Letztes Hauptrundenspiel für Spandau abgesagt

Aufgrund eines sehr hohen Krankenstandes ist es der Bundesligamannschaft des SV Duisburg 98 nicht möglich, zu ihrem letzten Hauptrundenspiel bei den Wasserfreunden Spandau 04 anzutreten. Das teilte Susanne Becker, die für die sportliche Leitung des Vereins verantwortlich ist, heute in den Mittagsstunden den Wasserfreunden Spandau 04 mit. Der Bundesliga-Spielleiter Bernt Jacobs (Hamburg) hat daraufhin die Begegnung abgesagt. Das Spiel wird aller Wahrscheinlichkeit nach, aufgrund des engen Spielplans der bevorstehenden Zeit, nicht neu angesetzt werden können. Somit wird dieses Spiel mit 10:0 Toren und 2 Punkten für die Berliner gewertet werden. Die Wasserfreunde Spandau 04 wünschen den kranken Spielern der Mannschaft aus Duisburg eine baldige Genesung, sodass sie die nächsten auf sie wartenden Spiele erfolgreich absolvieren können.

Quelle: Peter Röhle / Wasserfreunde Spandau 04

Letztes Hauptrundenspiel für Spandau

Die aktuelle Saison der Wasserballer von Spandau 04 entwickelte sich zu einer ziemlichen Achterbahnfahrt. Gute und schlechte Leistungen, Höhen und Tiefen wechseln sich bisher in schöner Regelmäßigkeit ab.

Im Saisonverlauf konnten die Berliner bei schweren Spielen nur zweimal mit dem kompletten Team antreten. Mit Sicherheit ist hier auch eine Ursache des schwankenden Leistungsniveaus zu finden. Nun gilt es, alle Konzentration auf die beiden nationalen Wettbewerbe in Pokal (Final 4 am 4./5. Mai in Düsseldorf) und Meisterschaft (Playoff-Halbfinale ab 8. Mai) zu lenken. Der April wird ein Monat, in dem konzentriert und hart gearbeitet werden muss, um optimal für die Endphase der Saison vorbereitet zu sein.

Die gute Vorbereitung verspricht Trainer Petar Kovacevic. In die DWL-Playoffs möchte Spandau 04 als Hauptrunden-Erster starten. Das bedeutet einen Vorteil für das Heimspielrecht in den Play Offs. Voraussetzung dafür ist der Sieg am letzten Hauptrunden-Spieltag an diesem Samstag. Der Rekordmeister wird den Gruppen-Siebenten Duisburger SV 1898 in Schöneberg empfangen. Anpfiff ist um 14 Uhr, zwei Stunden vorgezogen, weil um 16 Uhr die SG Neukölln an gleicher Stätte Gastgeber für den OSC Potsdam sein wird. Auch das ist ein Spiel, das noch einige Brisanz hat: Neukölln ist aktuell Achter, punktgleich mit Duisburg 98 – aber mit einem deutlich schlechteren direkten Vergleich (5:5 und 3:7 aus SGN-Sicht).

Von einem Erfolg der Duisburger bei Spandau ist nicht auszugehen, also muss Neukölln gegen Potsdam „nur“ punkten, um den direkten Abstieg in die B-Gruppe zu vermeiden und sich in die Abstiegsrelegation zu retten. „Für uns hat das zwar keine besondere Bedeutung, allerdings wollen wir gegen Duisburg nach dem verlorenen Spiel vom Mittwoch eine seriöse Leistung zeigen“, so äußert sich Trainer Petar Kovacevic.

Quelle: Peter Röhle / Wasserfreunde Spandau 04

Deutsche Wasserball-Liga (DWL)

2018/2019 14. Spieltag, A-Gruppe 30. März 2019

Wasserfreunde Spandau 04 – Duisburger SV 1898

Spielbeginn: 16:00 Uhr

Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg

Sachsendamm 11, 10829 Berlin

Spandau versinkt in Szolnok

Auch ohne Kapitän Marko Stamm und Centerspieler Mateo Cuk hatte sich das Team von Trainer Petar Kovacevic den Ausgang des Spiels nicht so vorstellen können. Gleich mit 2 schnellen Toren ihres Weltklassecenters Garbor Kis begann das Spiel der Ungarn. Dann vergab Spandau vier gute Chancen, um den Anschluss halten zu können. Zwei weitere Tore von Szolnok in Überzahl führten so nach dem ersten Viertel zum Spielstand von 4:0 für den Gastgeber. Von diesem Rückstand erholten sich die Berliner nicht mehr.

In der Verteidigung fehlte es streckenweise an Aggressivität und die zum Teil gut ausgespielten Möglichkeiten, Tore zu erzielen, wurden von Szolnoks Torhüter Viktor Nagy verhindert. Nagy brachte es in diesem Spiel auf 19 gehaltene Bälle. Für das Berliner Team, das die nächste Runde der CL, das Final 8, bereits vor dieser Begegnung nicht mehr erreichen konnte, heißt es jetzt, die Konzentration auf die beiden ausstehenden deutschen Titel, die Pokalmeisterschaft und die Deutsche Meisterschaft zu lenken. Die Vorbereitung dazu beginnt unmittelbar in diesem Moment.

Quelle: Peter Röhle / Wasserfreunde Spandau 04

Wasserball Champions League 2018 / 2019

Spiel 11 in Szolnok

27. März 2019

Spielergebnis:Szolnoki Dozsa – Wasserfreunde Spandau 04 14:6 (4:0,4:3,3:1,3:2)

Torschützen für Spandau: M. Restovic, L. Gielen 2, N. Dedovic, T. Negrean 1

Der Favorit ist unter Druck – eine Chance für Spandau?

Der 11. Spieltag der Champions League-Hauptrunde in der Gruppe B ist für die Wasserfreunde Spandau 04 seit der Spielzeit 2014/15 im Königswettbewerb der Vereine bereits das achte Duell mit Ungarns Spitzenteam Szolnoki Dosza VSK. Waren die Spielausgänge 2014/15 und 2016/17 mit vier Siegen für die Magyaren in vier Partien – von Zehn- bis Vier-Tore-Differenz – jeweils deutlich, so hatte sich die David-gegen-Goliath-Rollenverteilung 2017/2018 schon ziemlich verändert. Am 29. November 2017 siegte Spandau im Schöneberger Schwimmbad umjubelt mit 10:9, ein knappes halbes Jahr später unterlag man in Nordungarn am 18. April 2018 knapp mit 8:9. Beide Teams qualifizierten sich damals als Gruppen-Dritter und -Vierter fürs Final 8 in Genua, belegten dort die Ränge 5 und 8.

Und auch die erste Begegnung beider Teams in der laufenden Saison verlief durchaus erfreulich für die Spandauer, die am 5. Dezember 2018 den Gästen in Schöneberg ein 9:9 abrangen, wobei nach zwischenzeitlicher 8:6-Führung Ende des dritten Viertels sogar mehr als ein Remis möglich schien. Auch die Partie am Mittwoch steht unter besonderen Vorzeichen, zumindest für die Gastgeber. Als aktueller Gruppen-Vierter mit 15 Punkten hinter Jug Dubrovnik (28), Busto Arsizio (Italien/22) und CL-Titelverteidiger Olympiacos Piräus (18) hätte Szolnok nach Momentan-Stand das Final 8 Anfang Juni in Hannover verpasst, weil der Gruppen-Letzte Waspo Hannover (6) als Gastgeber für eines der vier Endrunden-Tickets gesetzt ist und sich nur drei weitere Klubs qualifizieren.

Spandau dürfte nach Lage der Dinge aus dem Spiel um jene drei Finalplätze sein, aber in den nach Szolnok anstehenden Spielen gegen Piräus (H/13.4.), Zagreb (H/23.4.) und last but not least Jug Dubrovnik (A/15.5.) können die Berliner, in der Vorsaison noch Endrunden-Teilnehmer und Achter in Genua, zumindest so etwas wie das „Zünglein an der Waage“ werden. Szolnok ist dabei bereits eine Herausforderung dieses Charakters. In den CL-Wettbewerben seit 2014/2015 waren die Ungarn viermal in Serie stets unter den Top 6. 2015 belegte man Rang 6, 2016 war man nach 11:7-Sieg gegen Pro Recco Genua im Bronze-Match Dritter, 2017 folgte die Krönung zum Europachampion durch ein grandiose 10:5 gegen Jug Dubrovnik und 2018 bestätigte man mit Rang 5 gehobene Klasse. Doch in der laufenden Saison hatten die Ungarn nach einigen Abgängen von Beginn an Probleme. Das möchten sich die Spandauer zunutze machen.

Quelle: Peter Röhle / Wasserfreunde Spandau 04

Spandau zurück an der Tabellenspitze

Die Berliner gewannen das Rückspiel der Hauptrunde der Deutschen Wasserball-Liga in Hannover mit 9:7 und haben damit die Tabellenführung zurückgewonnen. Im Hinspiel verlor das Team von Trainer Petar Kovacevic mit 5:6 und konnte durch den Sieg mit 2 Toren die bessere Tordifferenz im direkten Vergleich der aktuellen Spitzenteams in Deutschland erreichen. Bei nur noch einem ausstehenden Spiel in der Hauptrunde ist den Berlinern die Tabellenführung kaum noch zu nehmen. Im letzten Spiel vor dem Start der Play-Off-Spiele hat Spandau den Tabellensiebten Duisburg 98 in Berlin-Schöneberg zu Gast (30.03.2019 – Anpfiff 14:00 Uhr). Theoretisch könnten die Berliner, falls Duisburg in Schöneberg einen Sieg erzielte und zudem die Hannoveraner am letzten Spieltag beim ASC Duisburg siegten, auf den 2. Tabellenplatz zurückfallen. Davon ist allerdings bei Beachtung der aktuellen Kräfteverhältnisse der Teams nicht auszugehen.

Die Wasserfreunde waren vor allem aufgrund einer über die gesamte Spielzeit konsequent durchgeführten Abwehrleistung auf hohem Niveau, und zwar im Normalangriff als auch im Unterzahlspiel (1 Gegentor, bei 12 Versuchen), an diesem Tag der verdiente Sieger. Im Angriff zeichneten sich Nikola Dedovic mit 3 Treffern und Tiberiu Negrean, der Spieler des Tages, mit 4 Treffern besonders aus.

Die Berliner haben sich damit, anders als in der vergangenen Saison, als das Team die Hauptrunde mit dem 2. Platz abschloss, für die Play-offs den Vorteil des Heimrechts in einem möglichen 5. Spiel der Serie “best of five“ erspielt.

Quelle: Peter Röhle / Wasserfreunde Spandau 04

Deutsche Wasserball-Liga (DWL) 2018/20 Spiel 1309 9. März 2019

Waspo 98 Hannover – Wasserfreunde Spandau 04

9:7 (2:1, 0:3, 2:2, 3:3)

Torschützen:

T. Negrean 4,

N. Dedovic 3,

M. Restovic, L. Gielen 1

Zum fünften Mal in der Saison: Hannover kontra Spandau

Mehr Gipfel geht nicht: Im deutschen Männer-Wasserball trifft das seit Jahren auf die Duelle zwischen dem Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04 und dem Herausforderer Waspo 98 Hannover zu. Nachdem sich die Niedersachsen trotz finanzkräftiger Personalverstärkung zunächst an den Berlinern immer wieder die Zähne ausbissen, gelang ihnen in der Vorsaison endlich der ersehnte Durchbruch – sie wurden Pokalsieger und Meister, beide Male im Duell mit den Hauptstädtern – und legten zu Beginn des neuen Spieljahres 2018/19 mit dem Supercup-Gewinn nach.

Ob daraus eine länger währende Regentschaft werden kann, wird die laufende Spielzeit zeigen. Bislang sind die beiden Platzhirsche des deutschen Männer-Wasserballs seit Ende vergangenen Jahres schon viermal aufeinandergetroffen. Den Supercup gewann Hannover mit einer Ein-Tor-Differenz, das Hinspiel der Bundesliga-A-Gruppen-Hauptrunde am 1. Dezember in Berlin ebenfalls. Dann revanchierten sich die Hauptstädter in der Champions League mit einem überraschend klaren 15:9-Heimerfolg, doch Waspo hielt zwei Wochen später seinerseits mit dem 11:7 im Rematch in eigener Halle dagegen. Gerade im Königswettbewerb aber hinken die verbal stets ziemlich kräftig tönenden Niedersachsen als Gruppen-Letzter (dank Gastgeberrolle dennoch für das Final 8 Anfang Juni fix qualifiziert) den eigenen Ansprüchen weit hinterher.

Die Berliner Wasserfreunde sind für den Waspo-Präsident Bernd Seidensticker und Trainer Karsten Seehafer stets ein besonderes „Feinbild“. Gegen die Berliner schafft Hannover häufig, die eigene Motivation zu mobilisieren und in Leistung umzusetzen. „Darauf sind wir eingestellt und wir werden all unsere Kapazitäten und effektiven Gegenmittel einsetzen“, sagt 04-Präsident Hagen Stamm. Nach Lage der Dinge entscheidet der Samstag-Spieltag trotz des anschließenden Hauptrunden-Finales am 30. März über die Platzierungen, mit denen die Teams in die Playoffs starten.

Dank des 6:5 am 1. Dezember in Schöneberg ist Waspo aktuell mit 24:0 Zählern (Tordifferenz: +151) Spitzenreiter des DWL-Achterfeldes vor Spandau (22:2 / +166). Gewänne das Team von Petar Kovacevic in Hannover, könnte sich das hier auswirken. Allerdings zählt bei Punktegleichstand nach 14 Hauptrunden-Spieltagen zuerst der direkte Vergleich aus den Liga-Spielen gegeneinander. So war es auch in der Vorsaison, als die Berliner das bessere Gesamttorverhältnis hatten, aber Waspo in der Summe aus beiden gemeinsamen Partien ein Tor besser war und damit als Erster in die Playoffs zog und dort den durchgängigen Heimbonus hatte.

Beide Rivalen sind direkt fürs Halbfinale qualifiziert, die Gegner werden in Viertelfinals zwischen den Teams auf den Plätzen 3 bis 6 ermittelt. „Wir brauchen einen Sieg mit mindestens zwei Treffern Vorsprung, dann sind wir auf der sicheren Seite und ziehen an die Tabellenspitze. Das wird schwer, ist aber nicht unmöglich, wenn wir es endlich einmal schaffen, unser Potenzial auszureizen durchgängig die Topleistung bringen“, sagt Petar Kovacevic. „Wir müssen von Beginn an hellwach, konzentriert, motiviert und mutig sein. Setzen wir das um, bin ich durchaus zuversichtlich“, so der Trainer der Berliner.

Quelle: Peter Röhle /Wasserfreunde Spandau 04

Deutsche Wasserball-Liga (DWL)

2018/2019

13. Spieltag, A-Gruppe

09. März 2019

Waspo 98 Hannover – Wasserfreunde Spandau 04

Spielbeginn: 18:00 Uhr

Spielort:Stadionbad, Robert-Enke-Str. 5, 30169 Hannover

Nach der Champions League ist vor dem DSV-Pokal

Das hatten sich die Wasserfreunde anders gedacht. Die Körpersprache der Berliner nach der Heimpartie des 9. Spieltages der Champions League-Hauptrunde gegen die Italiener von BPM Sport Management Busto Arsizio war beredt – ziemlich still und mit hängenden Köpfen kommentierten Kapitän Marko Stamm und die Seinen so die 8:13 Heimniederlage in der Schwimmhalle Schöneberg am Mittwochabend. Damit dürfte bei nunmehr acht Punkten Rückstand auf den für den Einzug ins Finale 8 des Königswettbewerbs Anfang Juni in Hannover nötigen dritten Platz im Achterfeld wohl nur noch für „Wundergläubige“ eben dies möglich sein. Trotz der noch ausstehenden fünf Spiele.

Spandau bleibt nach der zweiten Heimniederlage Sechster der Gruppe, dass der für die Endrunde fix qualifizierte deutsche Triple-Gewinner (Meister, Pokalsieger, Supercup) noch dahinter liegt und sich mit Jadran Split die „Rote Laterne“ teilt, ist ein schwacher bzw. gar kein Trost. Sieben Punkten haben die Wasserfreunde auf dem Konto. Das Ranking wird von Jug Dubrovnik (25) angeführt, danach folgen Buzsto Arsizio (19), Olympiacos Piräus, Szolnok (beide 15), Mladost Zagreb (8), Spandau (7) sowie Split und Hannover (je 6).

Spandaus Leistung war letztlich, über die komplette Partie betrachtet, nur durchschnittlich, den Schlüssel für den Ausgang bildete laut Trainer Petar Kovacevic vor allem das schwache Überzahlspiel der Gastgeber, das bei 15:18 Wasserverweisen aus Spandau Sicht reichlich Gelegenheiten für Gastgebertreffer bot. Die aber wurden in (un)schöner Regelmäßigkeit vergeben und nicht genutzt. Damit verpassten es die Spandauer nicht nur den guten und konzentrierten Anfang die 2:0 Führung auszubauen, sondern ließen die routinierten Azurri ins Spiel zurückkommen.

Zur Halbzeit führten die Gäste mit 5:4, danach aber berappelte sich Spandau und kam noch einmal zum 7:6. Dann folgten 4 Busto Arsizio-Treffer in Folge zum 10:7 was eine Vorentscheidung für dieses Spiel bedeutete. Für Spandau war in dieser Partie leider kein Akteur im Wasser, der mehr als „Normalform“ mitbrachte. „Wenn Du nicht 100 Prozent und mehr bringst, hast Du in der Champions League keine Chance. Schade!“, kommentierte 04-Präsident Hagen Stamm.

Gelegenheit, zumindest einen kleinen Teil des Frustes abzubauen, haben die Wasserfreunde bereits am Samstag (14 Uhr), wenn sie bei Bayer Uerdingen 08 zum Pokal-Viertelfinale antreten müssen. In dieser Partie gegen den B-Gruppen-Vierten der DWL, sind die Berliner haushoher Favorit und die Frage scheint allein, wie hoch sie gewinnen. Kuriosum am Rande: am Sonntag, 14 Uhr, gibt es in der Schwimmhalle Schöneberg (Sachsendamm 11, 10829 Berlin) das Pokal-Viertelfinale zwischen Spandau als Gastgeber und Uerdingen gleich nochmal. Dann allerdings bei den Frauen.

Quelle: Peter Röhle / Wasserfreunde Spandau 04

Spandau will Heimstärke gegen Busto Arsizio zur Marke machen

Bis zum finalen Endspurt der Hauptrunde der Champions League ist es zwar noch ein wenig hin, aber so peu á peu geht das Rennen um die vier Plätze der Achtergruppe B im Final, 8 Anfang Juni in Hannover, in die entscheidende Phase. Am kommenden Mittwoch steht für die Wasserfreunde in der Schwimmhalle Schöneberg der neunte von 14 Spieltagen an, an dem die Italiener von BPM Sport Management Busto Arsizio zu Gast in Berlin sind.

Die Ausgangslage für beide Teams ist dabei durchaus unterschiedlich. Für Spandau, aktuell mit 7 Punkten im Ranking Sechster – nach CL-Modus werden Siege mit 3 Zählern belohnt, bei Remis gibt es einen Punkt – hat zwar noch Chancen auf die Wiederholung des Vorjahrescoups und den Einzug in die Endrunde, ist aber dabei auf die „Mitarbeit“ der Konkurrenz angewiesen. Da Final 8-Gastgeber Waspo Hannover unabhängig vom Hauptrundenabschneiden für eines der vier Finaltickets gesetzt ist, kommen nur noch die Drei Erstplatzierten für die Teilnahme in Frage. Das sind nach aktuellem Stand Dubrovnik (22 P.), Busto Arsizio (16), Szolnok oder Piräus (12). Mit Blick auf jeden weiteren Spieltag – inklusive des bevorstehenden immerhin noch sechs – dürfen also diverse „Was wäre wenn …?“-Rechenspiele angestellt werden, was möglich ist.

Mit einem Sieg gegen den Champions League-Neuling aus der Lombardei will Spandau die Chance nutzen noch im Rennen um die ersten 3 Tabellenplätze zu bleiben. Spandau hat im heimischen Becken bisher von vier Partien zwei gewonnen, einmal unentschieden gespielt und nur einmal unglücklich verloren – mit 6:7 gegen Jug Dubrovnik. Und diese Heimstärke, vom Publikum unterstützt und herausgefordert, brauchen wir auch, wenn wir uns durchsetzen wollen“, sagt Trainer Petar Kovacevic. Bei Auswärtsspielen ist BPM Sport Management, wie die Mannschaft offiziell heißt, durchaus zu schlagen. Andererseits aber auf keinen Fall zu unterschätzen.

Quelle: Peter Röhle /Wasserfreunde Spandau 04

Champions League 2018/2019

Spieltag 9 in Berlin Gruppe B 27. Februar 2019

Wasserfreunde Spandau 04 – BPM Sport Management Busto Arsizio (Ita)

Ort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin

Beginn: 19:00 Uhr

Lokalderby im Wasserball

Nach dem verlorenen Champions-League-Duell gegen Waspo 98 Hannover vom Mittwoch ist für die Wasserfreunde Spandau 04 am Samstag wieder Liga-Alltag angesagt. Die Männer um Kapitän Marko Stamm treten am 11. Spieltag der A-Gruppe der DWL beim Kooperationspartner OSC Potsdam im Schwimmbad BLU an.

Die Niederlage in Hannover von 7:11 (3:1,1:4,0:4,3:2) gegen den mental hochmotivierten Erzrivalen ist verkürzt aus den beiden schwächeren Mittelabschnitten erklärbar, die das Kovacevic-Team mit 1:4 und 0:4 verlor. „Zwei gewonnene Viertel reichen nicht. Wir brauchen Konstanz über die gesamte Spieldauer – und das sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff“, erklärte Trainer Petar Kovacevic. Kovacevic ärgert sich, dass es nicht gelang, den starken Anfang, der Hannover einigermaßen überraschte, in das Zentrum der Partie mitzunehmen. Möglicherweise wirkten sich hier 9 Unterzahlspiele während der ersten beiden Viertel aus. Hierdurch wurden die Spieler körperlich stark n Anspruch genommen. Zusätzlich waren zwei Spieler, Negrean und Stamm, bereits in dieser Phase mit je 2 Fouls belastet.

So konnte Waspo aus einem 2:4-Rückstand mit einem 7:0-Lauf einen beruhigenden 9:4-Vorsprung vor dem Schlussabschnitt machen. Trotz des 7:11 bleibt Spandau zwar Gruppen-Sechster und Hannover trotz Sieg aufgrund der weiteren Resultate Achter und Letzter, aber die Vor-Spiel-Prämissen haben sich de facto nicht geändert. Die Berliner sind Gruppen-Sechster mit 7 Pluszählern und können bei realistischer Betrachtung die Final-8-Endrunde Ende Mai, Anfang Juni in Hannover abhaken, für die Waspo trotz der „Roten Laterne“ mithilfe des Gastgeber-Status gesetzt ist.

Also gilt es, sich auf die nationalen Herausforderungen zu fokussieren, die da heißen: Pokal und Meisterschaft. In letzterer haben die Wasserfreunde am Samstag die „Auswärtspartie“ beim OSC Potsdam vor sich, in der es trotz DM-Platz 3 der Gastgeber in der Vorsaison nur einen Favoriten gibt: Spandau 04. Die Wasserfreunde kommen als Tabellen-Zweiter (18:2 Punkte) zum Fünften (9:11), der bislang nur partiell an seine starke Vorsaison anknüpfen konnte. Immerhin ist für die Mannschaft von Ex-Spandau- und Auswahlkeeper Alexander Tchigir nach den jüngsten Siegen erst einmal der Klassenerhalt in der A-Gruppe für die kommende Saison sicher.

Doch bislang waren die Leistungen der Potsdamer, aus deren Reihen mehrere junge Akteure Zweitspielrecht bei Spandau haben (Dennis Strelezkij und Lukas Küppers waren am Mittwoch in Hannover im Einsatz, allerdings ohne sich hervorzutun), zu wechselhaft, um den Anschluss nach ganz oben zu schaffen.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Deutsche Wasserball-Liga (DWL) 2018/201
OSC Potsdam – Wasserfreunde Spandau 04
09. Februar 2019
Spielbeginn: 19:00 Uhr
Spielort: Schwimmhalle BLU, Brauhausberg 1, 14473 Potsdam

Kleiner Gipfel in der Wasserball-Bundesliga





Am 10. Spieltag der DWL-A-Gruppe empfangen die Wasserfreunde Spandau 04, aktueller Zweiter (16:2 Punkte) des Achter-Feldes hinter Waspo Hannover (18:0), in der Schöneberger Schwimmhalle den Dritten SSV Esslingen (11:7). Schon zum dritten Mal in der laufenden Saison gibt es dieses Duell. Das Liga-Hinspiel in Stuttgart Ende Oktober gewannen die Berliner mit 17:4, das Achtelfinal-Pokalmatch am 8. Dezember gegen personell geschwächte Schwaben gar mit 21:5. Das verspricht für die dritte Auflage gleichwohl dennoch nicht a priori „business as usual“, sprich einen hohen Sieg“, denn in den beiden vergangenen Monaten haben sich die Männer um den bald 37 Jahre alten Kapitän und Evergreen Heiko Nossek – auch für Experten durchaus etwas überraschend – zur „Mannschaft der Stunde“ aufgeschwungen.

Mit vier Siegen in Serie kletterten die Schützlinge von Neu-Trainer Janusz Gogola (zu Saisonbeginn vom SC Neustadt gekommen) auf Platz 3 des Achter-Rankings. So gut stand die Truppe seit zehn Jahren nicht mehr da. Allseits gelobt wurde dabei die mannschaftliche Geschlossenheit des jungen Teams. Letztmals verloren in der Liga hat der SSVE am 24. November 2018 – im heimischen Becken mit 8:22 gegen Double-Gewinner Waspo Hannover. Auch gegen Spandau sollte der Ausgang wenig zu bezweifeln sein, aber für beide Seiten kommt es nicht auf das bloße Siegen oder Verlieren, sondern auf das Wie an.

Die Wasserfreunde kommen zunehmend auf Touren, haben zuletzt in der Champions League beim souveränen 15:9 gegen Waspo Hannover und in der Bundesliga danach beim 23:2 in Plauen mit Stärke und Spiellaune überzeugt. „Auf diesem Level bleiben, ihn partiell noch verbessern und immer wieder bestätigen, das muss unser Ziel sein. Gegen jeden Gegner, wie groß oder klein er auch ist. Das gilt gegen Esslingen – und natürlich erst recht am Mittwoch darauf beim CL-Rückspiel in Hannover“, sagt Präsident Hagen Stamm.

Quelle: Peter Röhle / Wasserfreunde Spandau 04

Wasserfreunde Spandau 04 – SSV Esslingen

02. Februar 2019

Spielbeginn: 16:00 Uhr

Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin