse erarbeiteten sich zwar eine 24:20-Führung (43.) – „doch dann haben einige Spieler angefangen zu zaubern“, sagt Petkovic, „so etwas wird natürlich bestraft.“ Und auch Sportkoordinator Volker Zerbe meinte: „In so einer Phase müssen wir die Konzentration hochhalten.“

Es wurde noch mal richtig eng, Hüttenberg kämpfte und kam sogar bis zwei Minuten vor Schluss auf 27:28 ran. Die starken Petr Stochl und Nenadic waren es letztlich, die einen kühlen Kopf bewahrten und die Berliner zum dritten Saisonsieg führten. „Wir wussten, was uns in Hüttenberg erwartet. Die haben jedes Spiel knapp gestaltet“, sagte Matchwinner Petar Nenadic, „natürlich war der Sieg nicht schön. Aber das zählt nicht. Es zählen heute nur die zwei Punkte.“

Und Velimir Petkovic ergänzte: „Wir haben zwei Punkte geholt und die schwere Aufgabe gelöst. Damit sind wir zufrieden.“

Statistik: Heinevetter, Stochl – Nenadic (9), Wiede (4), Vukovic (1), Struck, Gojun (1), Plaza Jimenez (2), Lindberg (3), Zachrisson (4), Schmidt (2), Simak, Drux (4)
Quelle: Füchse Berlin