Gutes Spiel, aber keine Punkte

BBSC Berlin – TSV Bayer 04 Leverkusen 1:3 (-23, 19, -18, -23)

Die Punkte des Samstagabends holten sich trotz einer guten Leistung nicht die Damen des BBSC – Favorit Bayer Leverkusen zeigte sich ein wenig stärker als die Berlinerinnen.

Beide Trainer hatten während der Woche nichts zu lachen. Eine schwierigere Trainingswoche mit wenigen Spielerinnen zur Verfügung machte eine Vorbereitung auf das Spiel nur schwer möglich. Krankheiten und Verletzungen sowie berufliche Gründe führten bei beiden Teams zu Ausfällen. Am Samstag standen für Berlin sowohl Annika Kummer als auch Annalena Grätz (zwar im Aufgebot, aber nicht eingesetzt) nicht zur Verfügung. Bei Leverkusen musste Sarah Overländer pausieren, Rebecca Schäperklaus war bereits nicht in die Hauptstadt mitgereist.

Der BBSC musste damit seinen Abwehrriegel erneut umstellen. Trainer Ole Schröter beorderte neben Paula Morgenroth als Libero Isabell Böttcher und Anna Leweling in die Annahme. Und sie alle trugen dazu bei, dass gegen den Favoriten aus Leverkusen ein ausgeglichenes Spiel erreicht wurde und lange Ballwechsel mit intensiven Abwehraktionen das Spiel prägten – wenngleich die entscheidenden Punkte von den Gästen gemacht wurden. So geht wohl auch der Sieg für die Rheinländerinnen in Ordnung, wenngleich – Originalton Schröter – „es wirklich schön gewesen wäre, wenn wir uns in den Tiebreak hinein gespielt hätten, um zumindest einen Punkt zu holen“. Aber ansonsten zeigte sich der Trainer von der Leistung des Teams angetan: „Ganz egal, wer auf der Platte stand: Alle haben ihre Sache gut gemacht, großes Lob für die Mannschaftsleistung!“ Zum MVP auf Berliner Seite wurde Roxana Vogel gewählt.

Für das nächste Wochenende gilt es, das Positive aus dem Vergleich gegen Leverkusen auch gegen Stralsund mitzunehmen. Gute Stimmung ist gegen den Lieblingsgegner ohnehin vorprogrammiert, da fehlt nur noch ein Quäntchen mehr Erfolg als gegen Leverkusen.

Die nächsten Heimspiele folgen für die BBSC-Damen mit einem Doppelspieltag am 11. Dezember 18:00 Uhr gegen Bonn und am 12. Dezember 15:00 Uhr gegen den VC Olympia Münster in der Hämmerlinghalle.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel,  Anna Leweling, Antonia Heinze, Katharina Haferkamp, Antonia Lutz

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Die nächste Spitzenmannschaft beim BBSC zu Gast

Wenn am kommenden Samstag, den 2. März um 19:00 Uhr in der Köpenicker Hämmerlinghalle der TSV Bayer Leverkusen aufschlägt, kommt in dieser Saison die vorerst letzte Spitzenmannschaft in die Hauptstadt.

Der aktuelle Tabellenzweite ist seit Jahren als Spitzenmannschaft der 2. Liga Nord erfolgreich. Nach dem finanziellen Ausstieg der Bayer AG im Jahr 2008 konnte der frühere deutsche Vizemeister zwar mittelfristig die erste Liga nicht mehr halten, doch bestimmte er viele Jahre das Niveau der 2. Liga. Auch aktuell stehen vier Akteurinnen im Aufgebot, die Erstligaerfahrung aufweisen. Dabei ist auch die mittlerweile 34-jährige Speerwurfweltmeisterin 2015, Katharina Molitor. Welche Qualität die Gäste aus dem Rheinland verkörpern, zeigten die Ergebnisse der vergangenen acht Spieltage: Sieben Siege feierten die Mädels von Trainer Zhou, nur gegen Borken mussten Punkte gelassen werden. Beim Auswärtsspiel des BBSC in der ersten Halbserie brillierten die Gastgeberinnen mit perfekten Außenangriffen über Anna Hoja und Sarah Overländer, die kaum von den Berlinerinnen kontrolliert werden konnten.

Am kommenden Samstag will das Team von Trainer Pultke den Gästen mit Konzentration und dem sprichwörtlichen Berliner Kampfgeist entgegentreten: „Wir haben in Leverkusen mit einem Satzgewinn gezeigt, dass der TSV nicht unangreifbar ist. So haben auch wir die Chance, Punkte mitzunehmen, wenn wir mit Selbstbewusstsein unser bestes Volleyball spielen“ gibt der Trainer die Richtung des Samstags vor.

Das BBSC-Team freut sich am Samstagabend auf lautstarke Unterstützung von den Tribünen. Mit deren Hilfe will man alles daran setzen, immens wichtige Punkte im Kampf für den Klassenerhalt zu sammeln.

Quelle: Burkhard Kroll /BBSC

BBSC Berlin verliert bei Bayer Leverkusen

Das BBSC-Team holte im vierten Spiel nacheinander gegen die stärksten Mannschaften der Liga am gestrigen Sonntag bei der TSV Bayer Leverkusen keine Punkte für die Tabelle. Mit 3:1 (14,18, -26,19) setzten sich die Gastgeberinnen durch.

Nach den anspruchsvollen Spielen gegen Köln, Oythe und Borken folgte nun auch die Auswärtsaufgabe beim aktuellen Tabellendritten Leverkusen. Von Anfang an kamen die Berliner Damen in Rückstand und mussten im Spiel regelmäßig großen Rückständen hinterher laufen. „Gerade in Aufschlag und Annahme waren wir heute deutlich unterlegen, so dass Leverkusen in der Höhe auch verdient gewonnen hat“ zeigte sich Berlins Trainer Robert Pultke als fairer Verlierer. „Leverkusen spielte stark: gerade im Außenangriff und auf der Libero-Position machte sich das Können der erstligaerfahrenen TSV-Spielerinnen bemerkbar.“

Lediglich im dritten Satz bäumten sich die Gäste auf, wehrten selbst drei Matchbälle ab und nutzten selbst den ersten eigenen Satzball. Leider konnte der Schwung des gewonnenen Satzes nicht in die folgenden Spielsituationen übernommen werden. Schnell lag das BBSC-Team erneut hinten. Nach dem 21:12 für Leverkusen kamen die Gäste noch einmal auf 21:19 heran, doch dann machten die Gastgeberinnen den Sack zu.

Die MVP Medaillen gingen am Sonntag verdient an Josephine Suhr sowie an die Armen Rheinländerin Sarah Overländer.

Nach den vielen Auswärtspartien folgen am kommenden Wochenende zwei Heimspiele: Zunächst trifft der BBSC am Samstag um 19:00 Uhr in der Hämmerling-Halle auf Sarah Overländer, am Sonntag um 15:00 Uhr ist die junge Mannschaft des VC Olympia Schwerin in Berlin zu Gast.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Caroline Eggert, Katharina Kummer, Tara Jenßen, Karoline Vogt, Antonia Klamke, Anna-Lena Vogt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC