So schnell kann man ganz unten landen

Christian Zschiedrich kommentiert. Foto: Hans-Peter Becker

Das geschieht mit mitunter namhaften Vereinen die in  den  Jahren zuvor auf Erfolgskurs fuhren, so zum Beispiel Eintracht Braunschweig,  SV Meppen, Kaiserslautern, Alemania Aachen, die Aufzählung ließe sich weiter fortführen. Leider gehört auch Energie Cottbus dazu. Wenigstens gelang wieder der Aufstieg in die 3. Liga. Der Start war gar nicht so schlecht. Jetzt warten sie seit sieben Spieltagen auf einen Sieg. Zuletzt verloren sie am 10. Spieltag 0:2 in Karlsruhe. Die Partie des 11. Spieltages gegen Halle wurde auf den 10.10. verlegt. Nun heißt es am Samstag, 06.10., zu Hause gegen Zwickau, zu versuchen, die Punkte in Cottbus zu behalten. Das Abrutschen auf einen Abstiegsrang hat mit zum  Führungschaos nach den Rücktrittsankündigungen von Präsident Michael Wahlich und Geschäftsführer Normen Kothe beigetragen. Den Verein belasten nach den Abstiegen weiter finanzielle Probleme. Laut Claus-Dieter Wollitz darf das allerdings kein Alibi für sportliche Niederlagen sein.  Es wurde versucht, die Probleme von der Mannschaft fernzuhalten.

Eintracht Braunschweig ist als Absteiger noch nicht in der 3. Liga angekommen. Es gelang erst ein Sieg, mit mageren sieben Punkten stehen sie am Tabellenende. Nach dem Abstieg musste der verdienstvolle Coach Torsten Lieberknecht gehen. Jetzt hat wieder einen neuen Job. In Liga Zwei trennte sich der MSV Duisburg  von Trainer Ilja Gruew. Der neue heisst Torsten Lieberknecht, der hat nach eigener Aussage, richtig Bock auf den Verein. Man darf gespannt sein, ob unter Lieberknecht die Ergebnisse besser werden. Potential ist bei den Zebras vorhanden.

In der Regionalliga Nordost sieht es für Aufsteiger Optik Rathenow nicht gut aus. Mit nur 4 Punkten sind sie Tabellenletzter. Im Kreis der gefährdeten Mannschaften ist auch der 1. FC Lok Leipzig, sie wollten eigentlich oben mitspielen. Es wurde auf Profibedingungen umgestellt, aus dem Verein eine entsprechende GmbH ausgegliedert und als Ziel, der Aufstieg in die 3. Liga ausgegeben. Aktuell haben sie in Leipzig andere Probleme. Trainer Heiko Scholz wurde freigestellt und durch Björn Joppe ersetzt. Joppe wurde von Scholz als Leiter des Nachwuchszenrums in den Verein geholt. Joppe verfügt nur über eine Trainer B-Lizenz, für ihn wurde eine Ausnahmeregelung beim Verband beantragt. Zuletzt unterlag Lok am 10. Spieltag beim unangefochtenen Spitzenreiter Chemnitzer FC mit 1:3.

Parallel dazu verschaffte sich die VSG Altglienicke mit einem 2:0 Auswärtssieg in Bischofswerda, aktuell mit 12 Punkten auf Platz 13, etwas Luft und hat am Tag der Deutschen Einheit zu Hause gegen Budissa Bautzen die Möglichkeit, sich weiter von der Abstiegszone zu entfernen.

Die Regionaliga spielt eine englische Woch. Schauen wir auf das Programm der anderen Berliner Vereine: Viktoria 89 hatte bereits am Dienstag, 2.10.  seine Begegnung gegen Babelsberg 03 ausgetragen und gewann 1:0. Jetzt haben sie 17 Punkte auf der Habenseite. Besser platziert ist der BAK 07 mit 22 und Hertha BSC II mit 20 Punkten. Hertha II hat am Mittwoch, 3.10. 13.00 Uhr, sein Heimspiel gegen Auerbach und muss am Sonntag, 7.10. in Halberstadt antreten. Für den  BAK geht es am Feiertag zum 1.FC Lok Leipzig, ehe am Sonntag, 7.10. ab 13.30 Uhr, Schlusslicht Optik Rathenow ins Poststadion kommt. Der zuletzt mit 2:1 gegen Oberlausitz Neugersdorf siegreiche BFC Dynamo spielt auswärts in Meuselwitz (15.) und am Samstag, 6.10. im hochinteressanten Berlin-Derby, 13.30 Uhr, Jahnsportpark gegen Viktoria 89.

Christian Zschiedrich

Aufgelesen – in Liga drei, Regional- u. Oberliga

Christian Zschiedrich kommentiert. Foto: Hans-Peter Becker

Energie Cottbus stoppt den Abwärtstrend, auch wenn am 5. Spieltag „nur“ ein 1:1 gelang. Bereits am 3. Spieltag reichte es zu Hause zu einem 2:2 gegen Unterhaching und am 4. Spieltag wurde bei den Würzburger Kickers 1:3 verloren. Da gab’s eine gewaltige Schelte von Trainer „Pele“ Claus-Dieter Wollitz. Energie nimmt derzeit mit zwei Siegen, zwei Niederlagen und einem Unentschieden mit 8 Punkten Tabellenplatz 6 ein. Damit dürfte ein Aufsteiger im Grunde zufrieden sein. Die nächste Aufgabe bei 1860 München (8.), Freitag,31.08. 19.00 Uhr, ist schwer, aber nicht unlösbar. Die Münchener kommen wohl jetzt erst in Schwung, in Aalen letztlich 4:1 zu gewinnen, das setzt ein Ausrufezeichen.

In der Regionalliga Nordost sind ebenfalls fünf  Spieltage absolviert. Bei ine Berliner Vertretern, sieht man einmal von BFC Dynamo (16.) ab, scheint es einigermaßen positiv zu laufen: VSG Altglienicke, 7 Punkte, 11.; FC Viktoria 89 , ausgeglichenes Torverhältnis 9:9, Tabellenachter; Hertha II mit 10:9 Toren Tabellensiebenter; BAK 07, 10 Punkte, Tabellenvierter. Zum Berlin-Derby Hertha II gegen Viktoria 89 4:2 (2:0) fanden sich 518 zahlende Zuschauer ein. Viktorias Trainer Jörg Goslar äußerte sich darüber, dass Hertha mit so vielen Spielern aus dem Profikader begann: „Ich kann es doch nicht ändern“!

Einen wichtigen 2:1-Sieg gegen Halberstadt vor leider nur 190 Zuschauern landete VSG Altglienicke. Der 6.Spieltag: Viktoria 89 bereits am Freitag, 31.08. 19.00 Uhr, Stadion Lichterfelde, gegen Oberlausitz Neugersdorf, die gescholtenen Dynamos empfangen im Jahnstadion, Samstag, 01.09.  14.05 Uhr, den 1.FC Lok Leipzig, Altglienicke muss am Sonntag, 02.09. 13.30 Uhr, beim ZFC Meuselwitz (12.) bestehen; zur gleichen Zeit spielt im VfB-Stadion Auerbach gegen den Berliner AK 07. In den Auswärtsspielen, aber auch zu Hause für den BFC Dynamo gegen Lok Leipzig hängen die Trauben hoch.

Das Bild in der NOFV Oberliga Nord ist für Lichtenberg 47, FC Hertha 03 Berlin und Tennis Borussia nach drei Spieltagen sind alle in der oberen Tabellenhälfte zu finden, ordentlich. Ein guter Start von Lichtenberg 47 mit drei Siegen, 9 Punkten, sind sie an der Tabellenspitze punktgleich mit dem FC Strausberg. Unmittelbar dahinter die Zehlendorfer, punktgleich (7 P.) mit den aufstiegswilligen Tennis Borussen.

Keineswegs zu Tode betrübt, im Streben auf Stabilisierung stehen der SC Staaken (10.), CFC Hertha 06 (11.), mit vier Punkten nach drei  Spielen da. Aufsteiger Blau-Weiß 90, (13.) dagegen hat erst einen Punk, erwartungsgemäß mit Anpassungsproblemen.  Am 4. Spieltag treffen aufeinander: Freitag, 31.08. 20.00 Uhr, Mommsenstadion, TeBe – Greifswalder FC (5.); Samstag 01.09., 14.00 Uhr, Brandenburg Süd (16.) – Lichtenberg 47; Sonntag, 02.09., 14.00 Uhr, Berlin-Derby Hertha 06 – SC Staaken, an der Sömmeringstraße; Torgelower FC Greif (9.) – Blau-Weiß 90. Abgesetzt wurde die Ansetzung Hertha 03 –SV Altlüdersdorf. Bemerkenswert ist, Lichtenberg 47 ist noch ohne ein Gegentor.

Christian Zschiedrich

Der BFC Dynamo ging im Olympiastadion unter

Es war für den BFC Dynamo die insgesamt sechste Teilnahme am DFB-Pokal. Es begann 1999 mit einem Freilos für die 2. Hauptrunde und dort unterlagen sie Arminia Bielefeld mit 0:2. Dann mussten sie bis 2011 warten, in der 1. Hauptrunde kam der 1. FC Kaiserslautern in den Jahn-Sportpark und reiste mit einem 3:0 Sieg wieder zurück. Es folgten Teilnahmen in den Jahren 2013, 2015 und 2017, es waren immer zu null Niederlagen.

Der wegen Para-Leichtathletik Meisterschaften erzwungene Umzug ins Olympiastadion brachte zwar kein Glück, eher im Gegenteil, bescherte aber einen historischen Moment für die Vereinschronik. In der 19. Spielminute gingen die Dynamos durch einen Treffer von Patrik Twardzik mit 1:0 in Führung. Jetzt hätten am liebsten die Zeit angehalten, verweile doch, du bist so schön. Die Spieluhr lief erbarmungslos weiter und als der Schiedsrichter Johann Pfeifer das Spiel beendete, war für den BFC Dynamo ein Alptraum vorbei. Der Blick auf die Anzeigetafel wurde wohl weitgehend vermieden. Der 1. FC Köln hatte nach dem überraschenden Rückstand so richtig aufgedreht und dem BFC sage und schreibe neun Dinger eingeschenkt.

Simon Terodde, gegen seinen Ex-Club aus der Berliner Wuhlheide durfte er nur für 30 Minuten ran und blieb ohne Treffer. Gegen den BFC gelangen ihn vier Tore, darunter ein Hattrick, vom 1:1 bis zur 3:1 Führung. Der BFC ging richtig unter, bereits zur Halbzeitpause war der Drops gelutscht. Der 1:4 Rückstand zu Beginn der 2. Halbzeit war einfach zuviel. Es war die Konstellation David gegen Goliath, trotzdem, muss man sich neun Tore einschenken lassen. Es funktionierte nichts beim Berliner Pokalsieger. In dieser Form dürfte es schwer werden, in der Regionalliga die nötigen Punkte zu holen. Auf Trainer Rene Rydlewicz wartet eine Menge Arbeit. Wie muss er sich auf der Bank gefühlt haben. Als Profi hat er in diesem Stadion mit Bayer Leverkusen mal im Endspiel gestanden und gewonnen. Abgänge und verletzte Spieler setzen aktuell dem BFC so richtig zu. Der zweite Anzug passt noch nicht. Bis zum kommenden Freitag, 24.08. Auswärtsspiel in Bautzen, müssen sie versuchen, das Debakel aus den Köpfen zu kriegen. Jetzt werden dringend Punkte benötigt.

Hans-Peter Becker

Cottbus hofft, Hertha II siegt und TeBe teilt die Punkte

Energie Cottbus, nach 2 Siegen folgte das Unentschieden 2:2 gegen Unterhaching und schließlich die 1:3-Niederlage bei den Würzburger Kickers,  nach 4 Spielen 7 Punkte und aktuell  den 5. Tabellenplatz. Es läuft gut für den Aufsteiger. In der Liga geht es am Samstag, 25.08. zu Hause gegen den Tabellensechzehnten SV Meppen weiter. Bei den Emsländern ist das Gegenteil der Fall, es konnten erst 4 Punkte geholt werden. Im DFB-Pokal, am Montag, 20.08. wird ab 18.30 Uhr gegen den SC Freiburg, wenn es nach Claus-Dieter Wollitz geht, soll ein kleines Pokalwunder vollbracht werden. Die Cottbuser qualifizierten sich als Brandenburger Pokalsieger für die erste Hauptrunde.

Die Regionalliga Nordost komplettiert mit zwei  Nachholspielen den Spielplan, Hertha BSC II – Oberlausitz Neugersdorf (Nachholspiel vom 3. Spieltag) und der Berliner AK muss am Sonntag, 19.08. 13.30 Uhr, Poststadion, (Nachholspiel vom 1. Spieltag) gegen den Bischofswerdaer FV bestehen.

Hertha II kann sich nach dem Heimsieg in der Tabelle etwas nach oben orientieren.  Im Amateur-Stadion sahen 379 Zuschauer am Freitagabend, 17.08. einen 3:0 Sieg gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf.  Die Torfolge: 1:0 Muhamed Kiprit (7.), 2:0 Maurice Covic (55.), 3:0 Alexander Esswein (68.).

In der Oberliga stand am Freitagabend, 17.08. die Nachhol-Begegnung  vom 2. Spieltag, im Mommsen-Stadion Tennis Borussia – SC Staaken an. Aufstiegsaspirant TeBe hatte so seine Mühe mit dem SC Staaken und schaffte – nach einer 2:1-Pausenführung – nur eine Punkteteilung. Die Zuschauer sahen immerhin eine interessante Partie und vier Tore. Beide Clubs stehen mit je vier Punkten jetzt als Tabellennachbarn dicht an dicht. Lichtenberg 47 führt die Tabelle nach zwei Siegen mit makeloser Bilanz, 6:0 Punkte und 4:0 Tore an.

Christian Zschiedrich

Die fußballlose Zeit ist vorbei

Bis zum Beginn der Bundesliga ist es zwar noch zwei Wochen hin; für Transfergeschäfte steht sogar der gesamte August noch zur Verfügung. Die „erstklassige“ 3. Liga servierte neben einem Zuschauerrekord – über 100.000 Fans sind am ersten Spieltag in die Stadien geströmt – auch den Sieg von Aufsteiger Energie Cottbus gegen Hansa Rostock.

Nachzutragen ist das erste Montagspiel der 3. Liga von Lotte gegen Meppen. es endete torlos. Namhafte Traditionsvereine wie Hansa Rostock, Fortuna Köln, Uerdingen, 1860 München, Karlsruher SC, Eintracht Braunschweig, VfL Osnabrück, Carl Zeiss Jena, FSV Zwickau, Unterhaching, Preussen Münster und der 1.FC Kaiserslautern sorgen für Attraktivität. Über 41.000 Zuschauer sahen am Betzenberg den 1:0-Sieg von Kaiserslautern über 1860 München. Der nächste Spieltag bringt interessanten Begegnungen, so empfängt der FC Hansa Rostock Überraschungsabsteiger-Absteiger Braunschweig. Die Hanseaten wollen nach der Auftaktniederlage in Cottbus einen Fehlstart vermeiden.

Der Regionalliga-Auftakt lässt ebenfalls für die gesamte Saison Spannung hoch drei schlussfolgern. Aus Berliner Sicht hocherfreut der 4:1-Auswärtssieg des BFC Dynamo in Auerbach. Zu Beginn steht Dynamo also ganz oben in der Tabelle. Wenn doch schon Schluss wäre. Aufsteiger Optik Rathenow gewann zu Hause mit 4:1 gegen Oberlausitz Neugersdorf, gefolgt von RW Erfurt, 3:0 bei Altglienicke und gefolgt vom 1.FC Lok Leipzig, ein 3:0-Heimsieg gegen Meuselwitz. Der Blick auf die Berliner Vereine: Altglienicke ziert die Rote Laterne und Viktoria 89 verlor in Bautzen (0:2). Herthas Zweite holte beim 1:1 Nordhausen immerhin einen Punkt und der BAK 07 spielt gegen Bischofswerda erst  am 19. August.

Für Altglienicke steht die nächste Partie steht bereits am Mittwoch, 19.00 Uhr, im Amateurstadion bei Hertha U23 an. Der Chemnitzer FC gewann mit 3:2 gegen Union Fürstenwalde und empfängt ebenfalls bereits am Mittwoch, 19.00 Uhr, Tabellenführer BFC Dynamo. Viktoria 89 hat es am Freitagabend 19.00 Uhr, mit dem 1.FC Lok Leipzig zu tun. Mal schauen, was die Titelanwärter so von sich geben.

Christian Zschiedrich

Interessantes: Regionalliga, Oberliga, Berlin-Liga

Christian Zschiedrich. Foto: Sportick

Während in den oberen Klassen (Bundesliga bis Regionalliga) das Saisonende (bis auf Relegationsspiele) vollzogen werden konnte, ist in den darunter liegenden Ligen noch Entscheidendes zu tun. Der Abschluss in der auch von uns begleiteten Regionalliga Nordost steht dahingehend fest, dass VSG Altglienicke als Tabellenfünfzehnter absteigt, wenn Energie Cottbus nicht aufsteigen sollte. Das letzte Spiel zu Hause gegen Budissa Bautzen ging leider 0:1 aus. Drücken wir also Energie ordentlich die Daumen am 24. + 27. Mai.

Der BFC Dynamo war monatelang Tabellenzweiter, um am Ende (verlor 2:4 in Fürstenwalde) noch auf Platz 4 abzurutschen. Überholt wurden die BFCer vom Berliner AK, der das Nachholspiel gegen Dynamo 4:1 gewann. BAK 07 ist damit in der Regionaliga Nordost der beste Berliner Vertreter. Dem BFC Dynamo steht ja am Pfingstmontag das Berliner Pokalendspiel gegen den zwei Klassen tieferen Berliner SC (4. in der Berlin-Liga) ins Haus. Herthas Zweite wurde übrigens Tabellenachter, verlor 1:2 bei Lok Leipzig, Mit dem Argument der Professionalisierung verabschiedete Lok, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, acht Spieler! Die Absteiger sind Chemie Leipzig, TSG Neustrelitz und FSV Luckenwalde. Viktoria 89 (42 Punkte) landete mit dem 4:2-Sieg über VfB Auerbach auf Platz 13.

In der Oberliga sind noch drei Spieltage zu bestreiten und CFC Hertha 06 (11.) hat jetzt sechs Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz, verlor leider 1:2 in Brieselang beim Tabellenletzten. Vier Vereine steigen ab. Unsere Berliner nehmen z.Z. folgende Tabellenplätze ein: Aufsteiger SC Staaken (6.), Hertha 03 (4.), Lichtenberg 47 (3.) und Tennis Borussia (2.). Trotz des erfreulichen 3:0-Sieges in Wismar sind es aktuell nur noch zwei Punkte Differenz zu Spitzenreiter Optik Rathenow, die nämlich sogar 5:1 bei Hansa Rostock gewannen. Es ist also noch alles drin. Angeblich hat TeBe gegenüber von Rathenow das schwerere Restprogramm. Am Freitag, 19.00 Uhr, muss Tennis Borussia ins Ernst-Reuter-Stadion zu Hertha 03 nach Zehlendorf. Optik Rathenow empfängt am Samstag, 14.00 Uhr, den FC Strausberg. Na dann schau’ n wir mal.

Christian Zschiedrich

Energie Cottbus in der Pflicht aufzusteigen

Christian Zschiedrich. Foto: Sportick

… und auch die letzten beiden Partien am 6.5. zu Hause gegen Altglienicke und am 12.5. in Neugersdorf im bisherigen Stil anzugehen, um Wettbewerbsverzerrungen nach dem 2:0-Erfolg bei Viktoria 89 im Abstiegskampf der gefährdeten Clubs zu vermeiden. Im bisherigen Stil heißt nach Claus-Dieter Wollitz: „Volle Kapelle“! Natürlich richten sich alle Blicke Richtung Aufstieg. Der vollzieht sich leider als Meister der Regionalliga Nordost nicht automatisch, so wie es sein müsste. Doch Energie spielte so überzeugend, dass der Aufstieg trotz der dummen Regelung diesmal geschafft wird? Dumm deshalb, wenn eine Mannschaft trotz sehr guter Leistungen in einer Saison und einer überzeugenden Meisterschaft nicht aufsteigen kann. Cottbus hat 29 Punkte Vorsprung und es könnten am Ende noch mehr sein, denn der Tabellenzweite BFC Dynamo (verlor 0:2 beim 1.FC Lok Leipzig) hat am Samstag Babelsberg 03 zu Gast und zuvor am Mittwoch zum Nachholspiel nach Nordhausen.

Warum steht Energie‘ s Aufstieg noch nicht fest? In Deutschland gibt es 5 Regionalligisten und nur drei Aufsteiger. Die Aufstiegsspiele wurden ausgelost, auch die Termine stehen fest. Nur noch nicht alle Meister, Cottbus ist die Tabellenspitze nicht mehr zu nehmen, seit über 2 Wochen. Das Los ergab, am Donnerstag 24.Mai muss Cottbus zum Meister der Regionalliga-Nord und das Rückspiel ist am Sonntag, dem 27.05. Das wird – aller Voraussicht nach – Flensburg 08 sein. Der HSV II hat noch geringe theoretische Chancen. In Hamburg ist der Club aber viel mehr mit dem Erhalt der 1. Bundesliga beschäftigt. Ob Aufstieg oder nicht, das hat auf jedem Fall Auswirkungen auf die nachfolgende Oberliga. Übrigens, DFB-Bundestagsbeschluss, die ewig in der Kritik stehende Aufstiegsregelung wurde geändert, Saison 2018/19, vorübergehend steigen 4 Mannschaften aus den Regionaligen Nord, Nordost, West, Südwest und Bayern in die 3.Liga auf. In der Saison 2019/20 folgt eine weitere Übergangslösung.

Die Ergebnisse der Berliner Clubs hier zusammengefaßt. Die VSG Altglienicke und der FC Viktoria 89 müssen noch zittern. Hertha II gewann das Nachholspiel 3:1 bei VSG Altglienicke, verlor aber zu Hause gegen BAK 07 sage und schreibe 1:4. Unter Torsten Mattuschkas Trainerregie gewann Altglienicke  5:2 gegen die TSG Neustrelitz.

Viktoria verlor 0:2 gegen Meister Cottbus, Mit dem selben Resultat verlor der BFC Dynamo bei Lok Leipzig, das 2:2 gegen Energie Cottbus war immerhin ein Achtungserfolg. Der Berliner AK gewann knapp 1:0 gegen Neustrelitz, egal, 1:0 ist auch gewonnen.

Christian Zschiedrich

 

Ansetzungen für das kommende Wochenende 04.-06. Mai

Freitag, 19.00 Uhr, Amateurstadion Hertha II – Chemie Leipzig

Samstag, 13.30 Uhr, Jahnstadion, BFC Dynamo – Babelsberg 03

Sonntag, alle 13.30

Poststadion, BAK 07 – 1.FC Lok Leipzig

Stadion der Freundschaft E. Cottbus – VSG Altglienicke

Stadion Müllerwiese, Budissa Bautzen – Viktoria 89

 

Nachholspiele Mittwoch, 02.05.

Friesenstadion, 18.30 Uhr, Union Fürstenwalde – VSG Altglienicke

Karl-Liebknecht-Stadion, 19.00 Uhr, Babelsberg 03 – Viktoria 89

Albert-Kuntz-Sportpark, 19.00 Uhr, W. Nordhausen – BFC Dynamo

VfB Stadion, 19.00 Uhr, VfB Auerbach – Germania Halberstadt

Bruno-Plache-Stadio, 19.00 Uhr, 1.FC Lok Leipzig – TSG Neustrelitz

Die fünf Berliner Regionalligisten brachten kaum etwas zustande

Christian Zschiedrich kommentiert. Foto: Sportick

Das heißt im Berlin-Derby VSG Altglienicke –FC Viktoria 89 siegte die VSG 2:1: Das war auch bitter nötig, der Aufsteiger kämpft vehement gegen den Abstieg und steht nun nach 27 Spieltagen mit gerade mal 31 Punkten und nur Dank dem besseren Torverhältnis über den Strich. Es noch 3 Unentschieden und eine Niederlage. Welch schlechte Ausbeute, aus Berliner Sicht gab es erfolgreichere Spieltage.

Die Ergebnisse:

Chemie Leipzig (16.) – BFC Dynamo 1:0.

VSG Altglienicke – FC Viktoria 89 2:1

Germania Halberstadt – Berliner AK 07 3:3

ZFC Meuselwitz – Hertha BSC II 1:1

Der BFC bleibt Tabellenzweiter mit 53 Punkten und plant garantiert schon für die kommende Saison – natürlich wieder in der RL Nordost. Gegen Chemie experimentierte Dynamo mit der Aufstellung (oder schonte einige Spieler für den Pokal). Das ging prompt in die Hose. Chemie kommt damit auf 29 Punkte, Platz 16. Der Berliner AK holte als Tabellenvierter beim 3:3 immerhin einen Punkt in Halberstadt. Das gelang Chemie auch eine Woche davor. BAK 07 hat damit wie Nordhausen 41 Punkte, steht einen Zähler besser da als Lok Leipzig und ist doch auch ein ordentlicher Vertreter Berlins. Herthas 1:1 in Meuselwitz hätte dem Spielverlauf nach und den Torchancen entsprechend eigentlich einen Sieg der Herthaner erbringen müssen. Aber wie das im Fußball so ist, die Ante Covic-Truppe vergaß nach früher Führung nachzulegen. 0:1 (3.) Egerer. Noch vorm Pausentee gelang Meuselwitz durch le Beau (45.) der Ausgleich. Herthas Zweite  hat 39 Punkte und bleibt auf Rang 6. „Genug getan“  in der Regionalliga wird besser als in vergangenen Tagen nicht Herthas Anspruch sein. Das Nachholspiel gegen Energie Cottbus wurde im Amateurstadion 0:2 verloren. Cottbus hat deren 73 Punkte, 20 mehr als BFC Dynamo. 6 Spiele bleiben den Cottbussern noch. Der nächste Spieltag wird bereits wochentags ausgetragen – mit der interessanten Begegnung am Donnerstag,19.04. 19.00 Uhr Jahn-Stadion VSG Altglienicke – Chemie Leipzig. Fällig gewesen wäre auch das Berlin-Derby Berliner AK – BFC Dynamo. Doch die Begegnung wurde auf den 9.Mai verlegt.

Christian Zschiedrich

Fußball-Berlin könnte Wünsche erfüllen und begeistern

Chefredakteur Christian Zschiedrich. Foto Sportick

Leider blieb es bisher bei Wunsch-Träumerei. Beginnen wir ganz oben. Hertha muss im Oberhaus als Tabellenelfter  zum Glück nicht an Abstieg denken. Noch sind 6 Spiele offen. Bisher wurden 36 Punkten geholt, in Gladbach ist durchaus was zu machen. Borussia spielt keine gute Saison, zu viele Torchancen werden vergeben.

Das nächste Heimspiel gegen den 1.FC Köln sollte eine Begegnung für das Punktekonto sein. Die Kölner sind mit 20 Punkten und 27 Saisontoren wohl nicht mehr zu retten. In solchen Spielen ist dann nach mittelmäßiger Tabellensituation mehr die Gangart in Heimspielen gefragt. Und die hat mich und viele Berliner eben nicht begeistert. Nun wollen wir nicht den Stab über unseren Hauptstadtclub brechen. Durchaus positiv ist der 7. Platz der zweiten Mannschaft in der Regionalliga unter Ante Covic zu nennen und die zweiten Tabellenplätze der A- und B-Jugend in der Bundesliga der Jugendmannschaften. Da hat Hertha gute Arbeit verrichtet und etliche prominente Spieler hervorgebracht – vom investierten Geld einiges verdient oder hoffnungsvolle Talente in den Profi-Kader integriert.

Union hat es in der 2. Bundesliga schlimmer erwischt. 2 Punkte Vorsprung bis zum Relegationsplatz vor dem Heimspiel gegen den MSV Duisburg. Der Klassenerhalt steht nicht infrage, oder ? Allerdings zuletzt vier sieglose Spiele und die Bilanz von Trainer Hofschneider steht total im Widerspruch zu den Zielen und eigenen Ansprüchen. Jens Keller wird sich bestimmt nicht die Hände reiben: „Da war ich doch wesentlich erfolgfreicher mit der Mannschaft“,

In der Regionalliga ist 9 Spiele vor Ultimo auf keinen Fall zu erwarten, dass sich Energie Cottbus (64 Punkte) noch die Butter vom Brot nehmen lässt. Dafür käme der Tabellenzweite in Frage und das ist mit 46 Punkten BFC Dynamo. Leider wurde in Meuselwitz mit 1:2 vergeigt. Unter der Woche allerdings wurde das Berliner Derby gegen Altglienicke mit 2:1 vom BFC gewonnen. Am kommenden Sonntag erwartet der BFC Germania Halberstadt. Hertha II empfängt am Samstag die abstiegsgefährdeten VfB Auerbach. Von den Berliner Vereinen hat sich die VSG Altglienicke mit dem 2:0-Heimsieg gegen Schlusslicht Luckenwalde auf Platz 13 (26 P.)  vorschieben können . Am Samstag heißt es in Nordhausen zu bestehen. Wacker Nordhausen allerdings zwang Viktoria 89 (33 P., jetzt. 11.) im Stadion Lichterfelde 0:2 in die Knie.

Bleibt vom Berliner Regionalligaclub BAK 07 Erfreuliches zu berichten, 3:0 in Auerbach und 3:0 gegen Budissa Bautzen gewonnen, bedeutet aktuell Platz 3 mit 41 Punkten. Erfreuliches auch deshalb, weil  der frischgebackene Fußball-Lehrer Ersan Parlatan zurück beim Berliner AK ist. Er übernimmt zur neuen Saison das Traineramt im Poststadion.

Christian Zschiedrich

Volles Fußball-Programm bis Ostermontag

Christian Zschiedrich, Foto: Sportick

Was im neuen Jahr so alles an Spielausfällen zustande kam – Ausnahme natürlich erste und zweite Bundesliga – das ist unterschiedlich zu werten. Ein Durcheinander bieten Tabellen der Regionalliga Nordost und die NOFV Oberliga Nord. Vereine wie Hertha II, BAK 07, Viktoria 89, Chemie Leipzig und Luckenwalde sind erst bei 24 Spieltagen angekommen, neun Vereine haben lediglich 21 Spiele absolviert.

Ein ähnliches Bild in der Oberliga: Schwerin, Altlüdersdorf, der Malchower SV und Anker Wismar schafften erst 19 Begegnungen, Hertha 06 und Hertha 03 haben bereits 23 hinter sich. Das ergibt ein schräges Tabellenbild.

Lobenswert dagegen die Berlin-Liga mit, vorbildlich, fast gar keinen  Ausfällen.  Zu Ostern stehen gleich zwei Spieltage an – bis Karfreitag der 23. und am Ostermontag der 24. Derweil plagen sich die Regional- und Oberliga-Vertreter mit vielen Nachholspielen herum. Nun irgendwann werden die Tabellenstände wieder begradigt sein. Der Fußball-Fan möchte im Abstiegskampf die Endphase richtig beurteilen können. Zusätzlich müssen die Länderpokal-Termine eingeordnet werden.

In Berlin schafften der BFC Dynamo, Tennis Borussia und Eintracht Mahlsdorf bisher den Einzug in das Halbfinale (wird ausgetragen am Mittwoch, 18.April). Wer belegt den 4. Startplatz, der Berliner SC oder die Füchse Berlin? Für mich ist in diesem Jahr der Titelverteidiger BFC Dynamo klarer Favorit. das Finale wird am 21.Mai im Jahnstadion ausgetragen. Dynamo besiegte im Viertelfinale Lichtenberg 47 mit 3:0. Zwei Treffer steuerte Okoronkwo bei. TeBe musste gegen Tasmania ins Elfmeterschießen, das dramatisch 4:3 für TeBe, dem Klassenhöheren, endete. Das goldene Tor für Eintracht Mahlsdorf erzielte Kretzschmar per Kopf in der 31. Minute, zum1:0-Sieg über FC Internationale.

Christian Zschiedrich